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In der Kiste, welche dem armen Leonhard auf einem Schubkarren gen Bumsdorf nachgefahren worden war, befanden sich keine Säcke voll Diamanten und Perlen, keine Schachteln voll Goldstaub, sondern höchstens einige afrikanische Merkwürdigkeiten zum Andenken für die näheren Freunde und Verwandten. Herr Leonhard Hagebucher konnte aus dem Inhalt dieses Reisekastens keine Villa bauen und nicht nunmehr im Schatten seines Parkes, an seinem eigenen Herde und in der Gesellschaft eines liebenden Weibes aus den bessern Ständen seine Tage verbringen. Keine Nippenburger Mutter hätte einem solchen in der Luft stehenden Individuum ihre Tochter zur Ehe gegeben, und das war noch das allerwenigste: Leonhard Hagebucher hatte während seiner Gefangenschaft im Tumurkielande so ziemlich alles vergessen, was dem Menschen in unsern zivilisierten Zuständen zu seinem Fortkommen verhilft, ja ihn nur notdürftig auf der Stelle aufrecht erhält. Jede Wissenschaft, jede Kunst, jede Technik war über ihn hinausgeschritten; wo sonst die hohen Wasser sich umgetrieben hatten, da war jetzt öder Sand oder fruchtbares Ackerland, und wo vordem Sand und Wiesen gewesen waren, da jagten sich jetzt die Wellen. In Abu Telfan im Tumurkielande hatte den armen Gefangenen nichts gestört als die physische rohe Gewalt und die Sehnsucht nach der Freiheit, das Heimweh nach dem Vaterlande; jetzt in der Heimat fing alles an, ihn zu stören und zu beunruhigen; er war fremd geworden in der Zivilisation, in Europa, in Deutschland, in Nippenburg und Bumsdorf; eine unendliche und in jeder Weise begründete Angst vor den Dingen und vor sich selber mußte sich seiner bemächtigen – ein Schritt weiter, und er konnte sich nach dem Tumurkielande leise zurücksehnen: die Würde und Freiheit, die Bildung und Sitte des europäischen Menschen imponierten ihm viel zu mächtig. Lassen wir ihn übrigens jetzt vorerst seinen Weg zum Dorfe fortsetzen, und sehen wir derweilen, wer von der Freundschaft und Verwandtschaft zum großen Rat und Kaffee im Hause seiner Eltern ankam oder schon angekommen war. Angekommen war in ihrer gelben Kutsche die Tante Schnödler, zu welcher eigentlich auch ein Onkel Schnödler gehörte, der jedoch, da die Tante das Geld hatte und er – der Onkel – dieses weder durch Talente, Energie noch die geringste männliche Grobheit ausglich, nicht mitgerechnet wurde. Sie, die Tante Schnödler, die Kusine der Mutter Leonhards, saß bereits, jede Situation beherrschend, in dem Paradezimmer des Hauses Hagebucher auf dem Kanapee und fand es, wie Ludwig der Vierzehnte, sehr provozierend, daß man sie sowohl auf den Kaffee als auch auf den Neffen aus dem »Kaffernlande« warten ließ. In Sicht auf der Landstraße war der Onkel, Kaufmann und Stadtverordnete von Nippenburg, der Herr Stadtrat Hagebucher, ein Mann von körperlichem und geistigem Gewicht, der drei Töchter in seinem Ehestande erzeugt hatte und im Gänsemarsch mit denselben gen Bumsdorf zog: heiterer als im vorigen Jahre, wo noch seine Selige stets den Zug anführte und er ihn nur beschloß. Es kamen zwei jüngere Vettern, welche jedoch auch bereits Haare auf ihrer Beamtenlaufbahn gelassen hatten und welche, obgleich der Staat ihnen ihren Gehalt quartaliter mit einem gewissen Hohn, mit zweifelloser Ironie auszahlte, sich den idealsten wie den materiellsten Mächten, den Schwärmern für die Republik Deutschland wie der reichsten Bankiers- oder Fabrikantentochter gewachsen glaubten. Eine solche wohlhabende Fabrikantentochter und Kusine, Fräulein Leonore Sackermann, langte aus entgegengesetzter Weltgegend unter den Fittichen ihrer einen sehr guten Kartoffelspiritus produzierenden Eltern vor dem Hause des Steuerinspektors an. Hoch zu Roß kam der Wegebauinspektor Wassertreter, ein dreiundsechzig Jahre alter, verächtlicher Junggesell, welcher sich von Amts und Wetters wegen dem Trunke ergeben hatte und es besser hätte haben können, wie die Base, Fräulein Klementine Mauser, die ebenfalls allein, aber zu Fuße anlangte, zur unbehaglichen Zeit der Äquinoktialstürme ihrem jungfräulichen Kopfkissen ärgerlich anvertraute.

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ab 23 Neue Leute Kennenlernen Landshut Wolfsburg April 1782. Was ich gestern nicht auszusprechen vermochte, weil ich fürchtete, der lange zurückgedämmte Strom meiner Gefühle möchte nur zu stürmisch emporquellen, das muß ich Ihnen heute sagen: Ich danke Ihnen für Ihren Blick, für Ihren Händedruck; ich danke Ihnen dafür, daß Sie leben, daß ich Sie sehen darf! [305] Als Condorcet zu sprechen begann, war ich noch so bewegt von Ihrer Güte, teure Delphine, daß ich dem Redner trotz all meines Interesses für seine Persönlichkeit, lange Zeit nicht zu folgen vermochte. Ich stand in der Fensternische und sah nur Sie! An mein Ohr schlugen Worte, aber in ihm klang nur Ihre weiche Stimme nach! Erst allmählich kam ich zu mir und horchte. Wie oft hatte ich mich draußen darnach gesehnt, einen der führenden Geister Frankreichs zu hören. Nun stand er vor mir; das 18. Jahrhundert ist das Thema seiner Rede; die Entwicklung der Freiheit wird er rühmen, dachte ich –, der Freiheit, für die wir drüben bluteten. „Ein junger Mann, der heute unsere Schulen verläßt, hat mehr Kenntnisse, als die größten Genies der Antike“, – sagte er. Man klatschte Beifall, die jungen Männer am lautesten, als müßten sie sich selbst applaudieren. Im stillen Zelt, am Lagerfeuer jenseits des Weltmeeres war unsere einzige Lektüre, die uns aufrichtete wie die Bibel die guten Christen, der Plutarch gewesen.

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