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Eine spanische Dame dachte, ihre Tochter fürchte sich vor der Gewaltsamkeit des ersten hochzeitlichen Beilagers, und ermutigte sie auf dem Wege dazu, das wäre weiter nichts, und sie würde keinen Schmerz dabei haben, sie selbst möchte gerne an ihrer Stelle sein, um es ihr besser auseinandersetzen zu können; da antwortete das Mädchen: Bezo las manos, señora madre, de tal merced, que bien la tomaré yo por mi. »Vielen Dank, liebe Mutter, für einen so guten Dienst, ich werde ihn mir schon selber ordentlich leisten. Man erzählte mir von einem Mädchen von sehr hoher Abstammung, von der man, während sie sich gerade ihrem Freudenleben hingab, redete, daß sie nach Spanien verheiratet werde. Einer ihrer vertrautesten Freunde sagte ihr nun eines Tages, indem er scherzte, er wundere sich sehr über sie, sie hätte die Levante so sehr geliebt, und nun schiffe sie nach Westen und Sonnenuntergang zu (weil Spanien gen Westen liegt); die Dame antwortete ihm: »Ja, ich habe von den vielgereisten Seeleuten sagen hören, die Levante-Schiffahrt ist überaus lustig und angenehm; und ich habe sie oft mit der Bussole erprobt, die ich gewöhnlich bei mir trage; ich werde mir aber helfen, wenn ich im Westen sein werde, will ich geradeswegs in die Levante fahren. Tüchtige Interpreten werden diese Allegorie gut auszudeuten wissen und erraten, ohne daß ich sie glossiere. Es kann sich jeder bei diesen Worten denken, ob jenes Mädchen immer ihre Gebete von Notredame gebetet. Eine andre, die mir genannt wurde, hatte von den Wundern der Stadt Venedig erzählen hören, von ihren Eigentümlichkeiten und von der dort herrschenden Freiheit des Lebens, besonders für die Dirnen und Kurtisanen, da sagte sie zu einer ihrer Gefährtinnen: »Ha! könnten wir doch auch unser ganzes Hab und Gut mit einem Bankbrief dort hinschaffen lassen und uns da niederlassen, damit wir dieses Kurtisanenleben, dieses lustige und glückliche Leben, führen, da könnte uns keiner; denn wir würden bald die ganze Welt in den Sack stecken! Das nenne ich einen lustigen und guten Wunsch. Und ich glaube in der Tat, wer ein solches Leben führen will, könnte sich nirgends besser amüsieren als dort. Einen nicht weniger guten Wunsch äußerte einmal in vergangener Zeit eine Dame, die sich von einem armen den Türken entronnenen Sklaven die Qualen und Leiden erzählen ließ, die ihm und allen andern armen Christen in der Gefangenschaft bereitet wurden; sie bekam von dem früheren Sklaven genug und alle Arten von Grausamkeiten erzählt. Da verfiel sie darauf, ihn zu fragen, was sie mit den Frauen machten. Madame,« sagte er, »sie lieben sie so sehr, daß sie sie damit umbringen. – »Möchte es doch Gott gefallen,« erwiderte sie, »daß ich ebenso als Märtyrerin durch den Glauben stürbe! Drei große Damen, von denen eine ein Fräulein war, waren eines Tages zusammen, wie ich weiß, und tauschten ihre Wünsche aus. Die eine sagte: »Ich möchte gern einen Apfelbaum haben, der alle Jahre so viel goldene Äpfel hervorbringt wie natürliche. Eine andre sagte: »Ich möchte eine solche Wiese haben, auf der mir ebensoviel Steine und Geschmeide wüchsen wie Blumen.

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ab 32 Dating Cafe Hameln Hagen Wir genießen das behaglich. Aber die arme Jugend. Glauben Sie ›schön sein‹ sei bequem? Schönheit kompliziert das Schicksal, legt Verantwortungen auf und vor allem es stört unsere Abgeschlossenheit. Denken Sie sich Professor, Sie wären sehr schön. Mit jedem Menschen, der Ihnen begegnet, bindet Ihr Gesicht an, wirkt auf ihn, drängt sich ihm auf, spricht zu ihm, ob Sie wollen oder nicht. Schönheit ist eine beständige Indiskretion. Wäre das angenehm? »Ich . ich kann mich da wohl nicht recht hineindenken,« erwiderte der Professor. Der Graf lächelte sein unterdrücktes etwas schiefes Lächeln. »Ach ja, uns beiden sind diese Schwierigkeiten erspart geblieben. Dann wandten sie sich um und schritten wieder dem Hause zu. Auf der Veranda fanden sie schon Komtesse Betty, die Schwester des Grafen, die ihm, seitdem er Witwer war, den Haushalt führte und seine Kinder erzog. Sie war feierlich angezogen in ihrem langen Spitzenburnus. Das weiße Gesicht mit den rosa Bäckchen schien sehr klein unter der großen Spitzenhaube nach der Mode der sechziger Jahre. Tante Betty saß wie an einem Krankenbett neben dem Liegestuhl, auf den sich ihre älteste Nichte Lisa hingestreckt hatte. Lisa, die geschiedene Fürstin Katakasianopulos, lehnte ihren Kopf müde zurück und schloß halb die Augen. Die braunen Löckchen fielen ihr wirr in einer Art Opheliafrisur in das blase feine Gesicht.

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über 32 Single Events Ruhrgebiet Essen Jede andere würde wohl in einem solchen Augenblicke der völligen Ohnmacht zu der letzten Waffe, den Thränen, gegriffen haben; aber diese kalten Augen schienen den süßen, erleichternden Quell nicht zu kennen. Dieses völlige Verstummen, diese eisige Kälte, mit der sich die ganze Frauengestalt förmlich panzerte, hatte etwas Beängstigendes und mußte jedem anderen die Brust zuschnüren . Sie griff schweigend nach einem Schlüsselbunde und ging hinaus. Mit einem tiefen Seufzer nahm Hellwig die Kleine bei der Hand und ging mit ihr im Zimmer auf und ab. Er hatte einen furchtbaren Kampf gekämpft, um diesem verlassenen Wesen eine Heimat in seinem Hause zu sichern, er hatte seine Frau tödlich beleidigt; nie, nie – das wußte er – vergab sie ihm die bitteren Wahrheiten, die er ihr eben gesagt hatte, denn sie war unversöhnlich. Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle 4. Unterdes stellte Friederike einen kleinen Zinnteller mit einem Kinder-Eßbesteck und einer frischen Serviette auf den Tisch. Zugleich klingelte es draußen, und gleich darauf öffnete Heinrich die Zimmerthür und ließ einen kleinen, ungefähr siebenjährigen Knaben eintreten. »Guten Abend, Papa! rief der Kleine und schleuderte die Schneeflocken von seiner Pelzmütze. Hellwig nahm den blonden Kopf seines Kindes zärtlich zwischen seine Hände und küßte es auf die Stirn. »Guten Abend, mein Junge,« sagte er; »nun, war es hübsch bei deinem kleinen Freunde? »Ja; aber der dumme Heinrich hat mich viel zu früh geholt. »Das hat die Mama so gewünscht, mein Kind . Komm her, Nathanael, sieh dir einmal dies kleine Mädchen an – es heißt Fee –« »Dummheit!

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ab 28 Single Landwirte Schleswig Holstein Bielefeld „Onkel Hugo, Du willst fort? rief er athemlos. „Jonas hat Deine Koffer gepackt und sagt, Du wolltest morgen abreisen. Onkel Hugo, das darfst Du nicht; Du mußt bei uns bleiben. Der Capitain hob den Knaben empor und drückte mit leidenschaftlicher Heftigkeit seine Lippen auf die des Kindes. „Bringe Deiner Mutter diesen Kuß! flüsterte er mit halb erstickter Stimme. „Von Deinen Lippen wird sie ihn ja wohl nehmen dürfen. Lebe wohl, mein Kind – Leben Sie wohl, Ella! – „Mama,“ sagte der kleine Reinhold, indem er verwundert dem Oheim nachblickte, der ihn so stürmisch niedergesetzt und dann das Zimmer verlassen hatte, „Mama, was hat denn Onkel Hugo? Er weinte ja, als er mich küßte. Die junge Frau zog das Kind an sich und jetzt berührten auch ihre Lippen die Stirn desselben, die noch feucht war, wie von zwei darauf niedergefallenen Thränen. „Es wird dem Onkel schwer, uns zu verlassen,“ erwiderte sie leise. „Aber er muß fort – Gott gebe, daß er einst zu uns zurückkehrt! In der alten Hafen- und Handelsstadt H. hatte sich im Laufe der Zeit nur wenig verändert. Sie sah noch ebenso aus, wie vor zehn Jahren, als die italienische Operngesellschaft hier ihre ersten Vorstellungen gab. Das ältere Stadtviertel lag noch ebenso düster und winklig, das neuere noch ebenso vornehm und ruhig da, wie zu jener Zeit; auf den Straßen und am Hafen herrschte noch das alte rege Leben und Treiben, und heute, an einem Frühlingsabende, lag auch wieder die alte feuchte Nebelatmosphäre über der Stadt und ihrer Umgebung. Im Erlau’schen Hause herrschte eine ungewöhnliche Aufregung.

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ab 46 Single Frauen Aus Regensburg Dortmund Seit Monaten litt Frau von Ellissen daran. Nicht genug, daß es sie moralisch mit all den erschütterten Eindrücken gefoltert hatte, schlug es jetzt dumpf in ihrer Brust, raubte ihr den Atem und brachte ihr Erstickungsanfälle. Da sie Aether beruhigte, sagte man ihr, es sei „nervös“, es „bedeute nichts“, und nichts war ihr lieber, als dem zuzustimmen. Um sich zu zerstreuen, schraubte sie die Lampe höher, schlug zum Schutze ihrer so übermäßig empfindlich gewordenen Augen den Schirm nieder und nahm ein Buch zur Hand. Aber sie fuhr zusammen und warf es ins Feuer. Welche Manie – dachte sie – haben denn alle diese Frauen, immer das ewige Lied von glücklicher oder unglücklicher Liebe zu wiederholen! Wie kann man sich so sehr für zumeist ehebrecherische Liebe begeistern! Dem Kommen und Gehen eines Pärchens nachzuspüren, das sich verfolgt, sich flieht, oder sich trifft, oder, wie hinter einem Vorhang versteckt, seine Gespräche, seine Küsse, belauschen? Wie schmutzig das alles doch eigentlich ist! Manchmal, ja, da trifft man einen Autor, der, scheint’s, nur eine Leidenschaft in sein Buch eingeschmuggelt hat, um als Bindeglied oder Lockspeise für den Leser zu dienen, damit er ihm in seiner ernsten Charakter- oder Sittenstudie folge. Da begegnet man Gedanken, bei denen man stehen bleibt, Auseinandersetzungen, die klarere, bestimmtere, neuere Ansichten über die entrollten Bilder erwecken. Das gibt ihm eine freudige Erleuchtung, mit deren Hilfe ihm neue, ohne sie unbekannt gebliebene Wahrheiten aufsprießen. Man vergißt leicht das Gerüst des Romans, um an der Entwicklung einer allgemeinen, dem Verfasser eigentümlichen Idee Gefallen zu finden, die sich nach und nach aus den Tatsachen auslößt. Wenn man solch ein Buch aus der Hand legt hat man etwas zu denken. Aber wie selten sind sie, solche Autoren! Und gerade von diesen spricht niemand, sie werden weder gerühmt noch empfohlen. Die Buchhändler sagen: „Dieser Roman geht nicht“, und in der Gesellschaft wird er nicht gelesen. Den anderen aber bereitet man einen Erfolg, solchen, die dem dummen Klatsch, dem boshaften Geschwätz gleichen, an alle diese blöden Geschichten, die sich die Frauen gegenseitig in die Ohren tuscheln und die geschrieben sind, als hätte man ihnen dabei zugehört.

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