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Das Wort »richtige Rille« (raye nette) hat eine doppelte Bedeutung: einmal bezieht es sich auf die Riefung des Tricktracks; das andre Mal heißt es, die Furche (raye) der Dame, mit der man sich belustigt, nicht sauber (nette) finden und die Lustseuche erwischen, Pein und Übel kriegen. Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle Zweite Abhandlung – Darüber was in der Liebe am meisten befriedigt: Das Gefühl, der Anblick oder das Wort. Hier liegt in Liebessachen eine Frage vor, die einen gründlicheren und besseren Redner verdiente als mich, nämlich: was verleiht beim Liebesgenuß mehr Befriedigung, das Gefühl, d. die Berührung, das Wort oder der Anblick? Herr Pasquier, der in der Jurisprudenz, seinem Beruf, wie in anderen schönen und humanistischen Wissenschaften eine sehr bedeutende Persönlichkeit ist, spricht über dieses Thema in den Briefen, die er uns handschriftlich hinterlassen hat; er hat sich aber allzu kurz gefaßt und hätte als ein so großer Mann, wie er war, seine schönen Worte darüber nicht allzusehr sparen dürfen; denn wenn er sich etwas darüber hätte aussprechen wollen und wahr und natürlich gesagt hätte, was er wohl darüber hätte sagen können, so wäre der Brief, den er darüber schrieb, hundertmal erfreulicher und lustiger gewesen. Er gründet seine Abhandlung vornehmlich auf ein paar alte Reime, vom Grafen Thibaud de Champaigne, die mir nie vor Augen gekommen sind außer jenem kleinen Fragment, das Herr Pasquier dort anführte. Er findet, daß es jener tüchtige und tapfre alte Ritter sehr gut sagte, nicht in so guten Ausdrücken, wie unsere galanten Poeten von heute, aber trotzdem höchst sinnvoll und begründet: er hatte auch einen sehr schönen und würdigen Gegenstand, weshalb er so gut sprach, nämlich über die Königin Bianca von Castilien, die Mutter des heiligen Ludwig, in die er einigermaßen und sogar sehr verliebt war und die er sich zur Herrin erkoren hatte. Aber was für ein Unheil und welcher Vorwurf entstand daraus für jene Königin? Wenn sie auch sehr sittsam und tugendhaft war, konnte sie der Welt verbieten, sie zu lieben, in der feurigen Begeisterung für ihre Schönheit und ihre Tugenden zu verbrennen, da es doch die Eigentümlichkeit der Tugend und Vollkommenheit ist, Liebe zu erwecken? Die Hauptsache ist, daß man dem nicht zu Willen ist, der einen liebt. Man darf daher jene Königin nicht wunderlich finden und sie auch nicht schelten, daß sie so sehr geliebt wurde, und daß es während ihrer Regierung und Herrschaft in Frankreich Spaltungen, Aufstände und Kriege gab; denn wie ich eine sehr große Persönlichkeit sagen hörte, Spaltungen entstehen ebensosehr der Liebe wegen wie wegen staatlicher Umtriebe, und zur Zeit unserer Väter gab es ein altes Sprichwort: »Alle Welt trachtet nach dem L. der närrischen Königin. Ich weiß nicht, auf welche Königin jenes Sprichwort gemünzt war, vielleicht ging es von jenem Grafen Thibaud aus, der möglicherweise, weil er nicht von ihr behandelt wurde, wie er wünschte, oder weil er verschmäht wurde, oder weil sie einen andern mehr liebte als ihn, von jenem Ärger und Verdruß gepackt wurde, die ihn in jene Kriege und Unruhen stürzten und zugrunde richteten; wie es oft passiert, wenn eine schöne oder große Königin oder Dame oder Fürstin einen Staat zu regieren unternimmt, dann wünscht ein jeder, ihr zu dienen, seine Achtung zu erweisen und sie zu ehren, ebenso um das Glück zu haben, bei ihr willkommen zu sein und in Gnaden zu stehn, als auch sich zu rühmen, er regiere und beherrsche mit ihr den Staat, und Gewinn daraus zu ziehen. Ich könnte ein paar Beispiele dazu anführen, aber ich will es wohl sein lassen. Wie dem auch sei, jener Graf Thibaud wurde von diesem schönen Gegenstand so ergriffen, daß er die Bitte hinschrieb und möglicherweise auch stellte, die uns Herr Pasquier vor Augen führt; auf diesen verweise ich den neugierigen Leser, mit Reimen will ich mich hier nicht befassen, das wäre bloß überflüssig. Hier wird es genügen, wenn ich sage, was mich darum bedünkt, meine Ansicht wie die Ansicht von Leuten, die galanter sind als ich. Über die Berührung in der Liebe Was nun die Berührung anlangt, so muss man sicherlich zugeben, daß sie sehr ergötzlich ist, weil die Vollkommenheit der Liebe im Genuß besteht und dieser Genuß ohne die Berührung nicht eintreten kann; denn genau wie Hunger und Durst sich nicht stillen lassen, es sei denn, man ißt und trinkt, genau so befriedigt sich die Liebe nicht mit dem Anhören und Ansehn; sondern indem man sich berührt, sich umarmt und Frau Venus walten läßt.

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ab 58 Single Frauen Riesa Halle (Saale) „Aber …“ „Aber? „Aber würde von meinem Rechte Gebrauch machen, wie es mein Verstand und mein Instinkt diktieren. Du kennst jetzt meine Anschauungen über das Leben. „Sag, wo hast du nur all das Zeug her? „Aus der Luft, meine Liebe; man fängt seine Lebensanschauungen wie die Schmetterlinge in der Luft. – Hopp! – und ich hab's! „Ja, du machst dich noch lustig über mich, über Menschen, die anders denken, über Frauen, die ihre Pflicht kennen! „Nein, mein liebes Stiefmütterchen, ich mach’ mich nicht lustig – ganz besonders nicht über dich – ich bedaure dich! Ich schäme mich beinahe, vom Leben schon so viel zu wissen, was du als Frau, im Glanze deiner Frauenschönheit und -würde, bei Seite lässest, was du nicht kennst. Es ist nur das, daß ich mir weder die Augen verbinde noch die Ohren verstopfe, wie man es mir eigentlich zu tun befiehlt, wie du es auch getan, als du Mädchen warst und auch jetzt noch tust. Nicht wahr, ich wette, du würdest mir nicht erlauben, Romane zu lesen, die auf dem Index stehen? – du darfst und sollst doch nicht von solchen Dingen sprechen. Ich habe die Pflicht, als Gattin deines verstorbenen Vaters, dich daran zu hindern und dich aufmerksam zu machen! „Siehst du, ich war dessen gewiß! Also warum läßt du in deinem Arbeitszimmer Zeitungen, Romane Schriften aller Art herumliegen? Ich verschlinge sie, die Kritiken darüber.

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ab 19 Singles Donauwörth Kostenlos Duisburg So antipathisch mir sonst jeder öffentliche Auflauf ist, in diesem Falle fühlte ich mich durch die Gesinnung mit dem Pöbel eins. Die erschütternden Ereignisse, die die Geschicke Frankreichs umgestalten werden, haben die persönlichen Differenzen zwischen Ihnen und mir, wie sie kurz vor meiner beschleunigten Abreise von Froberg in Erscheinung traten, in den Hintergrund gedrängt. Ich denke jetzt ruhiger darüber, da ich annehme, daß Ihr Verhalten nur eine Folge der Beschwerden ist, die Ihr Zustand Ihnen verursacht. Ich will mich bemühen, Sie wie eine Kranke zu behandeln, möchte Sie jedoch nur daran erinnern, daß es bei Frauen von guter Erziehung bisher selbstverständlich war, sich auch in der peinlichsten Lebenslage zu beherrschen. Ich verstehe noch heute nicht, wie die liebenswürdige Einladung der Fürstin Montbéliard, und mein Wunsch, durch Ihre Zusage die freundnachbarlichen Beziehungen aufrecht zu erhalten, Ihre Aufregung verursachen konnte. Die Fürstin ist Ihnen, nach Ihrer eigenen Versicherung eine zweite Mutter gewesen, sie sprach in ihrem Brief ausdrücklich [79] von einem „stillen Landaufenthalt in Etupes,“ der Ihnen geboten würde; Ihr Einwand, daß Sie sich mit Ihrer „deformierten Gestalt“ nicht sehen lassen könnten, ist also in diesem Fall nichts als ein leerer Vorwand. Sie würden zu gesellschaftlichen Triumphen gar keine Gelegenheit haben, die Beeinträchtigung Ihrer Schönheit hätte also keinerlei Konsequenzen. Da Ihnen Froberg überdies so unbehaglich ist, würde Ihnen das sonnige Etupes gerade jetzt doppelt wohltätig sein, und die Fürstin würde es in ihrer Güte an hingebendster Pflege nicht fehlen lassen. Aber die Auseinandersetzung über die Frage der Einladung war ja nur das Vorspiel der Szene, die Sie mit einem unleugbaren Talent für die Rolle einer tragischen Heldin mir dann vorzuführen die Güte hatten. Ich glaubte, Sie damit zu besänftigen, daß ich Sie an die notwendige Rücksicht auf das Kind erinnerte, aber ich warf damit nur neue Nahrung in das Feuer ihres Zorns. „Rücksicht auf das Kind? schrieen Sie, ohne bemerken zu wollen, daß Gaillard sich in unverhohlener Neugierde vor Ihren offenen Fenstern zu schaffen machte, „ich will – ich will kein Kind von Ihnen! Ich schäme mich dieses Kindes! Ich hoffe, Sie schämen sich jetzt Ihres eigenen Benehmens, das ich in ihre Erinnerung zurückgerufen habe, um es Ihnen wie einen Spiegel vorzuhalten. [80] Wie gesagt: ich nehme an, Sie waren von Sinnen, wie es bei jungen Frauen in gewissen Zuständen vorkommen soll, und ich verzeihe Ihnen den Affront, den ich durch Sie erleben mußte. Auch auf den Besuch in Etupes will ich nicht bestehen. Soll es doch vorkommen, daß schwangere Frauen gerade ihren Lieblingsspeisen gegenüber einen unüberwindlichen Ekel empfinden. Ich schreibe Ihnen das Alles, weil ich wünsche, daß nunmehr von der ganzen Sache zwischen uns keine Rede mehr ist.

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über 27 Leute Kennenlernen Heidenheim Ingolstadt In dem großen Biergarten unter den staubigen Bäumen saßen die Menschen Kopf an Kopf. Die Luft war schwer von Bierdunst. Erhitzte Kellnerinnen schleppten große Portionen Kalbsbraten und Schweinebraten und Papierservietten heran. An allen Tischen die geputzten Mädchen mit ihren jungen Leuten. Auf den Gesichtern lag es wie Abspannung, in den Augen wie schläfrige Enttäuschung. Die Männer hatten vom Trinken rote Köpfe und waren recht laut. Zwei stritten sich und das Mädchen weinte. Die Militärkapelle schmetterte einen Marsch. Später kam ein Kornettsolo, Schuberts Ständchen. Die Leute wieder still, streckten sich vor süßem Gefühl auf den Bänken. Die Mädchen schauten starr vor sich hin und verzogen ein wenig das Gesicht, als wollten sie weinen. fragte ich Toni. »Sehr schön! erwiderte sie. Die Arme unter der Brust gekreuzt, saß sie da, in den Augen auch den schläfrigen, enttäuschten Blick. Die Traurigkeit dieses zu Ende gehenden Sonntags lag schwer auf uns allen. Dagegen gibt es nur Eines – zusammen nach Hause gehen – sich aneinander drücken und vergessen.

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über 28 Single Ball Verden Duisburg Du fühlst dich doch frisch genug? – Lia Manara wohnte im ersten Stock eines der villenartigen neuen Häuser am Fehrbelliner Platz, wo die helle [18] Moschee ihre gefälligen Konturen gen Himmel reckt und kleine Eigenheime eine Gartenstadt vortäuschen. Harst hatte es seltsamerweise für überflüssig erachtet, daß wir uns etwa maskierten … „Wenn wir überwacht werden, mein Alter,“ meinte er achselzuckend, „so werden wir dieser Bande doch schwer entgehen. Wenn nicht – desto besser! Immerhin sorgten wir dafür, daß sich kein Verfolger an unsere Fersen heften konnte und langten nach einigen Kreuz- und Querfahrten bei der Diva an, die nach meiner Überzeugung mit zu denen gehörte, die ein Interesse daran gehabt, den alten, ehemaligen Kapitän für alle Zeit stumm zu machen. Daß auch der schweigsame Harald ähnlich dachte, ersah ich aus der unauffälligen Tatsache, daß er die entsicherte Clement auf der Treppe in den rechten Jackenärmel schob … Was ich gleichfalls tat … Also eine Visite mit Aussicht auf allerlei Zwischenfälle. Lia Manara ließ uns ein, führte uns in einen entzückend phantastischen Salon und suchte mit aller Energie (für einen guten Beobachter leicht zu erkennen) ihre Nervosität niederzukämpfen, die doch mehr Verlegenheit und Unsicherheit war. Ihre berühmten großen Augen hafteten starr auf Haralds Gesicht. Ich war Nebenfigur. – Die einleitenden Fragen und Antworten waren ohne Belang. Dann bat Harst die Diva, uns das Wandfach zu zeigen. – Wir gingen in Lias Schlafgemach. Ich hasse überschwängliche Ausdrücke. Aber dieses Schlafgemach war ein Gedicht aus Spitzen, fein abgetönten Farben und zartem Duft … Lia Manara hob ein kleines Ölgemälde von der Wand. Dahinter zeichneten sich auf der Seidentapete die Umrisse der Tür des eingemauerten Stahlschränkchens ab … Sagte die Diva leise: „Herr Harst, Gewalt ist nicht angewandt worden … Es muß ein Nachschlüssel benutzt worden sein. Den richtigen Schlüssel hatte ich mit in Borkum. Hier ist er …“ [19] „Danke,“ erwiderte Harald, nahm den Schlüssel und öffnete … Das Schränkchen war bis auf einige Papiere und gefüllte Briefumschläge leer … „Gestatten Sie, daß ich den Inhalt herausnehme,“ meinte Harst … Und tat’s, breitete die Sachen auf der Spiegelplatte des Frisiertisches aus … Ich – – fuhr leicht zusammen … Mit einem Male dann auch neben mir ein leiser Aufschrei … „Mein Gott, – – das Etui …! rief die Diva mit bebender Stimme … Und griff hastig nach dem Glanzlederetui, das Harald mit verblüffender Taschenspielerfertigkeit unter die Papiere geschoben hatte, – dasselbe Etui, das Friedrich Schnack uns anvertraut hatte …!

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ab 51 Dating Portal Kostenlos Test Reutlingen Und diese dummen Tropfen; weg damit samt der ganzen Doktorensippe. Das brüstet sich mit Ergründung von Leib und Seele, schafft immer neue Wissenschaften, in denen man sich vor ›Psyche‹ nicht retten kann, und kennt nicht mal das Abc der Seele. Verkennung und Irrtum, wohin ich sehe. Ach, meine teure Cécile, Sie haben sich hier in bittere Kälte gebettet, um freier atmen zu können. Aber was Ihnen fehlt, das ist nicht Luft, das ist Licht, Freiheit, Freude. Sie sind eingeschnürt und eingezwängt, deshalb wird Ihnen das Atmen schwer, deshalb tut Ihnen das Herz weh, und dies eingezwängte Herz, das heilen Sie nicht mit totem Fingerhutkraut. Sie müßten es wieder blühen sehen, rot und lebendig wie damals, als wir über die Felsen ritten und der helle Sonnenschein um uns her lag. Und dann abends das Mondlicht, das auf das einsame Denkmal am Wege fiel. Unvergeßlicher Tag und unvergeßliche Stunde. Sie sog jedes Wort begierig ein, aber in ihrem Auge, darin es von Glück und Freude leuchtete, lag doch zugleich auch ein Ausdruck ängstlicher Sorge. Denn ihr Herz und ihr Wille befehdeten einander, und je gewissenhafter und ehrlicher das war, was sie wollte, je mehr erschrak sie vor allem, was diesen ihren Willen wieder ins Schwanken bringen konnte. Sie hatte sich gegen sich selbst zu verteidigen, und so sagte sie denn: »O nicht so, lieber Freund. Sehen Sie die roten Flecke hier? Ich fühle wenigstens, wie sie brennen. Glauben Sie mir, ich bin wirklich krank. Aber, wenn ich auch gesund wäre, Sie dürfen diese Sprache nicht führen. Um meinetwegen nicht und auch um Ihretwegen nicht. Es war ersichtlich, daß er diese Worte nicht recht zu deuten verstand, und so wiederholte sie denn: »Ja, auch um Ihretwegen nicht.

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ab 54 Suche Mann Zum Treffen Mannheim

ab 57 Suche Mann Zum Treffen Mannheim Canolles gab darauf Befehl, daß die Hälfte der Garnison mit geladenem Gewehr zur Hand wachen solle, während die andere Hälfte ruhe; äußerlich aber solle der Anschein der Sorglosigkeit erweckt werden, indem nach seinem Befehl die schlechtesten Soldaten am Abend in der Garonne Angeln auswerfen und im Gelände Wildfallen auslegen sollten. Es dürfe aber bei Todesstrafe kein Schuß eher auf die Angreifer gelöst werden, als bis er selbst das Signal dazu gegeben hätte. Der Leutnant entfernte sich und überbrachte die Befehle den anderen Offizieren, die einander erstaunt anschauten. Es lebten zwei Menschen im Gouverneur, der höfliche Edelmann und der unbeugsame Kommandant. Canolles kehrte zum Abendessen zu Nanon zurück; nur war dieses Abendessen um zwei Stunden vorgerückt, denn Canolles hatte beschlossen, den Wall von Sonnenuntergang bis zur Morgendämmerung nicht zu verlassen. Er fand Nanon, in einer umfangreichen Korrespondenz blätternd. »Ihr könnt Euch kühn verteidigen, lieber Canolles,« sagte sie zu ihm; »denn Ihr werdet nicht lange auf Unterstützung zu warten haben, der König kommt. Herr de La Meilleraye bringt eine Armee, und Herr von Epernon erscheint mit fünfzehntausend Mann. »Mittlerweile vergehen aber acht Tage, zehn Tage, Nanon,« entgegnete Canolles lächelnd; »die Insel Saint-George ist nicht uneinnehmbar. solange Ihr kommandiert, stehe ich für alles. »Ja; aber gerade weil ich kommandiere, kann ich getötet werden. Nanon, was würdet Ihr in diesem Falle tun? Habt Ihr Euch wenigstens vorgesehen? »Ja,« antwortete Nanon ebenfalls lächelnd. »Wohl, haltet Euer Gepäck bereit. Ein Bootsmann wird an einem bezeichneten Posten sein, müßt Ihr ins Wasser springen, so habt Ihr vier von meinen Leuten, gute Schwimmer, denen Befehl gegeben ist, Euch nicht zu verlassen, und die Euch an das andere Ufer bringen werden. »Alle diese Vorsichtsmaßregeln sind unnötig, Canolles; werdet Ihr getötet, so brauche ich nichts mehr.

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über 19 Meine Stadt Leipzig Bekanntschaften Braunschweig

ab 49 Meine Stadt Leipzig Bekanntschaften Braunschweig Ihr Gesicht hatte sich aufgehellt; aber gerade, weil sie eben die Bestätigung erhalten, daß die glühend ersehnte Katastrophe in den nächsten Tagen unwiderruflich eintreten werde, empörte sie doppelt die stolze Ruhe und Zuversicht, mit welcher diese junge Frau neben Mainau verharrte. Stand sie nicht mit einem Fuße bereits auf dem Heimwege, der sie nie wieder nach Schönwerth zurückbringen sollte, die Geschiedene? Und doch fiel es ihr nicht ein, die Hand zurückzuziehen, die so fest, „so auf ihr gutes Recht pochend“ auf Mainau’s Arme lag. „Sie werden sich freuen, Ihr stilles Rudisdorf wiederzusehen? fragte sie mit einem feindseligen Seitenblicke nach den verhaßten feinen Fingerspitzen. „Ich habe die Reise nach Rudisdorf aufgegeben, Hoheit,“ versetzte Liane beklommen und verlegen; es war ihr peinlich, Das auszusprechen, aber der directen Frage gegenüber gab es kein Ausweichen. Die Herzogin wich unwillkürlich zurück; die graciös gehobene Hand mit dem Fächer glitt schlaff an der knisternden Atlasrobe nieder. Sie bleiben? – Ein spöttisches Lächeln zuckte um die entfärbten Lippen. „Ah, ich verstehe! Sie sind großmüthig und wollen unsern guten Hofmarschall nicht verlassen,“ setzte sie rasch hinzu, wobei sie huldvoll das Haupt gegen den alten Herrn neigte, der allmählich näher gekommen war. Er hatte, trotz des stark summenden Geräusches im Saale, mit gespanntem Ohre doch jedes Wort erfangen. Jetzt fuhr er in zürnendem Schrecken empor: „Hoheit, ich muß unterthänigst bitten – Ihr alter getreuer Hofmarschall hat mit [WS 6] diesen Entschließungen durchaus nichts zu schaffen,“ erklärte er, im feierlichen Proteste die Hand auf das Herz legend. „Das ist wahr; der Onkel hat dabei gar keine Stimme gehabt,“ bestätigte Mainau vollkommen ruhig und ziemlich laut. Fast schien es, als spräche er zu den Umstehenden und nicht zu der Herzogin. „So sehr ich auch stets wünschen muß, ihn in treuen, fürsorgenden Händen zurückzulassen, in dem Falle stehe ich mir doch selbst am nächsten. Ich konnte mich nicht zur Trennung entschließen; deshalb hat meine Frau in ihrer selbstlosen Güte eingewilligt mit mir zu gehen.

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über 59 Wie Frau Zum Treffen Überreden Offenbach Am Main

ab 52 Wie Frau Zum Treffen Überreden Offenbach Am Main Nachdem er reichlich und gut gefrühstückt hatte, – Fung-Scho’s Küche war sicher das Beste an der ganzen Kneipe –, begab er sich zur Bucht hinab, an deren tiefstem Winkel das Städtchen lag. Die Wasserfläche der Bucht war mit einer Unmenge [12] von Fahrzeugen aller Art belebt, die sämtlich vor Anker lagen und von denen aus die Perlenfischerei mit Hilfe von farbigen Tauchern, – Hindus, Kanaken und Negern, betrieben wurde. Die gesuchten Perlmuscheln wuchsen auf den zum Teil aus Korallenbauten bestehenden Riffen am Boden der Bucht in einer durchschnittlichen Tiefe von fünf Meter. Was die Perlenbänke von Roxara so schnell berühmt gemacht hatte, war der ungeheure Reichtum an Muscheln, der den der nahen Küstenstriche der Insel Ceylon noch übertraf. Manhard verfolgte mit lebhaftem Interesse das geschäftige Treiben auf den ihm zunächst liegenden Schiffen, sah die nackten Taucher mit ihrem Körbchen und dem hakenförmigen Messer in die Tiefe gleiten und nach regelmäßig drei Minuten mit dem muschelgefüllten Bastbehälter wieder auftauchen. Gesänge in allerlei Mundarten tönten über das in brennendem Sonnenglast daliegende Wasser hin, bisweilen auch ein lauter Jubelruf eines besonders glücklichen Perlenfischers. In der Luft aber schwebte eine Unmenge von Seevögeln, deren Geschrei oft zu einem häßlichen Getöse anschwoll, nämlich stets dann, wenn man von einem der Schiffe verbotenerweise die abgestorbenen, aus den Muscheln gelösten und nach Perlen bereits durchsuchten schleimigen Tiere über Bord schüttete, wodurch sofort hunderte von gierigen Möwen, Albatrossen und buntschillernden indischen Krähen herbeigelockt wurden, die sich kreischend um die leichte Beute stritten. – In einem gemieteten Boot fuhr der junge Deutsche dann in die Bucht hinaus. Er suchte nach einem bestimmten Fahrzeug, einem kleinen Schoner, der zwei Tage vor Manhards Abreise Bombay gleichfalls mit dem Kurse nach den Roxara-Bänken verlassen hatte. Endlich nach einstündigem Umherrudern entdeckte er [13] ihn in der Nähe einer sauber gestrichenen Brigg, die am Bug den weithin leuchtenden Namen „Elisabeth“ zeigte. Diese beiden Schiffe lagen abseits von der übrigen Flottille mehr nach dem offenen Meere zu, und hier war das Tosen der die Strandbarriere von Klippen umschäumenden Brandung bereits wie ein fernes, fortgesetztes Grollen eines Gewitters vernehmbar. Felix Manhard überlegte kurze Zeit und hielt dann auf die Brigg zu. Aber eine keineswegs liebenswürdige Stimme bot ihm bereits ein kurzes[4] Halt, als er noch gute zehn Meter von dem Schiffe entfernt war. Sie gehörte einem Europäer, einem graubärtigen, verwitterten Seemann, der an die Reling lehnte und den Nachen und seinen Insassen mißtrauisch beobachtete. Der junge Schriftsteller, der in seiner neuen Kleidung wie ein echter Maat aussah, hatte die Riemen halb eingezogen und rief jetzt zurück, indem er sich ebenso wie der alte Seebär der englischen Sprache bediente: „Darf ich an Bord kommen? Ich habe ein Anliegen an Sie. „Anliegen? Ich wüßte nicht, was das sein könnte.

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