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Solche Damen sind doch sehr zu achten und zu lieben, daß sie so mit den Männern umgehen und es nicht machten wie früher die Amazonen, die sich, obwohl sie sich Töchter des Mars nannten, ihrer Gatten entledigten, indem sie sagten, die Ehe sei eine wahre Sklaverei: nach dem Umgang mit andern Männern strebten sie freilich sehr, weil sie Töchter von ihnen haben wollten, während sie die männlichen Kinder umbrachten. In seiner Cosmographie berichtet J. v. Nauclerus, daß im Jahre Christi 1123, nach dem Tode Libussas, der Königin der Böhmen, die Prag mit Mauern umgeben ließ und die Herrschaft der Männer aufs höchste verabscheute, eines ihrer Edelfräuleins, das großen Mut hatte, mit Namen Valaska, aufstand und die Mädchen und Frauen des Landes gewann, ihnen die Freiheit in so schönen Farben ausmalte und ihnen einen solchen Abscheu vor der Sklaverei der Männer einflößte, daß eine jede ihren Gemahl, ihren Bruder, ihren Verwandten, ihren Nachbarn tötete, dadurch gelangten sie in einem Nu zur Herrschaft; und nachdem sie die Waffen ihrer Männer genommen hatten, bedienten sie sich ihrer so gut und zeigten sich als so gewandte und tapfre Amazonen, daß sie verschiedene Siege erfochten. Später wurden sie jedoch durch die Umtriebe und Schlauheiten eines Primislaus, Gemahls der Libussa, eines Mannes, den sie aus niedrigem und gemeinem Stand genommen hatte, aufs Haupt geschlagen und zum Tode gebracht. Das war Gottes Strafgericht für die ungeheuerliche Tat, so das menschliche Geschlecht zum Aussterben bringen zu wollen. Diese Frauen hätten ihren Mut lieber in andern schönen tapfern und männlichen Taten zeigen können als mit solchen Grausamkeiten; wir haben ja auch so viel Kaiserinnen, Königinnen, Prinzessinnen und große Damen gesehen, die in edlen Taten, in der Verwaltung und Beherrschung ihrer Staaten und in andern Dingen hervorragten; die Geschichte ist voll genug davon, und ich brauche es nicht zu erzählen; denn der Ehrgeiz, zu herrschen, zu regieren und zu gebieten, wohnt ebensogut in ihrer wie in der Männer Seele, und sie wollen ihn nicht weniger stillen. Nun will ich eine Frau nennen, die weniger davon ergriffen war, Vittoria Colonna, die Gemahlin des Marquis von Pescara, von der ich in einem spanischen Buche folgendes las. Als jener Marquis die schönen Anerbietungen vernahm, die ihm Hieronymos Mouran von Seiten des Papstes machte (wie schon oben erwähnt), wenn er ein Bündnis mit ihm eingehen wolle, setzte er seine Gemahlin selbst davon in Kenntnis; überhaupt verhehlte er ihr nichts von seinen geheimsten Angelegenheiten weder von den großen noch von den kleinen; da schrieb sie ihm; denn sie redete und schrieb vorzüglich, er möge sich an seine alte Tapferkeit und Tugend erinnern, die ihm solches Lob und solche Achtung eingetragen habe, daß sie den Ruhm und das Glück der größten Könige der Erde überträfen, indem sie sagte: non con grandeza de los reynos, de Estados ny de hermosos titulos, sino con fe illustre y clara virtud, se alcançava la honra, la qual con loor siempre vivo, legava à los descendientes; y que no havia ningun grado tan alto que non fuese vencido de una trahicion y mala fé. Que por esto, ningun deseo tenia de ser muger de rey, queriendo antes ser muger de tal capitan, que no solamente en guerra con valorosa mano, mas en paz con gran honra de animo no vencido, havia sabido vencer reyes, y grandisimos principes, y capitanes y darlos a triunfos, y imperiarlos; »nicht mit der Größe der Reiche und Staaten, auch nicht mit hohen und schönen Titeln wurde die Ehre erworben, die sich mit einem stets lebendigen Preise auf uns Nachkommen übertrug; und kein Rang wäre so hoch, daß er durch einen Verrat oder ein gebrochenes Wort nicht wieder zusammenstürzte; und daher wünsche sie gar nicht, die Frau eines Königs zu sein, sondern sie wolle die eines Feldherrn sein, der nicht nur im Krieg mit seiner tapfern Hand sondern auch im Frieden mit der Ehre eines unüberwindlichen Geistes, die Könige, die großen Fürsten und Feldherren besiegen, über sie triumphieren und herrschen könnte. Diese Frau redete mit einem hohen Mut, mit großer Tüchtigkeit und Wahrhaftigkeit: Denn mit einem Verbrechen zu regieren, das ist in der Tat sehr gemein, groß und schön aber ist es, die Reiche und Könige mit seiner Tugend zu beherrschen. Fulvia, die Frau des P. Claudius und in zweiter Ehe mit Marc Anton verheiratet, hatte gar keine Freude daran, ihre Hausangelegenheiten zu besorgen; sie befaßte sich vielmehr mit den großen Sachen und besorgte die Staatsgeschäfte, ja man verlieh ihr sogar den Ruf, den Kaisern Befehle zu erteilen. Auch wußte ihr Kleopatra sehr viel Dank dafür und fühlte sich ihr verpflichtet, daß sie Marc Anton so wohlgeschult und an Zucht gewöhnt hatte, daß er sich den Gesetzen beugte und unterwarf. Jener große französische Fürst Karl Martell, steht zu lesen, wollte den Königstitel nicht selbst annehmen und tragen, was doch in seiner Macht gestanden hätte, sondern er wollte lieber die Könige beherrschen und ihnen Befehle geben.

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ab 45 Kennenlernen In Praeteritum Göttingen Bei uns Idealisten ist das leider nie der Fall – wir können von Ihnen lernen. Die Worte klangen artig, sogar verbindlich; aber der Stachel darin wurde doch gefühlt und verstanden und Wolfgang Elmhorst war kein Mann, der sich ungestraft reizen ließ. Er maß seinen Gegner von oben bis unten. „Ah so – Sie glauben Idealist zu sein, Herr Waltenberg? „Gewiß – oder rechnen Sie sich vielleicht zu den Idealisten? „Nein“ sagte Wolfgang kalt. „Aber zu den Männern, die keine Beleidigung dulden, und das werde ich nöthigenfalls beweisen. Er hatte sich hoch aufgerichtet und stand so herausfordernd da, daß Waltenberg die Notwendigkeit begriff, einzulenken. Aber sein ganzes Wesen sträubte sich dagegen, dem „Streber“ zu weichen, der ihm mit so unnahbarem Stolze gegenüberstand. Das Gespräch hätte vielleicht eine sehr bedenkliche Wendung genommen; aber zum Glück kam Doktor Gersdorf dazwischen. Er hatte keine Ahnung von dem, was hier verhandelt wurde, und wandte sich ganz unbefangen zu Wolfgang: „Ich höre soeben, daß Sie schon morgen abreisen, Herr Elmhorst. Darf ich Sie bitten, meinem Vetter Reinsfeld einen Gruß von mir zu bringen? „Mit Vergnügen, Herr Doktor; ich darf ihm doch Ihre Verlobung mittheilen? „Gewiß, ich schreibe ihm noch ausführlich darüber und vielleicht besuche ich ihn auf der Hochzeitsreise mit meiner jungen Frau. Waltenberg war zurückgetreten.

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ab 60 Partnersuche Im Tessin Darmstadt Felicitas strich mit gesenktem Haupte an der Blütenpracht vorüber, und das gutmütige Kind schwankte schwerfällig nebenher; der kleine Mund schwieg, kein Geplauder störte das Nachsinnen des jungen Mädchens. Sie dachte mit einer Art von wildem, brennendem Schmerz an die Rosenzeit vergangener Jahre – da hatten die Rosen doch anders geleuchtet und geduftet, als Tante Cordulas klare, liebestrahlende Augen noch nicht erloschen waren, als sie noch in stillen Sonntagnachmittagsstunden, neben der bewegungslos aufhorchenden Schülerin im Vorbau sitzend, mit ihrer ausdrucksvollen Stimme begeistert aus den Klassikern vorlas, während von der Galerie die betäubenden Duftwogen hereinquollen und weit draußen das grüne Thüringer Land sich hinstreckte . Da war auch allmählich das süße Heimatgefühl in der Seele des jungen Mädchens gewachsen, sie hatte sich zu Hause gewußt in den friedlichen, trauten Räumen, beschützt und geleitet von einer treumütterlichen Liebe; sie war, wenn auch nur auf einige Stunden, frei gewesen, ungefesselt in ihren Bewegungen, in den Anschauungen und Betrachtungen, die sich auf ihre Lippen drängten – darum wohl auch hatten die Rosen anders geleuchtet und geduftet, und die Welt war sonniger gewesen . Sie hob den Kopf und sah über den Zaun in den Nachbargarten. Dort schimmerte das weiße Häubchen der Hofrätin Frank. Die alte Dame saß mit ihrem Sohne am Kaffeetische, er las ihr vor, während sie, behaglich in einen Fauteuil zurückgelehnt, die blitzenden Stricknadeln durch ihre Finger gleiten ließ. Das sah auch heimisch und friedlich aus. Felicitas sagte sich selbst, daß sie auch unter jenen Menschen in einem gewissen Grade frei sein werde, daß sie im Verkehr mit ihnen, die so human und hochgebildet, geistig fortschreiten müsse, auf keinen Fall war sie in den neuen Verhältnissen der Automat, der »auf Befehl« gehen und die Hände rühren mußte, während Augen und Lippen nie das Vorhandensein eines lebhaften, selbständigen Geistes verraten durften. Trotz dieser Gedanken wurde es nicht heller in ihr. Es hatte schon vor Tante Cordulas Tode ein Etwas in ihrer Seele gelegen, über das sie selbst nicht klar werden konnte – eine dunkle Qual, die bei näherer Besichtigung zurückwich wie ein Phantom – nur eines stand fest: diese Stimmung hing mit der Anwesenheit ihres einstigen Peinigers zusammen. Wohl war sie vor seiner Ankunft der Ueberzeugung gewesen, seine persönliche Erscheinung werde ihren Groll, ihre Erbitterung noch verschärfen, aber daß diese Empfindungen so mächtig und in fast rätselhafter Weise verdunkelnd auf ihr ganzes übriges Seelenleben zurückwirken würden, das hatte sie nicht geahnt.

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ab 42 Christliche Singles Darmstadt Duisburg „Nein, gar nichts! belehren Sie mich. „Das kann ich nicht! - und beriefen Sie die sieben griechischen Weltweisen und sämtliche deutsche Philosophen, so würden doch Alle zusammen Ihnen nicht das Warum, den Urgrund einer Liebe, erklären können. Lesen Sie Montaigne: „Parceque c'était lui et parceque c'était moi;“ - das ist [193] die beste Erklärung dieses Warums, die ich je gefunden habe. „So glauben Sie denn wol an die beiden zertrennten und sich wieder zusammenfindenden Hälften des Plato? „Plato gab ein Bild um die Sache anschaulich zu machen: so habe ich es verstanden, nie eine wirkliche Erklärung darin gesucht - darum kann ich auch nicht sagen, daß ich an sie glaube. „Oder finden Sie den Grafen Sambach vollkommen? doch die Vollkommenheit ist kein Grund um einen Menschen zu lieben: es ist das Wesen der Gottheit. Ein Mensch ohne Fehl ist nicht mehr meines Gleichen und nur das Gleichartige können wir lieben. Überdas gestehe ich Ihnen, daß ich von den sogenannt vollkommnen Menschen nicht viel halte. Es sind meistens schwache Charactere, die sich in gewissen augenfälligen Conflikten der Meinung unterwerfen, und das lohnt ihnen die geschmeichelte Menge dadurch, daß sie sie vollkommen nennt. „Sie resigniren Sich also die Unvollkommenheit zu lieben und Sich in Ihrer Liebe durch keine Fehler und Schwächen des geliebten Gegenstandes stören zu lassen?

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über 33 Dating App Für Behinderte Mönchengladbach Aber mein Interesse an dem Vermögen der Firma ist in diesem Augenblick mehr oder weniger unpersönlich. Der Geschäftsführer der Firma ist ein gewisser Milburgh. Sir Felix nickte. »Ja, er war sehr liebenswürdig und hat uns alle möglichen Aufschlüsse gegeben. Und sollten die Gerüchte, daß Milburgh die Firma bestohlen haben soll, irgendwie auf Wahrheit beruhen, dann hat er uns offenbar die größte Hilfe geleistet, sich selbst zu überführen. »Haben Sie alle Geschäftsbücher hier? »Ja, alle«, erwiderte Sir Felix mit Nachdruck. »Die letzten drei wurden heute morgen von Mr. Milburgh selbst hierhergebracht. Dort liegen sie. Er zeigte auf ein großes Paket, das in braunes Papier eingepackt war und auf einem kleinen Tisch lag. Es war mit Bindfaden umschnürt und obendrein noch von einem starken, roten Band umgeben, das versiegelt war. Sir Felix beugte sich ein wenig nach vorn und klingelte. Gleich darauf trat ein Angestellter ein.

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über 58 Dating App Tinder Happn Dortmund Es war jemand im Zimmer … – Wie hatten Sie den offenen Fensterflügel befestigt? „Offen – nur drei Finger breit, Herr Harst … Papier hatte ich dazwischen geklemmt und die Fensterknöpfe mit Bindfaden umwickelt … So konnte der Flügel sich nicht bewegen …“ „Konnte aber bewegt werden, wenn jemand von draußen den Bindfaden lockerte … – Inwiefern hatten Sie nun das Gefühl, daß jemand im Zimmer sei …? [43] „Hm – – Gefühl allein war’s nicht … Ich glaubte im Finstern einen Schatten nach dem Fenster gleiten zu sehen …“ „Von wo aus …“ „Dort vom Ofen her …“ Und Sie hielten diesen Schatten für Einbildung? „Ja … Es war also wirklich jemand im Zimmer, Herr Harst? „Natürlich, Fräulein Gulber … – Wissen Sie, daß dieses Zimmer dasjenige ist, das der vielbesprochene rätselhafte Gast stets innehatte? „Nein, – – keine Ahnung …“ „Dieser rätselhafte Gast war, wie nun feststeht, eine junge Engländerin namens Lydia Salnavoor … War – – denn sie ist tot …“ „Oh – – ermordet? „Nein, verunglückt durch einen Dampfer … Dieser Engländerin wegen hat sich jemand hier in Ihr Zimmer eingeschlichen … Er vermutete, daß Miß Salnavoor hier vielleicht etwas versteckt haben könnte … Deshalb wagte er’s, nachdem ihm der Zugang durch den offenen Fensterflügel erleichtert war …“ „Entsetzlich …! Der Kerl hätte mich abschlachten können …! „Er würde sich gehütet haben …! – Gestatten Sie nun, daß Schraut und ich uns hier einmal umsehen? Harald wandte sich dann an mich … „Eigentlich wäre es höflicher, wenn du Fräulein Gulber unterhieltest, mein Alter … Ich besorge hier das Nötige auch allein …“ – Und er zwinkerte mir verstohlen zu … Ich verstand: ich sollte Fräulein Gulbers Aufmerksamkeit ablenken! Nun – das war nicht schwer … Charlotte Gulber war wie eine Sprechmaschine. Man brauchte nur ein ihr genehmes Thema antippen, und schon schnurrte der Apparat ohne Pause … Dieses Thema, das ich ihr mundgerecht machte, war ihre Krankheit … [44] Inzwischen konnte ich meinen Harald still beobachten … Der hatte den Ofen untersucht … Der hatte Stühle aufgebaut und war auf den Ofen geklettert … Der hatte die Tapeten um den Ofen herum abgeklopft … Und jetzt lag er vor dem Ofen lang auf den Dielen … Mir schien’s so, als ob er das Ofenblech von den Dielen losmachte … Harst erhob sich dann … „Leider umsonst,“ meinte er lächelnd. „Das ist, wie wenn Kinder nach Ostereiern suchen und die Eltern haben keine versteckt. Das ist nur eine Störung Ihrer Ruhe gewesen, Fräulein Gulber … Verzeihen Sie … Jetzt werden wir uns zurückziehen …“ Sie protestierte … „Nein, nein, sehr verehrter Herr Harst … Mit Ihnen habe ich ja bisher fast gar nicht gesprochen … Nein, Sie müssen noch bleiben …“ Harald meinte liebenswürdig: „Wir werden uns ja noch häufiger sehen, Fräulein Gulber … Heute müssen wir uns leider der Angelegenheit Salnavoor widmen …“ Wir zogen ab … hinüber in unsere Zimmer … Wo Harst dann schmunzelnd flüsterte: „Ich habe doch ein Osterei gefunden!

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ab 25 Email Bekanntschaft Meldet Sich Nicht Mehr Bremerhaven Man erhob damals Schwierigkeiten, ob sie sich hingeben dürfte oder könnte. Das erinnert indessen an den Kaiser Caligula, der alle seine Schwestern, eine nach der andern, verführte und liebte, aber mehr als alle und ganz besonders liebte er die jüngste, mit Namen Drusilla, die er schon als kleiner Junge entjungfert hatte; nachdem er sie später mit einem gewissen Lucius Cassius Longinus, einem gewesenen Konsul, vermählt hatte, nahm er sie ihm wieder ab und hielt sie öffentlich aus, als sei sie seine legitime Frau; er trieb es so weit, daß er ihr bei einem Krankheitsanfall alle seine Besitztümer vermachte, sogar das Kaiserreich. Sie starb jedoch, und er beklagte sie so sehr, daß er die Rechtsprechung aussetzen und die Einstellung aller andern Arbeiten verkünden ließ, um dem Volke anheimzugeben, eine öffentliche Trauerkundgebung für sie zu veranstalten; lange Zeit trug er wegen ihr die Haare und den Bart lang; und wenn er dem Senat, dem Volk oder seinen Soldaten eine feierliche Ansprache hielt, schwur er nur bei dem Namen Drusilla. Was seine andern Schwestern betrifft, so prostituierte er sie, nachdem er seine Lust daran geweidet hatte, und gab sie großen Edelknechten preis, mit denen er einen gemeinen Umgang gepflogen hatte; hätte er ihnen weiter nichts Böses angetan, dann wäre es noch hingegangen, da sie daran gewöhnt waren und es ein lustiges Übel war, genau wie ich es von manchen Mädchen nennen hörte, die entjungfert worden waren, und von manchen vergewaltigten Frauen; aber er fügte ihnen tausend Niederträchtigkeiten zu; er schickte sie in die Verbannung, nahm ihnen alle ihre Ringe und Kleinodien, um sie zu versilbern, nachdem er den großen Schatz, den ihm Tiberius hinterlassen, durch schlechte Wirtschaft verschwendet hatte; als die armen Dinger nach seinem Tod aus der Verbannung zurückkehrten und den Leichnam ihres Bruders schlecht und armselig unter ein paar Erdschollen verscharrt sahen, ließen sie ihn wieder ausgraben, verbrennen und so ehrenvoll wieder begraben, als sie nur konnten: das war wahrhaftig eine große Güte von den Schwestern gegen einen so undankbaren und entarteten Bruder. Zur Entschuldigung der unerlaubten Verwandtenliebe sagt der Italiener: Quando messer Bernardo, il buciacchi, sta in colera et in sua rabbia, non riceve legge, e non perdona nessuna dama. Von den Alten, die es so machten, haben wir eine Menge Beispiele. Um aber auf unser Thema zurückzukommen, hörte ich von einem, der einem seiner Freunde ein schönes und ehrbares Fräulein vermählte und sich rühmte, er habe ihm ein schönes und respektables Pferd gegeben, gesund, sauber, ohne Kniegeschwulst und Überbein, wie er sagte, und wie sehr ihm der andere dafür verpflichtet wäre, da sagt einer aus der Gesellschaft als Antwort darauf beiseite zu einem seiner Genossen: »Das ist alles ganz schön und gut, wäre sie nur nicht so jung und so früh beritten worden; davon ist sie jetzt vorn ein wenig bestaucht. Aber ich möchte auch gern von diesen Herren Ehemännern wissen, ob solche Reittiere nicht recht häufig auch ein Wenn und Aber haben, ob nicht etwas dabei zu bemerken ist, irgendeine Mangelhaftigkeit, ein Fehler, ein Gebrechen, wenn sie sie so billig bekamen, und ob sie ihnen nicht noch teuer zu stehen kommen. Es können ja auch andere beglückt werden, die es besser verdienen wie sie, gerade wie sich jene Roßhändler ihrer schadhaften Gäule entledigen, so gut sie können; wenn man aber die Bedenklichkeiten kennt und sie sie nicht anders loswerden können, müssen eben die Herren daran glauben, die nichts davon verstehen; es ist ja (wie ich verschiedene Väter sagen hörte) sehr schön, eine schadhafte Tochter abzusetzen, oder eine, die im Begriff steht oder anscheinend dazu Lust hat. Was kannte ich doch überall Mädchen, die ihre Jungfernschaft nicht ins eheliche Bett mitbrachten! Gleichwohl wurden sie von ihren Müttern, andere von ihren Verwandten und Freundinnen, höchst erfahrenen Kupplerinnen, abgerichtet, sich bei diesem ersten Ansprung gut zu verhalten; sie bedienen sich mit Listen verschiedener Mittel und Erfindungen, um ihren Gatten eine gute Meinung davon beizubringen und ihnen zu beweisen, daß sie sich niemals die Bresche hatten brechen lassen. Größtenteils helfen sie sich damit, starken Widerstand zu leisten, sich vor dem Angriff nach Kräften zu verteidigen und sich hartnäckig bis zum äußersten zu wehren: es gibt manche Gatten, die darüber sehr beglückt sind, und die fest glauben, die ganze Ehre besessen und den ersten Ritt gemacht zu haben, gleich tapferen und entschlossenen Soldaten; und am andern Morgen, wenn ihnen der Kamm geschwollen ist, gleich kleinen Hähnen oder Hahnjüngelchen, die am Abend eine Unmenge Hirse gefressen haben, geben sie ihren Genossen und Freunden ihre Geschichten zum besten, möglicherweise aber sogar auch jenen, die ohne ihr Wissen zuerst in die Festung hinein sind, und die darüber bei sich und mit den Frauen, ihren Maitressen, ein Gelächter anheben, die sich ihrerseits rühmen, ihr Spiel fein gespielt und es ihnen tüchtig gegeben zu haben. Trotzdem gibt es manche argwöhnische Gatten, denen dieser Widerstand etwas Übles vorbedeutet, und die sich nicht damit zufrieden geben, sie so widerspenstig zu sehen; so kenne ich einen, der seine Frau fragte, warum sie sich so wild und widerspenstig gebärde, und ob sie ihn überhaupt gar nicht drin haben wolle; sie sann auf eine Entschuldigung, und damit er nicht meine, sie verabscheue ihn, sagte sie, sie hätte Angst, er täte ihr weh. Er antwortete ihr: »Du hast es also doch schon erfahren; denn ein Übel kann man nicht kennen, wenn man es nicht schon gefühlt hat! Sie jedoch leugnete es listig und gab zurück, sie hätte es so von einigen ihrer Freundinnen gehört, die sich verheiratet und sie also davon unterrichtet hätten.

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