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„Wir nennen uns fortan beim Vornamen; also, Benno, setzen Sie sich zu mir! Er kam der Aufforderung nach, anfangs noch etwas schüchtern, aber die kleine Frau verstand es, ihn zutraulich zu machen. Sie fragte unaufhörlich, und er beichtete denn auch treuherzig alles, seine Unbeholfenheit bei dem Besuche in der Nordheimschen Villa, seine Trostlosigkeit darüber, seine verzweifelten, aber vergeblichen Versuche, irgendwo und irgendwie Manieren zu lernen, und gerade bei dieser Beichte verschwand die Unbeholfenheit vollständig, und der wahre, ehrliche, herzensgute Benno kam dabei zum Vorschein. Als der Rechtsanwalt nach etwa zehn Minuten zurückkehrte, fand er seine Frau und seinen Vetter in vollster Eintracht und unbedingter gegenseitiger Hochachtung bei einander. „Ich habe das Gepäck einstweilen hereinbringen lassen“ sagte er, „und zugleich nach dem Gasthause geschickt, um zu fragen, ob dort noch Platz ist. „Das ist nicht nöthig,“ fiel Wally ein. „Wir bleiben hier, Benno wird schon Platz schaffen, nicht wahr, Benno? „Natürlich wird Platz geschafft! rief der Doktor eifrig. „Ich ziehe aus, ich ziehe mit Gronau in das kleine Giebelzimmer und überlasse Ihnen die unteren Räume, Wally. Ich werde gleich auf der Stelle das Nöthige besorgen. Er sprang mit einem förmlichen Enthusiasmus auf und lief hinaus. Gersdorf sah ihm höchst verwundert nach. „Benno – Wally? Nun, Ihr seid ja schon recht hübsch weit gekommen in den paar Minuten!

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über 58 Partnersuche Schwäbisch Gmünd Pforzheim »Das ist gleich einem Schlachtfeld nach der Schlacht; wir wollen nichts mit den Leichenräubern und Totengräbern zu schaffen haben – erzählen Sie mir jetzt, wie der Leutnant Kind in den Ballsaal kam. »Der Herr von Glimmern verteilte die Karten zu einem neuen Spiel, und ich hatte mir von Ihrem Täubrich ein Glas Zuckerwasser ausgebeten. Ich glaube auch, es sollte eben im Saal ein neuer Tanz begonnen werden, als er in der Tür stand und jener Täubrich mit dem Präsentierteller in den zitternden Händen neben ihm. Er trug seine Uniform und den Degen an der Seite, ich hielt ihn anfangs für eine Maske, und er hatte, um zu uns zu gelangen, den Saal quer durchschritten und sogleich ein ziemliches Aufsehen unter den Herren und Damen erregt. Von dem jungen Volk lachten einige, und ein paar hübsche Mädchenköpfe schoben sich ihm nach um die Vorhänge, und die Frau von Betzendorff trat schnell mit ihm ein und sah ihn sehr verwundert vom Kopf bis zu den Füßen an. Der Herr von Glimmern aber sah ihn nicht, denn er hatte, wie gesagt, der Tür den Rücken zugekehrt und gab seine Karten mit aller Zierlichkeit. Auch der Polizeidirektor wurde erst durch seine Frau, den Tribunalrat und mich aufmerksam; aber der Mann ist durch sein Amt an mancherlei seltsame Erscheinungen gewöhnt und zog im Anfang nur etwas verwundert die Augenbrauen in die Höhe. Er wollte sich erheben, wahrscheinlich um den wunderlichen Gast von fernerer Störung seines Festes abzuhalten und ihn an Stunde und Ort zu erinnern; aber da sprach Ihr Täubrich luftschnappend: ›Der Herr Leutnant Kind! , und der Leutnant legte dem Herrn von Glimmern die Hand auf die Schulter. Ich bin ziemlich nervös und habe einen Sinn für viele Kleinigkeiten, wenn meine Aufmerksamkeit erregt ist, und jetzt sah ich dieses alles ganz genau und kann Ihnen davon sprechen, Hagebucher. Er legte ihm die Hand auf die Schulter, ganz leise und fast, als wolle er sich darauf stützen – ganz ohne allen Eifer; aber das ist mir in diesem Moment nur um so unheimlicher. Und der Herr von Glimmern, welcher die Meldung Ihres Täubrichs überhört haben mußte, blickte sich zuerst auch gar nicht um. Er mußte glauben, ein Bekannter berühre ihn, und er teilte ruhig lächelnd die letzten Karten aus. Als er sich dann umblickte, verschwand freilich das Lächeln; er fuhr zusammen und biß die Lippen fest aufeinander. – ›Ich bin der Leutnant Kind!

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über 22 Single Frauen Winterberg Augsburg „Kann wohl sein …“ kicherte sie noch verwunderter, „ich bin an ein’ Dorngesträuch hängen ’blieben! Du willst wohl Nest’l bau’n, weil Du Flocken eintragst? „Na, aber fragen will ich Dich, ob Du’s gewesen bist, der droben auf dem Bühel die Schlingen und Sprenkel aufgezogen und das Netz aufgemacht hat? Und wer Dir etwann das erlaubt hat? „Erlaubt? fragte sie und maß den Redenden mit einem Blicke, der dem entschlossenen Ernste des seinigen nichts nachgab. „Braucht’s da eine Erlaubniß dazu? Bist es etwa Du, der das Netz und die Schlingen aufg’richt’ hat für die armen Vögel? „Ist das etwann was Unrechts? „Das fragst? Du thust mir leid, wann Du das nit in Dir selber g’spürst … Im Tirol drinn’, wo ich jetzt her komm’, da haben s’ den leidigen Brauch, daß s’ im Herbst Alles zusammenfangen, was Federn und Flügel hat … ich hab’ mich g’nug gekränkt drüber und Du wolltest das auch bei uns aufbringen, in unsern lustigen Bergen, in dem frischen grünen Wald, den unser Herrgott extra dazu gemacht hat, daß die lieben G’schöpferln drinn singen und fludern (flattern) und ihre Freud’ haben … Scham’ Dich, Bue! Siehst wie ein richtiger Bursch aus und tragst ein richtig’s Bauerng’wand und willst ’n Jager in’s Handwerk pfuschen? …“ „Das wird Dich nit viel angeh’n,“ sagte Sylvester in um so unwilligerem Tone, als er sich von der unerwarteten Erwiderung getroffen fühlte, auch ohne es sich zu gestehen, „die Netz’ und die Sprenkel gehören mein; was sich drinn’ gefangen hat, auch – auf das hat Niemand ein Recht! „Kann schon sein …“ sagte das Mädchen, indem es die Arme über der Brust zusammenlegte und dem Burschen ruhig in die glimmenden Augen sah. „Ich bin zu Morgens hinaus, in aller Fruh, eh’ noch die Sonn’ heraus gewesen ist, da bin ich hinauf auf den Bühel … es ist mein Brauch so gewesen vor Jahren, wie ich noch daheim gewesen bin … da ist es so still gewesen, so halb licht und so feierlich, wie in einer Kirch’, eh’ die Lichter an’zündt werden zum Hochamt und eh’ die Orgel anfangt zu geh’n … mir ist um’s Herz gewesen, wie Einem ist, wenn man gewiß nichts Unrechtes thun will und es gut im Sinn hat, da bin ich vor das Netz hin ’kommen und hab’ die lieben Vogeln g’sehn, die Zeiseln und die Amseln und die Rothkröpfeln, wie sie sich abgematt’ haben und abgeängstigt in der Gefangenschaft.

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über 32 Singles Trier Umgebung Heidelberg Der Nonnenberg sank nach dem Orient hinüber, die Sonne blickte von seinem abgeplatteten Gipfel in den germanischen Frühling, und jeder Vogel, welcher schon stundenlang vom Lichte gesungen hatte, konnte sich nunmehr beruhigter an sein munteres Tagewerk begeben. Daß auch die Menschheit sich sofort an ihr Tagewerk begab, braucht in Ansehung der unendlichen Lust an der Tätigkeit, welche in ihr steckt, nicht erst gesagt zu werden; aber wichtig ist es, zu wissen, daß auch das Dorf Bumsdorf, zweiundeinenhalben Büchsenschuß westlich von der Stadt Nippenburg gelegen, sich von der allgemeinen Bewegung nicht ausschloß. Es war ebenfalls ein Vogelnest im Grün, dieses Dorf Bumsdorf, aber weniger voll zwitschernder Melodien als voll Gebrumm und Gegrunz, Geschnarr und Geknarr, Gequiek und Gequak, Gefluch und Gepfeif, Gezeter und Gejodel, und die Sonne beschien heiter die Kirche, das Pfarrhaus, den Gutshof, das Wirtshaus und den Mühlenteich, die Wohnungen der Vollspänner, Halbspänner, Brinksitzer, Kotsassen, Häuslinge und Anbauer und das Haus des pensionierten Steuerinspektors Hagebucher, eines Mannes, der seiner wohlverdienten Ruhe in ländlich sittlicher Abgeschiedenheit, jedoch nicht gar zu entfernt von den Annehmlichkeiten des städtischen Lebens, genoß. Der Storch klapperte auf dem Dache des Steuerinspektors, die Schwalbe bewohnte ungestört ihr Nest an seinen Mauern; den frommen Tauben war alle Gelegenheit zu einer wünschenswerten Vermehrung geboten; über der Pforte stand der biblische Spruch: Gesegnet sei dein Eingang und Ausgang – und hinter der Tür stand der dicke Knüppel für unverschämte Bettelleute, Handwerksgesellen und fremde Hunde; denn das Haus des Steuerinspektors war dicht an der Landstraße gelegen, und seine Küchenfenster waren nur durch einen Graben von derselben getrennt. Die Front des Hauses bildete mit der Nippenburger Landstraße einen rechten Winkel, und auf drei Seiten war es von einem nicht allzu großen, aber wohlgepflegten Garten mit Gemüsefeldern, Blumenbeeten, Grasplätzen, Obstbäumen und drei Lauben umgeben. Lebendige Hecken und stellenweise ein hölzernes Gitter zogen die Grenzen gegen die übrige Welt. Das Licht aus dem Fenster des Wohnzimmers im untern Stockwerk der Vorderseite und das Herdfeuer aus den Küchenfenstern der rechten Nebenseite warfen im Sommer wie im Winter einen gleichbehaglichen Schein in die Abenddämmerung oder die schwarze Nacht. Der Dampf des Schornsteins war so appetitlich wie irgendein Opferrauch, der je zu der unsterblichen Nase Jehovas, Jupiters oder des Gottes der spanischen Inquisition emporstieg, von welchen letztern kirchlich-kulinarischen Darbietungen sich, beiläufig gesagt, die schöne Redensart herschreibt, daß jemand den Braten rieche. Tausende und aber Tausende von müden Wanderern, die auf der Landstraße an dem Hause des Steuerinspektors vorübergezogen waren, hatten den Mann beneidet, während der Winterabend düsterer herabsank und die Schneewolken tiefer sich zur Erde senkten; wir aber beneiden ihn an diesem Frühlingsmorgen, welcher auf die Heimkehr seines Sohnes Leonhard folgte. Hund und Katze sonnten sich auf der Steinbank vor dem Hause des Steuerinspektors, und der Steuerinspektor selbst rauchte nachdenklich seine Morgenpfeife auf dem mit feinem Sand bestreuten Platze zwischen seiner Tür und seinen Rosenstöcken. Die Steuerinspektorin hielt die Hand über die Augen, um nicht von der Sonne geblendet zu werden, und sah nach den Fenstern des obern Stockwerks hinauf. Fräulein Lina Hagebucher aber saß im Innern des Hauses auf der Treppe, hielt die Hände im Schoße gefaltet, still wie ein Mäuschen, und bewegte in ihrem Herzchen alle Wunder, die sich seit gestern abend an ihr und dem Hause ihrer Eltern erfüllt hatten. Es ist keine Kleinigkeit, wenn ein Bruder, den man im Dienste des Vizekönigs von Ägypten gegen die Nubier gefallen glaubt, von dem man aus frühesten Kindheitsjahren her nur noch eine sehr dunkle Erinnerung hat und der allmählich in der Phantasie zu einem sehr romantischen, märchenhaften Wesen geworden ist, plötzlich auf der Landstraße von Nippenburg heranwandelt und, schlimmer von Aussehen als ein Zigeuner, über die Hecke in die Geißblattlaube guckt, nach dem Papa und der Mama fragt und dann entsetzlich nervös wird, unter lautem Schluchzen sein Inkognito fallenläßt und Lina beim Halse nimmt und sie abküßt, wie es ihr noch nie passierte. So war es geschehen, und Nikola von Einstein, das Ehrenfräulein aus der Residenz, welches sich auf dem Gutshofe zum Besuche oder, wie es sagte, »auf Urlaub« befand, und Sophie und Minchen, die beiden Bumsdorfer Ritterfräulein, konnten es bezeugen, denn sie waren alle drei bei dem Vorgange zugegen und schrieen sämtlich mit um Hülfe. Der Papa und die Mama waren im höchsten Schrecken aus dem Hause hervorgestürzt, und Fräulein Nikola schrieb an demselben Abend noch die ganze Geschichte ausführlich, ihre eigenen Gefühle und die aller andern recht anschaulich schildernd, nach der Residenz; – sie langweilte sich ein klein wenig bei ihrer Milch- und Molkenkur zu Bumsdorf und hatte jetzt zum erstenmal daselbst etwas erlebt, was des Berichtens wert war.

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über 38 Singlebörse Frau Anschreiben Koblenz sagte diese. »Ja, sprich,« wiederholte Frau von Condé, »hast du Richon gesehen? »Ja, Hoheit, und er hat mir einen Auftrag an Euch gegeben. »Einen guten oder einen schlimmen? – »Ich weiß es selbst nicht; er besteht in zwei Worten. »In welchen? Schnell, ich sterbe vor Ungeduld. Und die lebhafteste Angst war auf den Gesichtern der zwei Prinzessinnen ausgeprägt. »Bordeaux – ja,« sagte Claire, selbst unruhig über die Wirkung, die diese zwei Worte hervorbringen würden. Aber sie ward bald beruhigt, denn die Prinzessinnen erwiderten mit einem Triumphgeschrei, das Lenet vom Ende der Galerie herbeilockte. »Lenet! Lenet! kommt, kommt! rief die Prinzessin; »Ihr wißt nicht, welche Nachricht die gute Claire uns überbringt? »Doch, Madame,« erwiderte Lenet lächelnd, »ich weiß es, und deshalb beeilte ich mich nicht.

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über 19 Single Tanzkurse Neuss Hamburg Was soll ich denn mit meinem Gesicht machen? Für wen soll ich es behüten, da mein Gemahl nicht mehr ist? Acht Monate später schminkte sie sich mit spanischem Weiß und Rot und puderte ihr Haar: das war eine große Veränderung. Ich will darüber noch ein gutes Beispiel anführen, das zu Vergleichen nützen kann, nämlich das der ehrbaren und schönen Frau von Ephesos, die nach dem Verlust ihres Gemahls von ihren Verwandten und Freunden unmöglich einer Tröstung teilhaftig gemacht werden konnte; sie geleitete ihren Gatten zum Grab unter gewaltig viel Klagen, Kümmernissen, Schluchzern, Schreien, Wehklagen und Tränen, und nachdem er in das Beinhaus niedergelegt und aufgestellt worden war, wo er ruhen sollte, warf sie sich aller Welt zum Trotz hinein, schwur und beteuerte, nicht wieder herauszugehn, da wolle sie des Hungers sterben und bei dem Leichnam ihres Gemahls, den sie nie verlassen wollte, ihre Tage beschließen; in der Tat verblieb sie hier zwei oder drei Tage lang. Der Zufall wollte, daß ein Mann aus der Stadt irgendeines Verbrechens halber hingerichtet und gehangen, und daß dann sein Leichnam außerhalb der Stadt an den gewöhnlichen Galgen gebracht wurde, wo solche Gehenkte ein paar Tage lang des Beispiels halber von ein paar Soldaten oder Sergeanten sorgfältig bewacht werden mußten, damit sie nicht geraubt würden. Wie nun ein Soldat, der den Leichnam behütete, als Schildwache auf der Lauer stand, hörte er nahebei eine wehklagende Stimme, er ging darauf zu und hörte, daß sie aus dem Beinhaus kam, er stieg hinunter und bekam jene Dame zu Gesicht, die ganz in Jammer zerschmolzen wehklagte und schön war wie der Tag; er ging hin zu ihr und fragte sie nach der Ursache ihrer Betrübnis, die sie ihm gütig erklärte; und als er sie darüber trösten wollte, konnte er ihr beim erstenmal nichts abgewinnen, und er kehrte zum zweiten und dritten Male dahin zurück; das machte er so gut, daß er sie gewann, sie allmählich beruhigte und ihre Tränen zum Trocknen brachte; nun verstand er den Grund ihres Kummers und genoß sie zu zweien Malen, und zwar auf dem Sarg ihres Gatten, der als Bett diente; und nachher schwuren sie sich zu heiraten; nachdem diese Sache glücklich im reinen war, kehrte der Soldat mit ihrer Erlaubnis wieder zur Bewachung seines Gehenkten zurück; denn das ging ihm ans Leben. Während er aber in seinen schönen Exekutionen selig gewesen war, wollte es sein Unglück, daß, während er sich zu sehr vergnügt machte, die Verwandten des im Winde baumelnden Gehenkten herzugekommen waren, um ihn abzunehmen, falls keine Wache dabei stände; und als sie wirklich keine dabei fanden, nahmen sie ihn sofort ab, trugen ihn schleunigst fort, um mit ihm die Schande für ihre Verwandtschaft und des so gemeinen und schmutzigen Schauspiels für sie zu begraben. Als sich der Soldat nun umsah und den Leichnam vermißte, lief er verzweifelt wieder zu seiner Dame und klagte ihr sein Unglück und sagte, daß er nun verloren wäre, weil das Gesetz des Landes bestimmte, der Soldat, der auf der Wache einschliefe und der den Leichnam forttragen ließe, solle an dessen Stelle gehenkt werden; diese Gefahr schwebte also über ihm. Die Dame, die vorher von ihm getröstet worden war und für sich Trost brauchte, konnte ihm nun ihrerseits Trost spenden und sagte zu ihm: »Hab keine Angst, komm nur, hilf mir meinen Gatten aus seinem Grab nehmen, wir wollen ihn für den andern aufhängen, dann wird man ihn auch für den andern halten. Wie gesagt, so getan: Nun sollte sogar der vorher Gehenkte ein abgeschnittenes Ohr haben; gleich schnitt die Frau ihrem Gatten eins ab, damit er täuschender aussehe. Am andern Morgen kam das Gericht und fand nichts daran auszusetzen; so rettete die Frau durch eine sehr gemeine Handlung und Beschimpfung ihres Gatten ihren Galan, dieselbe, sage ich, die ihn so sehr bejammert und beklagt hatte, daß man niemals einen so schmählichen Ausgang von ihr erwartet hätte. Das erstemal hörte ich diese Geschichte von dem Herrn von Aurat, der sie dem tapfern Herrn von Guast und einigen andern erzählte, die wir mit ihm speisten; Herr von Guast wußte sie nachher hübsch vorzutragen; denn er war der Weltmann, der eine gute Geschichte überaus liebte und sie besser ans Licht zu stellen wußte. Zugleich sah er auf dem Wege in das Zimmer der Königin-Mutter eine schöne junge Witwe, die es eben erst geworden, in höchsten Tränen, ihr Schleier hing bis auf die Nasenspitze hinunter, und sie jammerte, klagte und geizte gegen jeden mit Worten. Sofort sagte Herr von Guast zu mir: »Siehst du die da? es dauert kein Jahr, und sie macht es eines Tages wie die Frau von Ephesus.

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ab 33 Single Männer Mit Katzen Bremerhaven »Es ist Wahrheit, kleine Ursel, glückliche Wahrheit«, erwiderte er innig und küßte sie mit zarter, verhaltener Leidenschaft. Nichts konnte die junge Ursel besser überzeugen. Sie fühlte sich geborgen in einem großen, verheißungsvollen Glück. Textsuche bei Gutenberg-DE: Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle Arthur Zapp: Das Liebesleben eines deutschen Jünglings - Kapitel 1 Quellenangabe Navigation: Kapitel 1 Kapitel 1 Kapitel 2 Vorbemerkung des Herausgebers Ich lernte Albert Zell, der in den nachfolgenden Blättern die erotischen Erlebnisse seiner Jugendzeit erzählt, während des Feldzuges 1870/71 kennen, den wir als blutjunge Pennäler in demselben Regiment mitmachten. Gleiche Neigungen und Interessen schlangen bald das Freundesband um uns, das erst durch seinen Tod zerrissen wurde. Wenn wir auch jahrelang örtlich getrennt waren, geistig standen wir immer in Verbindung. Zell besaß alle Eigenschaften, die das weibliche Geschlecht anziehen und fesseln. Mit einem sehr ansprechenden Äußern verband sich ein lebhaftes, heißblütiges Temperament, viel Phantasie und warmes Gefühl. Wie er die Frauen, so zog auch ihn die Weiblichkeit unwiderstehlich an. Dabei war er durchaus keine leichte, oberflächlich angelegte Natur; er war keineswegs ein allzeit lustiger, fröhlicher Gesell, der das Leben von der heiteren Seite nahm. Im Gegenteil, die Grundzüge seines Charakters waren Ernst und Schweigsamkeit, ja, er neigte schon in jungen Jahren zur Melancholie. Eben diese Mischung seines Wesens war es wohl, die so sehr auf die Mädchen und Frauen wirkte, mit denen ihn seine etwas außergewöhnlichen Schicksale in Verbindung brachten. Einige seiner Beziehungen zu dem weiblichen Geschlecht sah ich entstehen und sich weiter entwickeln. Die meisten seiner erotischen Erlebnisse habe ich jedoch erst durch seine hier verzeichneten Bekenntnisse kennen gelernt. Wenn er wiederholt in den nachfolgenden Blättern das Typische seines Liebeslebens betont, so wird mancher Leser zweifelnd den Kopf schütteln.

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über 22 Single Party Kassel 2013 Düsseldorf Hugo legte einen vorwurfsvollen Nachdruck auf das letzte Wort. „Mit Ihrem Bruder – ja! Der Capitain sah überrascht auf. Der Ton klang eiskalt, und starr und eisig lag es auf dem Antlitze der jungen Frau, das auf einmal den Ausdruck eines unbeugsamen Willens zeigte, wie ihn Niemand in dieser lieblichen Erscheinung gesucht hätte. [496] „Das ist hart, Ella,“ sagte Hugo leise. „Wenn Sie sich unnahbar machen – ich begreife es nach dem, was geschehen ist, warum aber auch den Knaben? Reinhold versuchte es schon einmal, sich seinem Kinde zu nähern – Sie wiesen ihn zurück –“ Ella unterbrach ihn, „Sie haben mir gesagt, daß Sie ohne Auftrag kommen, Hugo, und ich glaube Ihnen; dann aber braucht dieser Punkt nicht weiter zwischen uns erörtert zu werden. Lassen wir ihn ruhen! – Ich war sehr überrascht, Sie hier in Italien wieder zu sehen. Gedenken Sie lange hier zu bleiben? Der Capitain folgte, wenn auch mit einiger Betroffenheit, dem gegebenen Winke. Es war ihm doch noch gar zu ungewohnt, daß seine junge Schwägerin, die er fast nur als stumme scheue Zuhörerin gekannt, so vollständig das Gespräch beherrschte und es mit so großer Sicherheit und Unbefangenheit auf einen anderen Gegenstand hinüberzuleiten wußte, wenn der frühere ihr peinlich wurde. „Wohl länger, als ich anfangs glaubte,“ sagte er, ihre Frage beantwortend. „Mein Aufenthalt war ursprünglich nur auf kurze Zeit bestimmt, aber ein Sturm, der uns auf offener See ergriff, hat meine Ellida so zugerichtet, daß ich nur mit Mühe den nächsten italienischen Hafen erreichte und vorläufig noch nicht daran denken kann, die Fahrt wieder aufzunehmen. Die Arbeiten am Schiffe werden Monate erfordern, und mein Urlaub ist somit in’s Ungewisse verlängert worden.

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