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Denn unvermischter Pyritzer Weizacker bleibt schließlich immer das Beste, jedenfalls besser als die Vermählung von Sumpf und Sand. Aber nun Trab, daß wir warm werden und vorwärts kommen. Und im Fluge ging es weiter über das Plateau hin, abwechselnd an Bäumen und Felszacken und dann wieder an Kreuzwegen und Wegweisern vorüber. An einem stand: »Nach dem Hexentanzplatz«, und St. Arnaud wies darauf hin und sagte: »Wollen wir einen Contre mitmachen? Oder bist du für Extratouren? Es klang übermütig und spöttisch, und sie bog sich bei seiner Annäherung unwillkürlich zur Seite. Der Oberst aber war in der Laune, sich gehenzulassen, und fuhr in dem einmal angeschlagenen Tone fort: »Sieh nur, wie das Mondlicht drüben auf die Felsen fällt. Alles spukhaft; lauter groteske Leiber und Physiognomien, und ich möchte wetten, alles, was dick ist, heißt Mönch, und alles, was dünn ist, heißt Nonne. Wahrhaftig, Herr von Gordon hatte recht, als er den ganzen Harz eine Hexengegend nannte. Gleich danach waren sie bis an den Vorsprung gekommen, von dem aus sich der Plateauweg wieder senkte. Die Pferde wollten in gleicher Pace vorwärts, aber ihre Reiter, überrascht von dem Bilde, das sich vor ihnen auftat, strafften unwillkürlich die Zügel. Unten im Tal, von Quedlinburg und der Teufelsmauer her, kam im selben Augenblicke klappernd und rasselnd der letzte Zug heran, und das Mondlicht durchleuchtete die weiße Rauchwolke, während vorn zwei Feueraugen blitzten und die Funken der Maschine weit hin ins Feld flogen. »Die Wilde Jagd«, sagte St. Arnaud und nahm die Tête, während Gordon und Cécile folgten. Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle Sechzehntes Kapitel Als sich unsere Reiter eine Viertelstunde später dem Hotel näherten, sahen sie deutlich, daß der letzte Zug viel Gäste gebracht haben mußte, denn der große, nach der Parkwiese hinaus gelegene Balkon zeigte noch das bunteste Leben. Alles stand in Licht, und in dem Lichte hin und her bewegten sich die Kellner. Einer trug eine große, hoch aufgebaute Teemaschine, was zweifellos bedeutete, daß Engländer oder Holländer angekommen sein mußten. »Sieh, Pierre«, sagte Cécile, die sich angesichts dieses lachenden Bildes rasch wieder erheiterte.

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über 37 Ndr 1 Partnersuche Essen Du kommst also von einem Todtschlagen der Schmuggler untereinander? Ich erzählte ihm den verübten Mord, und was ich darüber ermittelt oder eigentlich nicht ermittelt hatte. Er konnte mich vielleicht auf andere, weitere Spuren bringen. Er hatte zwar mit dem Schmuggel aus Preußen nach Rußland amtlich nichts zu schaffen; nur das armselige Einschwärzen von Salz aus Rußland nach Preußen berührte ihn, aber auch das hatte ihn das Schmuggel- und Schmugglerleben an der Grenze näher kennen gelehrt. Er konnte mir dennoch keine Spuren, keine Fingerzeige angeben. Plötzlich aber fuhr er auf und sagte, immer noch ernst. „Fahre mit mir zu dem Polterabend. „Was soll ich da? „Ich habe einen Gedanken, einen sonderbaren Gedanken. „Der zu dem Morde in Beziehung steht? Aber höre mir zu. Kennst Du einen Gutsbesitzer Bertossa? „Ich habe nie von ihm gehört. „Er ist seit vier Jahren in der Gegend und besitzt das Gut Kalwellen. „Hier in der Nähe? „Drei Meilen von hier. Du kennst es? „Ich war noch nie da.

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ab 34 Single Party Gotha Würzburg Fennekchen hat sich jetzt einen neuen Lieblingsplatz erkieset. Er liegt, wenn ich schreibe, auf dem „Fensterbrett“, das heißt auf dem schmalen Felsstreifen, vor den ich aus Stäben ein Gitter angebracht habe, damit Mukkimann nicht eines bösen Tages in die Tiefe rutscht. Ich bin hier in dieser Nebengrotte allein. Sie ist mein und Fenneks Salon, Schlafgemach und Gelehrtenstube. Das Mobiliar ist dürftig, aber es genügt. Wir sind nicht verwöhnt, wir haben im Grunde von diesem Höhlenhotel schon so etwas die Nase voll … Nase voll … [93] Es riecht hier überall nach Affenkäfig. Nicht sehr, aber es riecht … „Fennek,“ frage ich und sauge an der Zigarre, „Fennek, ich fürchte, wir haben einen großen Fehler begangen …“ Er zwinkert mit den Augen, dann fährt sein Schnäuzchen in den dichten seidigen Pelz des Hinterschenkels … „Ja, du wirst mit deinen Flöhen leichter fertig,“ nickte ich mißmutig. „Gabara ist kein Floh … Man sollte nie allzu nachsichtig sein. Schwächliche Strafjustiz ist Unfug. Seine Augen blickten über meinen Kopf hinweg auf irgend etwas, das hinter mir steht. Da legen sich auch schon zwei warme duftende Händchen über meine Augen, weiches Haar streichelt meine braune Wange und jemand küßt mich … Mary. „… Guten Morgen, du Tintenfisch! Ich drehe mich um, die Hände sinken, und ich sehe dort hinten den Wollvorhang des Eingangs zufallen und sehe flüchtig ein anderes Frauengesicht. Mary Marlon ahnt nichts davon, setzt sich mir auf den Schoß und erweckt Fenneks Eifersucht. „Kack … Kack Kack … Kack …! droht der Kleine vom Fenster her. „Halt’ den Mund! lacht Mary. „Dummer Mukki, – das hier ist nur Freundschaft, merke dir das!

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ab 21 Single Hotel Steiermark Mannheim Todt und entfremdet war ihr Alles was sie je geliebt. Nur Tristan – und daß sie wieder in ihrem geliebten Altdorf war – und daß Gotthard bei ihr war – machte ihr Muth für ihren Wiedereintritt ins Leben. Sie hatte viel [225] zu thun, zu besorgen, zu bedenken; sie war gänzlich unerfahren in Geschäften; sie mußte sich einüben, und das zerstreute sie: Eustachs letzter Wille hatte sie zu Tristans alleiniger Vormundschaft erklärt. Gotthard kam nach Altdorf so wie er Eustachs Todesanzeige erhielt, wieder von dem Drang getrieben, der ihn nach Zürich geführt: um zu sehen ob er nichts für Cornelie thun könne; – so war der offizielle Ausdruck; der geheime hieß sein. Nur vereinsamte Menschen wissen, welch eine Wonne es ist doch wenigstens eine Seele unter ihres Gleichen zu haben mit der sie vergangener Tage gedenken, und zukünftige besprechen können. Cornelie nahm ihn mit der herzlichsten Freude und Freundlichkeit auf, als sie wieder die Wirthin in ihrem Hause machen konnte. Ihr tiefer Wittwentraueranzug machte auf Gotthard den vortreflichen Eindruck, daß er es für höchst unpassend erkannte mit irgendwelchen Liebesansprüchen hervor zu treten: folglich konnte er sich nicht in diesen verletzt fühlen und folglich nicht so unerträglich übellaunig und wunderlich wie in seinen Paroxismen zu Zürech sein. Hingegen stellten sich seine guten Eigenschaften ins Licht, zwischen denen strenge Rechtlichkeit der Gesinnung verbunden mit der größten Zartheit im Handeln, vorzugsweise sich bemerklich machten. Cornelie [226] bewunderte ihn einst um dieser Vereinigung willen, aber er rief ablehnend: „Um's Himmelswillen! diese Vereinigung ist ja eben Schuld daran, daß ich so schwer zum Entschluß, zur Ausführung, überhaupt zum Handeln in allen Angelegenheiten komme, die mich persönlich betreffen. Zartheit und Gerechtigkeit kommen oft in den gräulichsten Conflict, und die arme Seele mit gleicher Liebe und Ueberzeugung an Beiden hängend und voll Verzweiflung nicht wissend zu wem sie sich halten soll, bleibt zagend in der Mitte stehen, und wird dafür von barbarischen Leuten, z. von einer Gräfin Cornelie, unenergisch und schwankend genannt. „Aber Sie wissen ja immer sehr genau was Sie in meinen Angelegenheiten und für mich zu thun und zu lassen haben – wandte Cornelie ein – warum verfahren Sie bei den Ihren nicht nach ähnlichen bestimmenden Prinzipien? „Theils weil ich fürchte allzu selbstische Rücksichten vorwalten zu lassen, die man in die vortreflichsten Prinzipe hineinspielen kann, theils auch weil mein persönliches Interesse mir nicht so am Herzen liegt, wie z. das Ihre. Für mich etwas durchzusetzen, einen Prozeß zu gewinnen, ein übersehenes Recht geltend zu machen, einen begründeten [227] Anspruch durchzuführen, – ach, liebste Gräfin, das ist ja nicht der Mühe werth meine Cigarre aus dem Munde zu nehmen um darüber Ja oder Nein zu meinem Anwalt zu sagen! „Freilich, so waren Sie immer!

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über 29 Frauen Kennenlernen Tanzen Recklinghausen Und hier fanden endlich unsere in der Ruhe und den verhältnismäßigen Wohlleben sich lebhaft regenden Sinne die erwünschte Befriedigung. So erinnere ich mich, daß wir einmal, vier Kameraden, ebensoviele Mädchen in den zwischen Augny und Ars gelegenen Wald begleiteten, hier trennten wir uns; jeder nahm eins der Mädchen, das sich ihm gern zugesellte, unter den Arm. Die blutjungen Dinger – keine war über zwanzig – waren einem Liebesabenteuer ebensowenig abgeneigt wie wir und vergaßen Patriotismus und mädchenhafte Scheu. In Liebessachen fühlt ja ein normales, natürlich und gesund empfindendes Weib immer international. Acht Wochen währte dieses beschauliche, behagliche Leben. Dann hieß es: Friede! Nach der Heimat zurück! Obgleich unser aller Herzen freudig pochten, so wurde es doch manchem von uns schwer, von dem hübschen Dorf mit seinen freundlichen Einwohnern zu scheiden. Ich ging am Morgen unseres Ausmarsches mit Freund Zeydel in die Auberge, um unsere Feldflaschen mit dem guten süffigen Rotwein Monsieur Meuniers füllen zu lassen. Natürlich bediente uns die schöne Josephine. Sie mochte uns wohl erwartet haben. Als wir ihr zum letzten Lebewohl mit der Bescheidenheit, zu der sie uns erzogen hatte, die Hand reichten, umschlang sie uns, einen nach dem anderen, im ausbrechenden Gefühl und küßte jeden von uns herzlich auf die Lippen. Zum Schluß reichte sie dem Kameraden sowohl wie mir einen der auf dem Tisch bereitliegenden duftenden Sträußchen. Noch viele lästige, beschwerliche, lange Märsche mußten wir zurücklegen, bis wir einwaggoniert und auf Dampfesflügeln nach unserem neuen Garnisonort Stralsund getragen wurden, vor der Stadt wurden wir am Abend, als wir anlangten, in ein großes Gartenlokal einquartiert. Helm, Uniform, Lederzeug, alles wurde blankgeputzt, und am anderen Morgen fand unter Glockengeläut der feierliche Einmarsch statt, wir hatten uns eben in Bewegung gesetzt, als vom nahen Bahnhof eine Frauengestalt, das lange, schwarze Seidenkleid mit beiden Händen aufgerafft, im Laufschritt herankam und sich im richtigen Schritt – links rechts, links rechts – zwischen zwei Rotten einrangierte, wir staunten nicht wenig; aber als wir sie erkannt hatten, begrüßten wir sie freundlich. Es war Therese, die Markentenderin, die uns vor Metz für gutes Geld schlechten Schnaps kredenzt und bis vor Paris begleitet hatte. Sie war eigens von Berlin herübergekommen, um an unserem Einmarsch teilzunehmen. Hochgefühl straffte unsere Muskeln, als wir unter dem Jubel der Bevölkerung, mit Blumen überschüttet, unseren Einzug in die Stadt hielten. Wie stolz reckten sich die kleinen, stämmigen Gestalten unserer Füsiliere, wie freudig blitzten die Augen!

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ab 43 Quedadas Singles Burgos Hagen Daraus erfährt man fürs erste, daß die Klägerin eine arme Dienstmagd ist und der Beklagte ein verheirateter Mann. Weiter geht aus dem Protokoll hervor, daß der Beklagte erklärt hat, die Klägerin habe ihn zu Unrecht und nur aus Gewinnsucht hierher laden lassen. Er gibt zu, daß die Klägerin eine Zeit lang auf seinem Hof in Dienst gestanden hat; er aber habe sich während dieser Zeit in keinerlei Liebeshändel mit ihr eingelassen, und sie habe kein Recht, irgendwelche Unterstützung von ihm zu begehren. Die Klägerin jedoch hat an ihrer Behauptung festgehalten; und nachdem einige Zeugen vernommen waren, ist dem Beklagten auferlegt worden, einen Eid zu leisten, wenn er nicht verurteilt werden wolle, der Klägerin die verlangte Unterstützung zu zahlen. Beide Parteien haben sich eingefunden und stehen nebeneinander vor dem Gerichtstisch. Die Klägerin ist sehr jung und sieht ganz verschüchtert aus. Sie weint vor Scham und trocknet mühsam ihre Tränen mit einem zusammengeknüllten Taschentuch; es scheint, als könne sie es nicht auseinanderfalten. Sie trägt schwarze Kleider, die ziemlich neu und ungetragen aussehen, aber sie sitzen so schlecht, daß man versucht ist, zu glauben, sie habe sie sich ausgeliehen, um anständig vor Gericht erscheinen zu können. Was den Beklagten anlangt, so sieht man ihm gleich an, daß er ein wohlgestellter Mann ist. Er mag etwa vierzig Jahre alt sein und hat ein zuversichtliches und frisches Aussehen. Wie er da vor dem Richterstuhl steht, zeigt er eine sehr gute Haltung. Es sieht ja nicht aus, als fände er ein besonderes Vergnügen daran, dazustehen, aber er macht auch durchaus keinen befangnen Eindruck. Als das Protokoll verlesen ist, wendet sich der Richter an den Beklagten und fragt ihn, ob er an seinem Leugnen festhalte, und ob er bereit sei, den Eid zu schwören. Auf diese Frage antwortet der Beklagte sogleich mit einem raschen Ja. Er fängt an, in seiner Westentasche zu suchen, und holt ein Zeugnis des Pfarrers darüber hervor, daß er die Wichtigkeit und Bedeutung des Eides kenne und kein Hinderungsgrund für ihn vorliege, ihn zu schwören. Während dieser ganzen Zeit hat die Klägerin nicht aufgehört zu weinen. Sie scheint unüberwindlich scheu zu sein und hält die Augen hartnäckig zu Boden geschlagen. Sie hat den Blick noch nicht so weit erhoben, daß sie dem Beklagten ins Gesicht sehen könnte. Als er nun sein Ja gesagt hat, zuckt sie zusammen.

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über 50 Partnervermittlung Für Russische Frauen Bonn »Es ist nichts zu entdecken. Ich habe nur dieses kleine rote Papier gefunden. Tarling nahm es in die Hand und betrachtete es im Licht der Straßenlaterne. Es war ein viereckiger roter Zettel, auf den vier schwarze chinesische Schriftzeichen geschrieben waren:›Er hat es sich selbst zuzuschreiben. Es war dieselbe Inschrift, die auf dem Stückchen Papier stand, das Thornton Lyne in der Tasche hatte, als er an jenem Morgen tot und steif im Hydepark gefunden wurde. Milburgh bewohnte ein nicht allzu großes Haus in einer der Fabrikstraßen von Camden Town. Die Straße wurde fast in ihrer ganzen Länge von glatten Mauern begrenzt, die von Zeit zu Zeit durch große eisenvergitterte Tore unterbrochen wurden, durch die man einen Ausblick auf Fabriken und verräucherte Fabrikschornsteine hatte. Milburghs Haus war das einzige Wohnhaus hier, wenn man die kleinen Diensthäuser der Wachleute und Beamten nicht mitzählte. Allgemein nahm man an, daß Mr. Milburgh einen guten Hauswirt hatte, denn das Grundstück war sehr gepflegt. Das Haus war weitläufig auf einem etwa einen Morgen großen Grundstück errichtet. Es war nur ein Stockwerk hoch, und da alle Räume nebeneinander angeordnet waren, hatte es fast den Umfang einer kleinen Fabrik. Die Firmen zur Rechten und Linken hatten schon große Geldsummen für das Grundstück geboten, aber der Besitzer hatte alle Anerbieten abgelehnt. Einige Leute nahmen auch an, daß Mr. Milburgh selbst der Hauswirt war. Aber wie sollte das möglich sein?

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über 25 Partnersuche Im Internet Erfolgsquote Koblenz Ob wir gleich siebenfältiges Erz um die Brust tragen, die Seele geht doch spazieren, und wir können es nicht hindern. Jenseits der äußersten Bastionen und Gräben lustwandelt sie im freien Felde, pflückt Kornblumen und Klatschrosen aus dem Weizenfelde, vielleicht wohl auch eine echte Rose, die über eine Gartenhecke guckt, oder ein süßes Vergißmeinnicht vom Rande der murmelnden Quelle und träumt sich mitten im Kriege in den tiefsten Frieden hinein. Und während sie lustwandelt, Blumen pflückt und »über goldene Schmetterlinge lacht«, beugt unten im Abgrunde ein wildes, grimmiges, hohnlachendes Gesicht sich über einen kaum sichtbaren Funken und bläst ihn an zu heller Glut. Ein roter Schein zuckt über das Gesicht, das Lachen des Feindes; die Lunte berührt die Zündrute, tempus fuit! Zeit ist gewesen – Zeit ist nicht mehr, die irrende Seele zurückzurufen aus den grünen Gefilden, aus dem Wandeln in der Vergangenheit oder Zukunft, der Reue oder der Hoffnung; nicht zu einem halben Vaterunser, nicht zu dem kürzesten Stoßgebet ist mehr Zeit. Es gab freilich fast immer nach derartigem verderblichen Feuerwerk Leute, welche man mit ziemlich heilen oder ganz unverletzten Gliedern und nur ein wenig betäubt von der Trümmerstätte zwischen den zerschmetterten Balken, Mauern und Kameraden aufhob und genau über ihre Gefühle ausfragte. Diese Leute blickten dann jedesmal sehr verwirrt im Kreise umher und auf den Platz oder die Stelle des Platzes, auf welchem sie standen, ehe sie in die Luft flogen, und – wußten nichts zu sagen. Im Gegenteil, sie mußten sich von den andern berichten lassen, was eigentlich geschehen sei, wie die Erde unter entsetzlichem Krachen sich geöffnet habe, wie die Feuergarbe turmhoch in die Luft gefahren sei, wie die schwarze Rauchwolke gleich einem Fächer sich in der Höhe über der Unglücksstätte ausbreitete und wie schrecklich der Regen von schwarzen Trümmern, Steinen, Schutt, Asche und blutigen menschlichen Gliedern gewesen sei. In dieser Lage befand sich augenblicklich unser sehr guter Freund Leonhard Hagebucher. Er war mit in die Luft gegangen, ohne es zu merken, und der Major Wildberg, der von seinem Whisttisch aus die beste Gelegenheit gehabt hatte, mit emporgesträubten Haaren und starrenden Augen das erschreckliche Ereignis wahrzunehmen, kam jetzt eilends, dem Patienten die nötigen Mitteilungen zu machen. Der Major Wildberg erschien in dem Zimmer des Afrikaners zwar in Paradeuniform, aber gewiß nicht mit der zu jeglicher Schaustellung unbedingt notwendigen Ruhe und Selbstbeherrschung. Er trug ungeachtet der strengen Kälte den Mantel über dem Arme und schien sich nicht die Zeit genommen zu haben, ihn anzuziehen oder umzuhängen. Die Uniform war schief über der weißen Weste zugeknöpft, und wenn der Leutnant Herr Hugo von Bumsdorf je im öffentlichen Leben die Schärpe so getragen hätte, wie sie jetzt sein Major trug, so würde er sicherlich Gelegenheit gefunden haben, acht Tage lang in der Einsamkeit des Stubenarrestes über den tief bedeutungsvollen Unterschied zwischen hinten und vorn, zwischen rechts und links nachzudenken. Hagebucher ließ den Strauß des träumenden Schneiders auf den Tisch fallen und stieß einen Laut hervor, der, grade weil er nichts bedeutete, alles ausdrückte: volles Wissen, höchstes Erschrecken und zugleich schon den ersten, ratlosen Griff ins Blaue. »Jetzt? Jetzt? Ist es geschehen? »Lassen Sie mich zu Atem kommen, Freund. Dieses ist fürchterlich!

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über 46 Verheirateter Mann Will Mich Treffen Kiel hatten sie sich köstlich amüsiert und ein freieres Leben kennen gelernt, in dem natürlich der Flirt, die Liebe, die Hauptrolle gespielt hatte. Es war kein Zweifel, ich hatte gleichgestimmte Seelen gefunden, mit gleichen Anforderungen an das Leben, mit gleichen Wünschen, Lüsten und Begierden. Wozu soll ich lange Umschweife machen: wir scherzten, plänkelten und küßten und kosten und schließlich, da wir uns gegenseitig gar zu sehr gefielen und das Zusammensein doch nur kurz sein würde und viel Zeit nicht zu verlieren war, setzte sich die eine ohne weiteres Zieren in die entgegengesetzte Ecke, schloß die Augen (vielleicht hat sie doch verstohlen ein bißchen geblinzelt) und wir anderen beiden gaben uns rückhaltlos unseren Gefühlen hin. Dann tauschten die beiden lieben Mädchen die Rollen, und an einer der nächsten Stationen schieden wir, sehr zufrieden miteinander, mit stillem Bedauern, daß das Schicksal uns keine Wiederholung des amüsanten Erlebnisses gestattete. In Berlin trat der Ernst des Lebens an mich heran, freilich ohne meine Lebenslust zu beengen und mich zu anderen ernsteren Anschauungen und Bestrebungen zu bekehren. Es mußte erst anders, noch viel, viel schlimmer kommen, um mich zu einer anderen Auffassung vom Leben zu bringen und mich zu einem ernststrebenden, pflichtvollen, arbeitsamen Manne zu machen. Doch davon vielleicht später einmal; diese Aufzeichnungen gehören dem goldenen Leichtsinn der Jugend, dem Abschnitt meines Lebens, in dem die Liebe die richtunggebende, alles übrige beherrschende Macht war. Meine Eltern hatten inzwischen die große Wohnung am Haackeschen Markt aufgegeben und eine bescheidene Fünfzimmerwohnung im dritten Stockwerk eines Hauses in der Weißenburger Straße im Berliner Norden bezogen. Von unserer Köchin erfuhr ich, daß Alma Witte sich während der beiden Jahre, in denen ich abwesend gewesen, zur Kindergärtnerin ausgebildet hatte und jetzt in einer Spielschule angestellt war. Auch die Adresse und die Stunde, in der Alma nach Schluß des Unterrichts den Heimweg zur Mutter antrat, brachte ich in Erfahrung. Freudigen Herzens, wenn auch mit einem bißchen schlechten Gewissen, denn ich hatte mich in der ganzen Zeit nicht um das liebe Mädchen, das mir so viel geschenkt, gekümmert, trat ich an einem der nächsten Tage den Weg zu der mir angegebenen, im Zentrum gelegenen Straße an. Zur bestimmten Stunde erschien die Ahnungslose. Bei ihrem Anblick war ich über die Maßen erstaunt, war das das harmlose, liebliche, sanfte, hingebungsvolle Geschöpf? Ich sah in ein ernstes Gesicht mit einem freudlosen, verbitterten Zug um Augen und Mund. Sie machte eine Bewegung, als wollte sie mir den Rücken kehren und davonlaufen, aber schließlich nahm sie doch, wenn auch zögernd, meine Hand, in der nur für einen kurzen Moment die ihrige kalt und regungslos lag. Ohne daß sie mir auch nur mit einem Worte Vorwürfe machte, erkannte ich doch bald, daß das, was ich ihr angetan, sie in der verhältnismäßig kurzen Frist zum sehenden Weibe gemacht und ihr für immer die frühere Harmlosigkeit, die naive Lebensfreude und das Vertrauen in die Menschen genommen hatte. Was zwischen uns gesprochen wurde, weiß ich nicht mehr, es hatte auch keine besondere Bedeutung. Das aber machte sie mir durch ihre wortkargen Antworten, durch die Zurückhaltung und Gemessenheit ihres Wesens, durch das bittere Zucken ihrer Mundwinkel, so oft sie sprach, eindringlich klar, daß sie mir jetzt anders gegenüberstand als zu jener Zeit, da sie noch ein unerfahrenes, vertrauensvolles, törichtes junges Geschöpf gewesen.

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