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„Ich war ja in Altdorf auch allein mit ihm,“ sagte Cornelie kleinlaut. „In Deinem Hause, ja! da bist Du die Herrin, da darfst Du allein sein mit wem Du willst. Aber auf der Landstraße, mit einem Fremden und einem Reitknecht - das thut man nicht, das ist taktlos, das verstößt gegen alle Sitte, und es ist beklagenswerth daß ich Dich darauf aufmerksam machen muß. [81] „Du hast Recht,“ sprach sie sanft. „Und ich finde es impertinent vom Fürsten Gotthard Dich dazu aufzufordern - fuhr Eustach fort, an seinen eigenen Worten sich ereifernd - er weiß recht gut was sich schickt und nicht schickt; folglich mußt Du ihm Veranlassung zu dieser Ungehörigkeit gegeben haben. Das hatte sie nun allerdings darum sagte sie entschuldigend: „Wir hatten Beide gewiß nichts Ungehöriges im Sinn; ich wollte nur gern nach Landeck. „Und eine halbe Stunde vorher wolltest Du nicht hin! welche Launen! Eigentlich . wollt' ich zu Dir. „Ah siehst Du . das ist unerträglich so bei jedem Schritt bewacht zu werden. Sagte sie und eine Flamme schlug aus ihrem Blick auf, Du meinst also daß ich auf Wächtergedanken bei Dir, kommen könnte? „Ich meine, daß Deine Capricen unberechenbar sind,“ lenkte er ein. Seine üble Laune rührte hauptsächlich von der Befürchtung her, daß Madame Orzelska sich jezt andern Interessen, als denen die ihm am Herzen lagen, hingeben könne.

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ab 50 Kennenlernen Durfte Englisch Braunschweig Sie sind im Begriff, hinauszutreten in die Welt und sich auf eigene Füße zu stellen, dazu bedarf es in Ihrer Lage vor allem der Fügsamkeit . Wie soll Ihnen der Verkehr mit den Menschen überhaupt möglich werden bei Ihren falschen Ansichten, die Sie so eigensinnig festhalten? Wie wollen Sie je auch nur ein Herz gewinnen mit diesen trotzigen Augen? Sie hob die Wimpern und sah ihn ruhig und fest an. »Wenn man mir beweist, daß meine Ansichten der Moral und der reinen Vernunft gegenüber nicht Stich halten, dann will ich sie gern fallen lassen,« entgegnete sie mit ihrer tiefen, ausdrucksvollen Stimme. »Aber ich weiß, ich stehe nicht allein mit der Ueberzeugung, daß keinem Menschen, und sei er, wer er wolle, das Recht zukommt, andere zu geistigem Tode zu verurteilen; ich weiß, daß tausend andere mit mir fühlen, wie ungerecht und strafbar es ist, einer Menschenseele die Berechtigung des Aufwärtsstrebens abzusprechen, weil sie in einem niedrig geborenen Leibe wohnt . Ich gehe getrost hinaus unter die Menschen, denn ich habe Vertrauen zu ihnen und hoffe zuversichtlich, diejenigen zu finden, denen ich ganz gewiß nicht trotzig gegenüberstehen will . Ein unglückliches Menschenkind wie ich, das unter gemütlosen Seelen leben muß, hat keine andere Waffe, als seinen Stolz, keine andere Stütze, als das Bewußtsein, daß es auch Gottes Kind, Geist von seinem Geiste ist. Ich weiß, daß für ihn alle die Stufen und Schranken in der menschlichen Gesellschaft nicht bestehen – sie sind Menschenerfindung, und je kleiner und erbärmlicher die Seele, um so fester hält sie an ihnen.

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ab 33 Regensburg Single Frauen Heilbronn Ich kannte eine Menge Leute, die sich dermaßen rächten und ergötzten und jener Ansicht waren. Ich kannte auch schöne und ehrbare Damen, die fest versicherten, wenn ihre Ehemänner sie schlecht behandelten, hart anführen, schölten oder straften, schlügen oder ihnen andere Bosheiten und Beschimpfungen zufügten, bestände ihr größtes Ergötzen darin, ihnen Hörner anzusetzen, und indem sie das täten, dächten sie an sie, sie stichelten sie, indem sie sich über sie lustig machten und mit ihren Freunden über sie lachten, und gingen so weit, zu sagen, sie empfänden dabei mehr Begierden und eine größere Verzückung, als sich sagen ließe. Ich hörte von einer schönen und ehrbaren Dame, die einmal gefragt wurde, ob sie ihren Gatten je zum Hahnrei gemacht habe; sie antwortete: »Warum hätte ich es tun sollen, da er mich ja doch nie geschlagen oder bedroht hat? Damit wollte sie sagen, hätte er eins von beiden getan, so hätte sie sich alsbald mit ihrem Vorderteil gerächt. Was den Spott anlangt, so kannte ich eine sehr ehrbare und schöne Dame, der folgendes passierte: Als sie in jenen süßen Aufregungen der Lust lag und die süßen Wogen des Entzückens und Behagens mit ihrem Freund über sich ergehen ließ, zerbrach ein Ohrgehänge in Gestalt eines Füllhorns, aus schwarzem Stein bloß, wie man sie damals trug, infolge der Gewalt, mit der sie sich tummelten, verschlangen und miteinander schäkerten. Sie sagte sogleich zu ihrem Freund: »Sieh nur, welche Voraussicht die Natur bewährt! Für ein Horn, das ich zerbreche, mache ich hier meinem armen, gehörnten Gemahl ein Dutzend andere, daß er sich einmal zu einem schönen Fest herausputzen kann, wenn er will. Eine andere, deren Gemahl bereits schlief, besuchte ihren Freund, bevor sie sich selbst zu Bett begab; wie er sie fragte, wo ihr Gatte wäre, antwortete sie ihm: »Er bewacht das Bett und das Kuckucksnest, aus Furcht, es legt ein anderer hinein aber du verlangst ja gar nicht nach seinem Bett und nach seinem Nest, sondern nach mir, die zu dir zu Besuch kommt; ich hab' ihn als Schildwache dagelassen, wenn er auch tüchtig eingeschlafen ist. Da ich gerade von Schildwache rede, so hörte ich über einen angesehenen Edelmann, den ich kannte, eine Geschichte erzählen; als er eines Tages mit einer sehr ehrbaren Dame, die ich ebenfalls kannte, in Streit geriet, fragte er sie auf beleidigende Weise, ob sie je nach Sankt Maturin gewallfahrt sei. »Ja,« sagte sie, »aber ich konnte niemals in die Kirche kommen, denn sie war voll und von Hahnreien so stark bewacht, daß sie mich nie hineinließen; und Ihr, einer der Hauptteilnehmer, Ihr standet am Glockenturm, um die Schildwache zu machen und die anderen zu benachrichtigen. Ich könnte noch tausend andere Spöttereien erzählen, aber ich würde kein Ende finden; hoffentlich kann ich an irgendeiner Ecke dieses Buches davon reden. Es gibt auch Hahnreie, die gutmütig sind, die sich von selbst zu diesem Fest der Hahnreischaft einladen: so kannte ich ein paar, die zu ihren Frauen sagten: »Der und der ist verliebt in dich, ich kenne ihn gut, er kommt häufig zu Besuch, aber nur aus Liebe zu dir, mein Schatz. Sei recht freundlich zu ihm; er kann uns viel Freude machen; seine Bekanntschaft kann uns viel nützen! Andre sagen manchen Liebhabern: »Meine Frau ist in Euch verliebt, sie liebt Euch; besucht sie, Ihr werdet ihr ein Vergnügen machen; ihr plaudert und unterhaltet euch miteinander und vertreibt euch die Zeit. So laden sie die Leute auf ihre eignen Kosten ein, wie es zum Beispiel auch der Kaiser Hadrian machte: Als er einmal in England Krieg führte (so steht in seiner Lebensgeschichte), wurde ihm verschiedentlich mitgeteilt, wie seine Frau, Kaiserin Sabina, mit allen in Rom Zurückgebliebenen, mit einer Unmenge galanter römischer Edelleute liebelte; sie hatte aus Rom an einen jungen römischen Edelmann, der mit dem Kaiser in England war, einen Brief geschrieben, in dem sie sich beklagte, daß er sie vergessen habe; daß er sich nichts mehr aus ihr mache, sie könne es doch nicht glauben, daß er da drüben ein paar Liebschaften angebändelt habe, irgendein kleiner Zieraffe hätte ihn wohl in den Netzen seiner Schönheit gefangen. Dieser Brief fiel durch Zufall Hadrian in die Hände, und als jener Edelmann ein paar Tage später den Kaiser unter dem Vorwand um Urlaub bat, häusliche Angelegenheiten ordnen und rasch nach Rom gehen zu wollen, sagte Hadrian scherzend zu ihm: »Na, junger Mann, geht nur dreist; denn meine Frau, die Kaiserin, erwartet Euch in voller Sehnsucht. Als dies der Römer vernahm und merkte, daß der Kaiser das Geheimnis entdeckt habe und ihm darum übel mitspielen könne, entrann er in der Nacht darauf ohne Abschied oder Ansage und entfloh nach Irland.

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ab 29 Single Tanzkurs Schriesheim Heilbronn „Ach nein … gehe … sei glücklich … reise! Oh, ich will es … gehe, laß mich … es ist gut. „Wirklich? Also auf Wiedersehen … bald. Ich werde sehr bald schreiben. „Ja, ja, … gehe nur rasch … glückliche Reise! Stella lief die Treppen hinunter. Der Wagen stand im Hofe schon bereit. Unten traf sie Fred. „Nun gehe noch rasch zur Mama … zu Mira … schnell … schnell … Gib ihr einen Kuß von mir. Er zögerte. Sie drängte ihn ein wenig derb: „Das würde sich nicht schicken! Er schien sich beeilen zu wollen. Aber auf der Treppe blieb er stehen. Seine Knie zitterten. – „Nein, er würde nicht den Mut dazu haben. Aber was würde Stella, die jetzt seine Frau war, davon denken?

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ab 39 Frauen Über 60 Treffen Recklinghausen Einige Secunden lang dauerte die athemlose Stille noch fort, mit der man zugehört; keine Hand regte sich, kein Beifallszeichen wurde laut; dann aber brach ein Sturm aus, wie ihn selbst die gefeierte Primadonna nur selten vernommen hatte, und wie er bei einem Concertpublicum jedenfalls unerhört war. Beatrice schien nur auf diesen Moment gewartet zu haben; im nächsten schon war sie zu Reinhold getreten, hatte seine Hand ergriffen und ihn mit sich auf das Podium gezogen, ihn dem Publicum vorstellend. Diese eine Bewegung sagte genug; man begriff sofort, daß man den Componisten vor sich habe. Auf’s Neue umtobte der Sturm des Beifalls die Beiden, und der junge Künstler empfing, noch halb betäubt von dem unerwarteten Erfolge, an der Hand Beatricens, den ersten Gruß und die erste Huldigung der Menge. – Reinhold kam erst wieder zur klaren Besinnung in dem Versammlungszimmer, wohin er Signora Biancona geleitet hatte. Noch blieben ihm einige Minuten des Alleinseins; draußen im Saale spielte das Orchester die Schlußpièce unter vollster Unaufmerksamkeit des Publicums, das sich noch völlig unter dem Eindrucke des eben Gehörte befand. Beatrice zog den Arm zurück, der auf dem ihres Begleiters lag. „Wir haben gesiegt,“ sagte sie leise. „Waren Sie zufrieden mit meinem Gesange? Mit einer leidenschaftlichen Bewegung ergriff Reinhold ihre beiden Hände. „Ach, nicht diese Frage, Signora! Lassen Sie mich Ihnen danken, nicht für den Triumph, der ja Ihnen mehr als mir galt, aber dafür, daß ich mein Lied von Ihren Lippen hören durfte. Ich schuf es in der Erinnerung an Sie, für Sie allein, Beatrice. Sie haben verstanden, was es Ihnen sagt, sonst hätten Sie es nicht so singen können. Signora Biancona mochte es nur zu gut verstanden haben, aber in dem Blicke, mit dem sie zu ihm niedersah, lag doch mehr noch, als blos der Triumph einer schönen Frau, die auf’s Neue die Unwiderstehlichkeit ihrer Macht erprobt hat. „Sagen Sie das der Frau oder der Künstlerin? fragte sie halb scherzend.

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über 19 Reiche Frau Sucht Mann Saarbrücken Die Stadt hörte nicht auf. Die Peripherie, die er suchte, schien es nicht zu geben; wenigstens fand er sie nicht in dieser Nacht. Der Morgen fahlte; die Luft färbte sich blau; im Schein der Fenster wich das stumpfe Grau einem rosigen Gelb. Und immer wieder fand er sich aufs neue auf neuen großen Plätzen, in denen das Leben dieser Stadt neu aufzubrausen schien, jeder ein neues Zentrum, jedesmal als wenn das hier das eigentliche wäre, noch lauter und lärmender scheinend als die früheren. Am lautesten fast in der Nähe der ärmsten Viertel der Stadt. Aber das Leben hatte hier schon etwas gespenstisch Verzuckendes bekommen wie das Aufkrampfen eines mühsam noch leben Wollenden, der sterben muß, und auf den letzten Spuren der Nacht sah man bereits die ersten Boten des neuen Tags, Milchwagen, Brotjungen, Zeitungsfrauen und größere Trupps noch verschlafen in die Fabriken hastender Arbeiter. Er war schließlich durch die malerischen Partien der alten 35 Stadtteile mit dem Winkelwerk ihrer menschenleeren kleinen Gassen, zu einer Stelle gekommen, auf der plötzlich ein Eindruck völlig anderer Art seine überraschten Sinne umfing. Als ob er nach langem Suchen, das Erlebnis dieser Nacht zu krönen, das Köstlichste zum Schlusse finden sollte, lag, im hellen Morgensonnenglanze, zu beiden Seiten einer prunkvoll weiten Straße, eine lange Reihe fürstlicher Schlösser vor ihm, wie ein Triumphweg edelster Baukunst, vor deren königlichen Schönheit und ruhigen Gelassenheit alle die tollen Gebilde des Gegenwartsbetriebs wie ein wüster Nachtspuk zurückwichen. Wenige Schritte später fand er sich zum drittenmal vor jenem Bahnhof wieder, an der Stelle, wo für ihn das Herz der Erlebnisse dieser Nacht schlug. Die Spannung war von ihm gewichen. Noch war es nicht Müdigkeit, sondern Kraftgefühl, das er empfand, aber es war wie die Kraft eines Anderen. Durch die Ruhe, die über ihn gekommen war, hindurch spürte er, wie er das ganze Leben dieser Stadt, das er in sich hineingesogen hatte, in seinen Adern trug, und wie es ihn bis in die letzten Fingerspitzen füllte. Er war zum Bersten voll von dieser Nacht und reif zur Entladung. Und nur ganz von ferne noch, wie den letzten Abglanz eines wunderschönen Traums, wie den rosigen Abendschimmer über dunklen Wolken, fühlte er das Erlebnis: Eveline. Er mußte dieser Nacht einen Schlußpunkt setzen. Er mußte einen Einschnitt machen zwischen dem, was heute war, und allem Künftigen. Und, außerdem, es graute ihn 36 plötzlich vor seiner Einsamkeit.

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ab 46 Frau Sucht Mann Frankfurt Am Main Würzburg … Ich weiß bis heute nicht, wie es gekommen ist, aber er hat nie gemerkt, daß sie an mir eine Stütze gehabt hat; vielleicht bin ich doch nicht so dumm, wie er immer sagt. … Sechs Monate lang hat sie wie eine Gefangene hier im Hause gesteckt. Das Jammern und Weinen vor Sehnsucht nach dem Manne, der nichts mehr von ihr wissen wollte, vergesse ich in meinem Leben nicht. … Nachher ist der Gabriel geboren worden, und von da an wurde ‚die harte, grobe, unbarmherzige Löhn‘ als Zuchtmeister im indischen Hause angestellt. … Manchmal bin ich auch bei dem kranken gnädigen Herrn gewesen, wenn mein Mann seine Schwindelanfälle hatte, da mußte ich bedienen, denn ich wußte, wie er’s gern hatte. … Wie oft habe ich da ihren Namen auf der Zunge gehabt, um ihn nur einmal an sie zu erinnern und ihm zu sagen, daß er einen Sohn habe, und daß Alles niederträchtige Lüge sei, was sie ihm weisgemacht hatten, aber es mußte tapfer wieder hinuntergeschluckt werden, denn wenn er auch noch so gut und gescheidt war, sobald seine schwarze Stunde kam, da beichtete er dem Caplan Alles, und da wäre ich ohne Gnade an die Luft gesetzt worden, und die Beiden im indischen Hause hätten gar Niemand mehr auf der Welt gehabt. Liane griff nach ihrer Hand und drückte sie innig; diese Frau hatte einen unglaublichen Fond von Liebe, Selbstverleugnung und zärtlicher List für die beiden Unglücklichen entwickelt, wie kaum eine Mutter für ihr eigen Fleisch und Blut. … Sie wurde ganz roth und schlug förmlich erschrocken die Augen nieder, als die schöne Hand sich so weich und lind um ihre groben Fingerknöchel legte. „Nun ging’s aber bei dem kranken Herrn auf’s Sterben los,“ fuhr sie unsicher, fast bewegt fort. „Der Herr Hofmarschall und der Caplan waren die ganze lange Zeit nicht von seiner Seite gewichen. Einer war immer da und sah d’rauf, daß Alles am Schnürchen ging, wie sie’s eingefädelt hatten, und da mußte es doch passiren, daß der Herr Hofmarschall sich erkältete und krank wurde, und der Caplan mußte in die Stadt, um dem katholischen Prinzen Adolph die Sterbesacramente zu reichen – und das war eine Fügung vom lieben Gott; es mußte Alles so kommen; den wie der geschorene Kopf zum Schloßthore ’naus war, da kriegte mein Mann seinen Schwindelanfall so derb, daß er nicht vom Kanapee aufstehen konnte. Na, ich war ja da! … Ich stand im rothen Zimmer neben dem kranken Herrn und reichte ihm die Medicin – und die dunklen Vorhänge hatte ich von den Fenstern wegziehen müssen; da fiel die liebe Sonne herein auf sein Bett, und da war’s doch gerade, als wäre auch ein Vorhang von seinen Augen weggezogen worden; er sah mich ganz hell an, und auf einmal streichelte er meine Hand, als wollte er mich loben für meine Bedienung – da ging mir’s wie Feuer durch den Kopf. ‚Du riskirst’s,‘ sagte ich mir und rannte fort. Zehn Minuten d’rauf kroch ich mit der armen Frau durch das Maßholdergebüsch drüben beim rechten Flügel und durch die kleine Bohlenthür an der eisernen Wendeltreppe. Niemand sah uns; kein Mensch hatte eine Ahnung, daß da Etwas passirte, wofür die ganze Schloßgesellschaft vom Herrn Hofmarschall ausgepeitscht worden wäre, wenn er’s gewußt hätte. … Ich machte die Thür im rothen Zimmer auf – mein Herz hämmerte ordentlich vor Angst – und sie flog mir voraus – den Aufschrei vergess’ ich nicht, so lange mir die Augen im Kopfe stehen.

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