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Abends sind uns Freunde immer willkommen – nach der Arbeit. Er sprach weiter von sehr heißen Nächten auf Kapland, von den großen Ameisen, die die Stiefeln anfressen. Claudia saß wieder still da – sie ließ das Gespräch an sich vorüberklingen wie ein langgewohntes Geräusch. Ich hörte auch nicht zu. Aber während wir da in der roten Dämmerung dieses Zimmers uns gegenübersaßen, fühlte ich deutlich, wie Claudia und ich ein jeder sich mit der Gegenwart des anderen auseinandersetzten. Das ist solch eine Unterhaltung ohne Worte – von Körper zu Körper, von Wesen zu Wesen, – geheimnisvoll – aber gewiß –. Was wir sagen, ist ja gleichgültig – auf dieses stumme Frage- und Antwortspiel des Menschen zum Menschen kommt es an –. Ich erhob mich, um mich zu verabschieden. »Also wir sehen Sie bald, kommen Sie nur. Fred Spall, unser Vetter – Sie kennen ihn doch – kommt auch, sobald er kann. – – Ja, ich kannte Fred Spall. Als ich im Flur Hut und Stock nahm, sah ich, daß Claudia in der offenen Wohnzimmertür stand, die Schulter leicht an den Türpfosten gelehnt. Sie blickte durch die geöffnete Haustüre in das rötliche Flimmern des Abends hinaus. – »Wie hell das ist,« sagte sie und blinzelte mit den Wimpern – »wir leben hier so in der Dämmerung, daß man Augen wie ein Kauz kriegt. – Ich blieb noch bei ihr stehen. Etwas Besonderes mußte ich jetzt sagen, fühlte ich. »Wenn man jetzt da hinausgeht,« begann ich, »das ist wie ein Bad in Rotgold.

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ab 56 Partnersuche Senioren Schweiz Bottrop Darf ich bitten, jetzt den Herrn Holm aufzusuchen? Sie war bereit, ihre eigene Unruhe trieb sie. Wir gingen zu Holm, auf den Gutshof hinaus. Er mochte nicht gerne das Haus wieder betreten wollen, aus dem er doch immerhin vertrieben war, und die Frau wollte es ihm nicht zumuthen. Er stand wartend am Ende des Hofes, hinter dem Baume, bei dem wir ihn vor einer halben Stunde verlassen hatten. Die Frau eilte auf ihn zu. „Sie haben Nachrichten von Ulrich, Holm? „Nachrichten und keine Nachrichten, gnädige Frau. „Gute? „Ich weiß es nicht –“ „Es sind schlimme. Ich höre es an Ihrer Stimme. Aber was es auch sei, theilen Sie es mir mit, vollständig. Die Stimme, wie die Zurückhaltung des jungen Mannes, Beides ließ auf gute Nachrichten nicht schließen. Darin hatte die Frau Recht. Aber ihre Aeußerung ließ auch nicht auf einen Mord schließen, wenigstens nicht auf eine Furcht, daß ihr Sohn ermordet sei. Holm wollte noch einmal zweifelnd auf mich sehen. „Der Herr darf Alles wissen,“ sagte sie schnell.

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über 36 Dating Für Blinde Hannover Schneidend und herzzerreißend klang der Jammer aus diesen Worten. „Es wäre ja nicht für immer,“ sagte er stockend, „ich käme ja einst wieder; wir schreiben uns; es –“ Der junge Mann fuhr sich plötzlich mit heftiger Geberde durch das Haar. rief er, „ich bitte Dich, Mama, mache mir durch Deine Klagen die Sache nicht noch schwerer, überlege doch: ich habe massenhafte Schulden – das ist ein Factum; bezahlen kann ich sie nicht – das ist das andere Factum. Ich habe das Mögliche versucht, um einen Ausweg zu finden – es war umsonst. Zum neuen Jahre kommt die Angelegenheit zum Klappen; es sind Wechselschulden dabei; die Festung ist mir gewiß – ich kann nicht weiter dienen – was bleibt mir da Anderes –? Denkst Du, mir ist wohl dabei zu Muthe? Er schritt hastig aus dem Zimmer und warf die Thür dröhnend hinter sich zu. Einen Augenblick hielt er zögernd den Fuß an; es war ihm, als habe er einen Schrei seiner Mutter gehört, dann zog er weitergehend einen Brief aus seiner Uniform und erbrach ihn. „Es ist richtig; der Tanz geht los,“ flüsterte er, die Zeilen überfliegend; er trat düster in sein Zimmer und warf sich in den Sessel, der vor dem alten Kamine stand. Heute früh hatte ihm noch einmal ein Hoffnungstrahl geleuchtet – Lieschen; die Worte, die gestern Abend so leise flüsternd sein Ohr trafen unter der alten verschneiten Linde, sie hatten wie eine Friedensbotschaft nach den letzten stürmischen Wochen geklungen; es waren so kinderreine einfache Worte gewesen, die aus einem seligen, jubelvollen Mädchenherzen kamen; wie Veilchenhauch hatte ihn das süße verschämte Wesen der alten Spielgefährtin angemuthet; das war echte, wahrhaftige Liebe, die ihm da entgegeblühte! Echte Liebe? Nein – die gab es wohl kaum noch. Sie fügte sich heute so willig dem Vater, als er ihr sagte: Du wirst unglücklich – laß von ihm! Aber er konnte ihr kaum einen Vorwurf machen; der Vater wird ihr gesagt haben: er liebt Dich nicht; er liebt nur Dein Geld. Das war schon genug, und dann? Was mochte das Andere sein mit der Großmama?

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über 37 Partnersuche Vorarlberg Kostenlos Heilbronn Michael-Ordens ernannte, eine sehr große, bis dahin noch nicht gesehene und noch nie erhörte Zahl; unter andern befand sich der Herr von Rabaudange darunter, sehr alt, den man lange nicht am Hof gesehen hatte, außer auf einigen unserer Kriegszüge, da er sich seit dem Tod des Herrn von Lautrec mit Trauer und Verdruß etwas zurückgezogen hatte, wie man häufig erlebt, wenn einer seinen guten Herrn verloren hat; auf der Reise ins Königreich Neapel, wo er starb, war er Kapitän seiner Leibwache; der Herr Kardinal sagte dazu, er meine, der Herr von Rabaudange stamme aus jener Ehe ab. Vor einiger Zeit heiratete eine französische Dame ihren Pagen sogleich, nachdem sie ihn seiner Pagenschaft enthoben hatte, und sie hatte sich in ihrem Witwenstand genug zusammengenommen. Lassen wir nun diese Art Witwen und reden wir von stolzeren und weiseren. Wir hatten unsre französische Königin Donna Isabella von Österreich, die mit dem hochseligen König Karl IX. verheiratet war, von der wir durchaus sagen können, daß es eine der besten, der sanftesten, sittsamsten und tugendhaftesten Königinnen war, die seit der Regierung aller Könige und Königinnen, die je geherrscht haben, auf dem Thron von Frankreich saß; ich darf es sagen, und ein jeder kann es mit mir, der sie gesehen oder von ihr gehört hat, und mit höchster Wahrheit, ohne die andern zu verkleinern. Sie war eine sehr schöne Fürstin, die Farbe ihres Antlitzes war ebenso zart und köstlich wie nur die einer Dame an ihrem Hofe und sehr angenehm. Auch ihr Wuchs war sehr schön, wenn auch ziemlich mittleren Grades. Sie war sehr sittsam, sehr tugendhaft und sehr gütig, und niemals fügte sie einer Person, wer es auch immer sein mochte, Leid oder Verdruß zu oder kränkte sie mit dem geringsten Wort der Welt: sie war auch sehr in sich gekehrt dabei und redete nur sehr wenig und stets ihr Spanisch. Sie war sehr fromm, aber durchaus nicht bigott, doch zeigte sie ihre Frömmigkeit nicht allzusehr durch äußere Akte und Schaustellungen, auch nicht durch zu übertriebene, wie ich sie von verschiedenen Betschwestern sah; in ihren regelmäßigen Gebetstunden versäumte sie nie, Gott zu bitten, und erfüllte sie sehr gut, ohne außerordentliche Stunden dafür anzusetzen. Freilich habe ich auch von mancher ihrer Damen erzählen hören, daß sie, wenn sie im Bett allein und versteckt lag und ihre Vorhänge ordentlich heruntergezogen waren, im Hemd auf den Knien lag und eine Stunde oder noch mehr zu Gott betete, indem sie sich auf die Brust schlug und sich in höchster Zerknirschung kasteite. Man hatte es gewöhnlich nicht bemerkt, erst als König Karl, ihr Gemahl, gestorben war; denn als sie sich niedergelegt hatte und alle ihre Frauen sich zurückgezogen hatten, befand sich unter jenen, die in ihrer Kammer schliefen, eine, die sie seufzen hörte, diese sah nun durch den Vorhang und sah sie in diesem Zustand, wie sie auf diese Art und Weise zu Gott betete und ihn anflehte; das trieb sie nun jeden Abend so; da entschloß sich diese Kammerfrau, die ziemlich vertraut mit ihr war, ihr eines Tages darüber Vorhalte zu machen, daß sie ihre Gesundheit schädige. Die Königin erzürnte sich sehr darüber, daß sie es entdeckt hatte und beobachtete; sie wollte es ableugnen und gebot ihr, kein Wort davon laut werden zu lassen; daher nahm sie auch für diesen Abend davon Abstand: aber in der Nacht holte sie es wieder nach, im Glauben, ihre Kammerfrauen beobachteten sie nicht; sie sahen sie jedoch und bemerkten sie an dem Schatten vom Lichte ihres Wachsstockmörsers, den sie in ihrem Alkoven angezündet hatte, um manchmal in ihren Gebetbüchern zu lesen und Gott zu bitten, anstatt wie die andern Prinzessinnen und Königinnen es auf ihrem Schrank liegen zu haben. Diese Art und Weise zu bitten hat aber nichts mit jenen Scheinheiligen gemein, die in dem Wunsch, vor der Welt einen Eindruck zu machen, ihre Gebete und Frömmigkeiten öffentlich abmachen und dabei murmeln, damit man sie für frömmer und heiliger halte. So betete unsere Königin für die Seele ihres königlichen Gemahls, den sie aufs tiefste beklagte, und sie gab ihre Klagen und Bekümmernisse kund, nicht wie eine Verzweifelte oder Besessene, die laut schreit, sich das Gesicht zerreißt, die Haare ausrauft, sie heuchelte auch nicht die Frau, die man rühmt, weil sie weint, sondern sie klagte so sanft, sie vergoß ihre schönen und köstlichen Tränen unter Seufzern so zart und so mild und so still, daß man der Meinung über sie wurde, sie lege sich in ihren Schmerzen Zwang an, weil sie bei der Welt nicht den Glauben erwecken wolle, sie wolle einen guten Eindruck machen (wie mir von verschiedenen Damen vorkam), aber sie ließ trotzdem große Qualen in ihrer Seele durchfühlen. Ein aufgestämmter Gießbach ist auch heftiger als einer, der eben fortläuft. Dabei erinnere ich mich, daß sie während der Krankheit des Königs, ihres Herrn und Gemahls, als er in seinem Bett lag und sie ihn besuchen kam, sich sofort neben ihn setzte, nicht nahe auf sein Kissen, wie es der Brauch ist, sondern etwas auf die Seite und in seiner Blickrichtung, wo sie verweilte, ohne kaum mit ihm zu reden, wie der Brauch, ohne daß freilich auch er zu ihr redete; solange sie blieb, heftete sie ihre Augen so fest auf ihn, ohne sie irgendwie von ihm abzuwenden, daß man meinte, von der Liebe, die sie ihm entgegenbrachte, glühe sie in ihrer Seele; dann sah man sie so zart und so verstohlen Tränen vergießen, daß es einem, der es nicht bemerkte, nicht auffiel; sie wischte ihre nassen Augen, indem sie sich den Anschein gab, als schneuze sie sich, und sie erweckte höchstes Mitleiden bei einem jeden (denn ich sah sie), daß ihr die Qual so anzusehn war, weder ihren Schmerz noch ihre Liebe zu zeigen, die denn der König auch nicht wahrnahm. Das war die Erfüllung ihrer Pflicht, die sie bei der Krankheit des Königs übte; dann stand sie auf und ging weg, um Gott für seine Gesundheit zu bitten; denn sie liebte und ehrte ihn aufs höchste, wenn sie auch wußte, daß er eine verliebte Natur und Mätressen hatte, sei es der Ehre oder des Vergnügens halber: deswegen aber bereitete sie ihm niemals einen übleren Empfang oder sagte ihm ein schlimmeres Wort, geduldig ertrug sie seine kleine Eifersucht und den Raub, den er an ihr beging.

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ab 56 Flirten Kann Ich Witze Reutlingen „Haben Sie keine Waffen gegen den Antichrist in sanfter, weiblicher Gestalt? fragte sie fast scherzhaft. „Hoheit werden die Gnade haben, sich zu erinnern, daß ich dergleichen Erörterungen am Kaffeetische nicht billige,“ versetzte [142] der Hofprediger streng und hart – er war plötzlich der allmächtige Beichtvater, der diese hochgeborene Seele unter der Faust hielt. „Lassen wir das Alles einstweilen dahingestellt sein und begnügen wir uns mit der Ueberzeugung, daß Frau von Mainau mit ihrem Ausspruch das Hereinragen einer übersinnlichen Welt in die Wirklichkeit sicher nicht leugnen will. Er wollte ihr abermals zu Hülfe kommen – sie brauchte einfach billigend das Haupt zu neigen, und der Kampf war beendet; aber damit mußte sie lügen und reichte dem Priester in der That die Fingerspitzen – zum zweiten Male wies sie heute seine rettende Hand zurück. „Dieses Hineinragen einer übersinnlichen Welt in die Wirklichkeit leugne ich allerdings,“ sagte sie um etwas bebender Stimme – die neben ihr sitzende Hofdame rückte geräuschvoll von ihr weg. „Ich glaube nicht an die Wunder und himmlischen Visionen, wie sie die Kirche lehrt. Wollte der Allmächtige uns Boten aus dieser übersinnlichen Welt schicken, dann müßten sie auch ihre Spuren tragen – so aber haben die guten Engel ein schönes und das böse Princip ein verzerrtes, abstoßendes, aber immer menschliches Antlitz – die Flügel, die den Seraph herabtragen, und das häßliche Kennzeichen ‚des Bösen‘ sind der Thierwelt entlehnt, Himmel und Hölle erscheinen ausgeschmückt mit den Elementen, die unseren Erdball beleben und halten – wir können eben mit unseren Vorstellungen nicht über ihn hinaus, und nur in der originellen Auffassung alles Dessen, was uns umgiebt, sei es in Tönen, Bildern oder Worten, waltet unsere Phantasie. Ein secundenlanges tiefes, unheimliches Schweigen folgte auf die letzten Worte – die schöne Herzogin saß wie versteinert da, nur ihre Augen glitten in verzehrender Unruhe, fast angstvoll, zwischen Mainau und seiner jungen Frau hin und her. Er hatte vorhin klar genug ausgesprochen, daß ihn solch ein selbstständiges, mit kaltem Verstand forschendes weibliches Wesen anwidere – aber das dort war ja keine geharnischte Pallas Athene, sondern die lieblichste Mädchenerscheinung, die mit Herzklopfen und unter abwechselndem Erröthen und Blaßwerden der Macht der Ueberzeugung nachgab und sie in melodisch sanften Tönen aussprach. Seinen Gesichtsausdruck konnte die Fürstin nicht sehen, er hatte sich halb abgewendet – seine Haltung aber zeigte so vollständig die geringschätzende Ruhe und Blasirtheit, in die er sich meist hüllte, daß man hätte meinen mögen, er werde unter gleichgültigem Achselzucken auf jede Anrede spöttisch sagen: „Lasset sie doch reden – was geht’s mich an? „Sie stehen dem Standpunkte des strenggläubigen Christen so fern, gnädige Frau, daß ich auf eine Polemik hier an Ort und Stelle nicht eingehe, so gewiß ich auch des siegreichen Ausgangs auf meiner Seite bin, unterbrach der Hofprediger mit seiner tiefen, schönen, etwas verschleierten Stimme die momentane Stille – er mußte ihr antworten, sie hatte ihn dazu gezwungen. „Ich will Ihnen aber gewissermaßen Concessionen machen, indem ich den biblischen Standpunkt verlasse und Sie an einen der größten Dichter erinnere, der seinen grübelnden Helden sagen läßt: ‚Es giebt mehr Dinge zwischen Erd’ und Himmel, als Eure Schulweisheit sich träumen läßt. “ „Wohl wahr – doch ich verstehe darunter das geheimnißvolle Walten der Naturkräfte. Die meisten unserer Mitlebenden betrachten noch immer die Natur als etwas Selbstverständliches, über das sie nicht nachzudenken brauchen, weil sie es ja sehen, hören und begreifen können – daß aber eben dieses Sehen, Hören und Begreifen das Wunder ist, fällt ihnen nicht ein. Und nun dichtet man dem weisen Schöpfer willkürliche Eingriffe in seine ewigen Gesetze an, oft nur um winziger menschlicher Interessen willen, ja, die Kirche geht noch weiter – sie läßt untergeordnete Geister dieses vollendete Gewebe zerstörend durchbrechen, lediglich, um irgend ein Hirtenmädchen oder sonst eine einsame Seele von Gottes Dasein zu überzeugen, und nennt das ‚Wunder‘. Wie kläglich und theatralisch aufgeputzt erscheinen sie neben Gottes wirklichem Schaffen und Walten – ein ganzer Wolkenhimmel voll Engelsköpfe versinkt neben der treibenden Wunderkraft, die einen kleinen, bunten Blumenkelch aus der Erde steigen läßt.

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über 40 Single Frauen Aus Rostock Hagen Jetzt, wie Balthasar Noß ihr sein strotzendes Imperatorengesicht so mit der vollen Breitseite zukehrte, tauchte das Halbvergessene wieder grell und schauerlich vor ihr auf. Ein fremd Mägdlein von sieben Jahren! Ein hilfloses Kind! Das einzige Glück seiner Mutter vielleicht! Ein zartes, armes, unbekanntes Geschöpf, das noch nichts ahnte von Gut und Böse! Und dennoch niedergezwungen durch die rohe Gewalt des Henkers und elend gemordet als Hexe und Satansgenossin! Inbrünstig faltete Hildegard Leuthold die Hände. Sie sandte im stillen ein heißes Gebet zu Gott empor, er möge doch [431] alle verblendeten Seelen gnädig erleuchten und insbesondere den Landgrafen Otto zu einer klaren Erkenntnis führen, damit er die neue ägyptische Plage der Malefikantenhetze von dem armen geliebten Glaustädt eh’stens hinwegnehme, dem glorreichen Beispiel gemäß, das drüben in Dernburg der kluge hochherzige Fürst Maximilian gegeben! Der Gottesdienst ging zu Ende. Leider hatte ihm Doktor Ambrosius nicht beigewohnt. Hildegard fand das im höchsten Grade bedauerlich. Man hätte ja gut ein Stückchen Wegs mit ihm gemeinsam zurücklegen können. Magister Leuthold hängte sich bei seiner Tochter ein. Das war eine alte Lieblingsgewohnheit von ihm, schon aus der Zeit her, da ihm das Kind noch kaum an die Schulter reichte. So schritten sie über den Marktplatz und am Gasthof zum Goldnen Schwan vorbei in die Weststraße. Ab und zu drückte der Vater seinem holdseligen Töchterlein mit liebkosendem Zeigefinger den Arm. Gesprochen ward von den beiden nur wenig.

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ab 57 Suche Junge Frau Zum Kennenlernen Bottrop sagte das Weiblein und nahm ihren Pack unter den Arm. „Auch für die schönen tröstlichen Worte von wegen des Kleinweiler. Und nun will ich Euch weiter nicht aufhalten. „Gehabt Euch wohl! Und geht zur Theres’ in die Küche, die weiß schon Bescheid! Auf glückliches Wiedersehen! Während die Bäuerin nach dem Erdgeschoß trippelte, um sich vom Küchenmädchen den zugesagten Imbiß reichen zu lassen, stand Hildegard einen Augenblick nachdenklich am Fenster. Vom Turm der alten Marienkirche bliesen die Stadtpfeifer und Zinkenisten jetzt eben in langgezogenen Tönen feierlich den Sechsuhrchoral, die schöne Weise des Lutherschen Kernliedes: „Ein’ feste Burg ist unser Gott. Das Unheil, das dem fleißigen, braven Kleinweiler widerfahren war, und die gemeinsame Not aller Bürger von Glaustädt, wie sie in diesem einzelnen schier unglaublichen Falle so vorbildlich zum Ausdruck gelangte, hatte das weiche Gemüt des jungen Mädchens schwermütig gestimmt. Aber der Mensch gewöhnt sich an alles, auch an den Jammer einer bedrohlichen Schreckensherrschaft. Das Alltägliche stumpft uns ab. Auch Hildegard Leuthold hing nicht lange den Kopf. Sie war neunzehn Jahre alt und blühend und lebenslustig. Als die Klänge des schönen Chorals verstummt waren, holte sie tief Atem und zuckte die Achseln. Wie Gott will! dachte sie mit der frohen Leichtblütigkeit der Jugend. Und wieder entsann sie sich der Trostesworte ihres geliebten Vaters: „Die Morgenröte wird aufdämmern, trotz aller Finsternis“.

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