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Der baut sich drei, vier Paläste, einen immer kostbarer als den andern, aber heimisch ist er in keinem. Heute bewohnt, morgen verkauft er sie, wie ihn gerade die Laune anwandelt. – Der Wolkensteiner Hof ist seit zwei Jahrhunderten bei den Thurgaus und soll es bleiben, bis der letzte Thurgau die Augen schließt, darauf –“ Er brach mitten in der Rede ab und hielt sich, wie von einem plötzlichen Schwindel ergriffen, am Tische fest; doch das dauerte nur einige Sekunden; wie zornig über die ungewohnte Schwäche, schüttelte er sie ab und richtete sich wieder empor, während er mit steigender Bitterkeit fortfuhr: „Alles andere haben wir verloren; wir verstanden es eben nicht, zu sparen und zu schachern, und da ist eines ums andere hingegangen! Aber das alte Nest, wo die Wiege unseres Hauses stand, das hat keiner hergegeben, das haben wir festgehalten in Sturm und Noth und Unglück. Lieber hätten wir gedarbt und gehungert, als davon gelassen. Und nun kommt Ihre Eisenbahn und will mein Haus dem Boden gleich machen, will hundertjährige Rechte zerreißen und mir nehmen, was von Gottes und Rechtswegen mein ist? Sie soll es nur versuchen! Ich sage Nein und nochmals Nein – das ist mein letztes Wort! Er sah in der That aus, als wolle er dies Recht auf Leben und Tod vertheidigen, und ein anderer hätte dem leidenschaftlichen Manne gegenüber wohl geschwiegen oder die Auseinandersetzung verschoben. Wolfgang dachte nicht daran; er hatte sich nun einmal vorgenommen, die Sache zu Ende zu bringen, und ging unbeirrt seinen Weg. „Die Berge da draußen stehen noch länger als der Wolkensteiner Hof,“ sagte er ernst, „und die Wälder wurzeln noch fester im Boden, als Sie in Ihrer Heimath, und doch müssen sie weichen. Ich fürchte, Herr von Thurgau, Sie haben keine Vorstellung davon, welch ein Riesenwerk unser Unternehmen ist, mit welchen Mitteln es arbeitet und was für Hindernisse es überwinden muß. Wir graben uns mitten durch die Felsen und Wälder, zwingen die Ströme in ihrem Lauf, überbrücken die Schluchten und was uns im Wege steht, das muß nieder. Wir nehmen den Kampf mit den Elementen auf und bleiben Sieger darin – fragen Sie sich selbst, ob da der Wille eines Einzelnen uns Halt gebieten kann?

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über 30 Partnersuche Raum Gotha Bottrop schloß er und stieß ihn mit dem Ellenbogen in die Seite, „ist’s etwa nit so, wie ich sag’? Der Musikus hatte den Mund voll und konnte als Antwort nur einen brummenden Ton hervorbringen, der eben so gut als Nein gedeutet werden konnte, wie als Ja; er machte eine hastige Bewegung, denn es hatte ihm inwendig einen Stich gegeben, wie damals, als er auf den Stufen zur Kirchhofthüre gesessen und die Jungfern mit ihrer Ehrenführerin vorüber ziehen sah. Die Bauern aber steckten die Köpfe zusammen und zischelten und lachten; der Bräutigam sah gar nicht aus, als ob er so besonders stürmisch gewesen, und wenn sie es auch nicht laut erzählten, weil der Reichthum doch überall einen gewissen, mindestens äußerlichen Respect findet, so erzählten sie sich heimlich mit um so größerer Lustigkeit das gerade Gegentheil von dem, was der prahlende Krämer gesagt. Wußte doch fast jedes Kind, daß es der Krämer gewesen, der auf Anstiften der Tochter nicht geruht, bis er den Clarinettisten, der vor ihm hergelaufen war wie ein Hase beim Treibjagen, in’s Netz gescheucht hatte. „Die Geschichte mit der Brautschau gab den Anlaß dazu, wie es einen bessern und willkommneren nicht hätte geben können, denn das Gerede war überall verbreitet und wenn es wo gefehlt hätte, sorgte die schneidige Waben redlich dafür, daß es immer wieder frischen Anlauf und neue Nahrung fand und daß der alte Krämer, wo er sich nur befand, daheim oder im Wirthshaus, auf der Reise oder auf dem Jahrmarkt, nichts Anderes zu hören bekam, als die Geschichte vom Clarinetten-Muckel, der seine Tochter zur Braut gewählt und nun doch sitzen lassen wolle, bis ihm endlich die Galle stieg und er schwor, der Geschichte ein Ende zu machen. „Ich hab’ ihm einmal den Weg gezeigt aus meinem Hause hinaus,“ rief er, „jetzt will ich ihm den Weg hinein zeigen und wenn es mich den letzten Kronthaler kosten sollte! Den kostete es nun eben nicht, aber es war immerhin kein kleines Stück Arbeit, hinter dem Flüchtigen her zu sein „wie der Teufel hinter der armen Seele“. Wenn er unbemerkt in ein Wirthshaus zu schlüpfen gedachte, verging keine Viertelstunde und es trat der Krämer in die Stube; galt es, irgendwo zum Tanze aufzuspielen, so war das erste Gesicht, das er von seinem erhöhten Sitze aus erblickte, das seines Verfolgers, der ihm mit höhnischer Freundlichkeit den Krug zubrachte, damit er ihm Bescheid thun solle auf die Gesundheit seiner Braut. Wenn es dann anging, drückte er ihn in eine Ecke hinein und floß über von lockenden Versprechungen des Reichthums und behaglichen Wohlergehens oder er kramte allerlei Schreckbilder aus, um durch Einschüchterung zu erreichen, was etwa der Verführung trotzen zu wollen schien. Er fabelte ihm vor, daß er ihm einen Injurien-Proceß an den Hals werfen werde, weil er seine Tochter in der Leute Mund gebracht und sie nicht wieder zu Ehren bringen wolle – er ließ ihn merken, daß der gestrenge Herr Landrichter auf dem Punkte stehe, sich der Sache anzunehmen und ihm das Musikmachen zu verbieten, denn einem Menschen, der sich erlaube, Spaß zu treiben mit so heiligen Dingen, könne man nicht erlauben, bei den Vergnügungen ruhiger und gesitteter Landbewohner auch nur die Clarinette an den Mund zu setzen. Die Tochter ließ es ebenfalls nicht fehlen, sich zur rechten Zeit einzufinden und die Liebenswürdige zu spielen, daß er manchmal sich erst besinnen mußte, warum er sich denn so sehr sträube, sich ihr gefangen zu geben, denn die schneidige Waben verstand es, so sanft zu reden, als wäre sie gar nicht im Stande, ein böses Wort auszusprechen, und streichelte ihn wie ein schnurrendes Kätzlein, das die Krallen einzieht. Das war mehr, als der Clarinetten-Muckel zu ertragen vermochte; er fing an, blaß zu werden und vom Fleische zu fallen, und glaubte sogar zu bemerken, daß der dünne Haarkranz um seine Platte beginnen wolle, noch dünner zu werden. Die unablässige Verfolgung und Hetze raubten ihm die Ruhe und gewohnte Gemüthlichkeit und verdarben jeden Spaß – er mußte sich diesen Widersacher vom Halse schaffen, wenn er nicht zu Grunde gehen sollte, und da er ihn nicht zu besiegen vermochte, entschloß er sich, zu ihm überzugehen. [82] Er ward allmählich unempfindlicher gegen die Sticheleien, die er von Andern zu hören bekam, daß er wohl thue, eine reiche Frau zu nehmen, die zu dem Gelde auch gleich die Geldcasse mitbringe, oder daß er nicht mehr nöthig habe, in den Wirthshäusern herumzuziehen, weil nun die Frau ihm selber zum Tanz aufspielen werde – sein Widerstand ward immer schwächer und schwächer und zuletzt hatte er eingewilligt, ohne eigentlich Ja gesagt zu haben.

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über 49 Leute Kennenlernen Herne Chemnitz1 Wirklich, das war nichts Leichtes, aber so schwer es war, so vergnüglich war es auch, und auf die Gefahr hin, überrannt zu werden, blieb er stehen und musterte die Szenerie. Weit hin standen die Himbeer-Tienen am Trottoir entlang, nur unterbrochen durch hohe, kiepenartige Körbe, daraus die Besinge, blauschwarz und zum Zeichen ihrer Frische noch mit einem Anfluge von Flaum, hervorlugten. In Front aber, und zwar als besondere Prachtstücke, prangten unförmige verspätete Riesenerdbeeren auf Schachtel- und Kistendeckeln, und dazwischen lagen Kornblumen und Mohn in ganzen Bündeln, auch Goldlack und Vergißmeinnicht, samt langen Bastfäden, um, wenn es gewünscht werden sollte, die Blumen in einen Strauß zusammenzubinden. Alles primitiv, aber entzückend in seiner Heiterkeit und Farbe. Gordon war ganz hingenommen davon, und erst als er sich satt gesehen und ein paar kräftige Atemzüge getan hatte, ging er weiter, um, an der Köthner-Straßen-Ecke rechts einbiegend, auf den Hafenplatz zuzuschreiten. »Sie werden in dem Diebitschschen Hause wohnen. Etwas Alhambra, das paßt ganz zu meiner schönen Cécile. Wahrhaftig, sie hat die Mandelaugen und den tief melancholischen Niederschlag irgendeiner Zoë oder Zuleika. Nur der Oberst, bei allem Respekt vor ihm, stammt nicht von den Abenceragen ab, am wenigsten ist er der poetische Letzte von ihnen. Wenn ich ihn à tout prix in jenen maurischen Gegenden unterbringen soll, so ist er entweder Abdel-Kader in Person oder ein Riffpirat von der marokkanischen Küste. Während er noch so vor sich hin plauderte, stand er vor dem St. Arnaudschen Hause, das aber, wie die Nummer jetzt auswies, nicht das Haus mit der Alhambrakuppel, sondern ein benachbartes von kaum minderer Eleganz war, wie gleich sein Eintritt ihm zeigen sollte. Die Stufen waren mit Teppich, das Geländer mit Plüsch belegt, während die buntbemalten Flurfenster ein mattes Licht gaben. Eine Treppe hoch angekommen, las er: »Oberst v.

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über 41 Leute Kennenlernen Köln Freiburg Im Breisgau Man hat ihm die Tochter, das liebste, herrlichste Mädchen von ganz Glaustädt, plötzlich ins Stockhaus geschleppt – unter der gleichen Anklage wie deine gute Mutter …“ „Ja, das hab’ ich gehört,“ flüsterte Elma. „Nun, siehst du, mein Kind, diese Hildegard, dieses himmlisch süße Geschöpf, steht mir so nahe wie niemand sonst … Sie hat sich mir anverlobt. Sie sollte mein Weib werden. Verstehst du nun? Elma blieb eine Weile hindurch regungslos. Nur ihre Wimpern tropften wieder von schwer quellenden Thränen. Aber sie schluchzte nicht. Als sie dann wieder aufblickte, lag über ihrem bleichen Gesicht ein merkwürdiger, fremdartiger Glanz. „Eure Braut also,“ sagte sie traumverloren. „Wie muß sie glückselig sein in all ihrer Not, da Ihr sie doch so von Herzen lieb habt! Ihr aber … Freilich, das ist ein Elend, nicht auszudenken! Sie faltete ihre schmalen Hände. „Herr Doktor Ambrosius, wenn Euch das trösten kann, ich will für sie beten. Mit aller Gewalt will ich’s dem lieben Gott abringen.

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über 33 Wochenendticket Single Kosten berlin Herr von Beaumarchais, dessen Anwesenheit in Straßburg mich schließen läßt, daß eine politische Intrigue in der Luft liegt, wird Sie dort ungestört begrüßen können, nachdem Ihr Herr Gemahl, wie er mir soeben mitteilte, ihn zu empfangen nicht geneigt ist. Sie sehen, schönste Frau, wie ich mich bemühe, Ihre unausgesprochenen Wünsche zu erfüllen. Darf ich dafür hoffen, endlich zu dem Kuß zugelassen zu werden, den Sie mir seit Chantilly schuldig sind? [204] Herr von Beaumarchais an Delphine. Straßburg, am 25. ' Verehrteste Frau Marquise, Sie haben es mir nicht glauben wollen, daß die Aussicht auf ein Wiedersehen mit Ihnen mir Straßburg anziehender machte als die auf eine mögliche Begegnung mit dem Sohne Maria Theresias? Wir, denen die Politik noch eine Kunst ist, bedürfen der Frauen mehr, als die gekrönten Handelsreisenden, die sie als ein Geschäft betreiben. Nun haben Sie mich zwar mit größter Liebenswürdigkeit begrüßt, – vor dem ganzen Theater, in Ihrer großen Loge, ohne diskrete Vorhänge –, aber ich bin ein zu guter Kenner aller Nüancen des Frauenlächelns, um nicht empfunden zu haben, daß es weniger meinen Handkuß, als das Stirnrunzeln des Herrn Marquis, das sarkastische Lippenkräuseln des Herrn Kardinals hervorzurufen bestimmt war. Ich weiß darum nicht, ob ich die reizende Marquise Montjoie noch als meine Aliierte betrachten darf. Frauen sind wie Kinder: sie spielen jedes ihrer Spiele mit vollkommener Hingabe aber ohne die geringste Ausdauer. Wenn es keine Könige gäbe, würde ihr Wankelmut durch nichts übertroffen werden. In diesem Fall wäre ich fast geneigt, ihn zu entschuldigen. Nicht, weil Sie augenblicklich [205] Mutter spielen und damit mehr tun als Rousseau, der wie alle Priester sich auf bloßes Predigen seiner Lehre beschränkt hat, sondern weil ich selbst häufig genug das Bündnis mit mir brechen möchte.

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ab 54 Frauen Treffen Bratislava Düsseldorf Ein leicht erklärlicher Drang führte ihn gerade in dieser Richtung. Jenseit des Harracher Thores lag nämlich ein Bauerngehöft, rings von Erlen und Weiden umbuscht, so daß man nur den Schornstein und ein Stückchen des graugelben Strohdaches zwischen dem Laubwerk hervorlugen sah. In diesem Bauerngehöft standen seit vorgestern drei Pferde bereit, eins für Hildegard Leuthold, eins für Herrn Lotefend und eins für den Kerkermeister Hans Godwin, der, seines freudlosen Amtes längst überdrüssig, dem Golde des Tuchkramers nicht lang widerstrebt hatte und nun gewillt war, mit über die Dernburgsche Grenze zu flüchten. Wenn sich im Stockhaus alles nach Wunsch abspielte, konnte man längst vor Mitternacht schon in Sicherheit sein. Den Blick auf das halbversteckte graugelbe Strohdach gerichtet, schlenderte Lotefend herzklopfend über den schmalen, tiefgeleisigen Ackerweg. Unweit der Holzbrücke, die nordostwärts über die stark strömende Glaubach führte, stand eine roh gezimmerte Bank. Hier machte der Tuchkramer Halt. Er mußte sich ausruhen. Zwar hatte Herr Lotefend an der Bestechlichkeit des Balthasar Noß keine Minute lang ernstlich gezweifelt. Trotzdem war ihm die glatte, geräuschlose Abwicklung wie ein unheimlicher Glücksfall schwer in die Glieder gefahren und das Bewußtsein, daß er dem Ziel seiner Hoffnung jetzt so unmittelbar nahe gerückt war, trieb ihm das Blut stürmisch durch alle Adern. So verstrich eine Stunde. Von der Glaubach herauf wehte ein feuchtwohliger Dunst, der ihm die brennende Stirn kühlte und ihm die aufschauernden Nerven beschwichtigte. Gegen halb Zehn machte er kehrt. Wie er ans Harracher Thor kam, hatte der Wächter bereits geschlossen.

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über 49 Sie Sucht Ihn 95643 Potsdam Ein braunroter Vollbart umrahmte sein schönes, wildes Gesicht. Seine großen blauen Augen musterten Bracke. „Was wollt Ihr,“ fragte der andere, „habt Ihr mich gesucht? „Ich habe Euch nicht gesucht, denn ich kenne Euch nicht,“ sagte Bracke, „auch will ich nichts, [253] weder von Euch noch von jemand anderem. Ich will nur mich selbst, und mich dünkt, dies sei schon zuviel, da ich nur darum in dies Gewitter und in dieses Gebirge gekommen. „Ich glaube, wir haben denselben Weg“, sagte der andere. Seine Stimme klang wie die Glocke des Kirchturms gestern Nacht in Brackes Traum. „Ich will in die Höhe. Sie schritten nebeneinander. Bracke hörte einen Vogelschrei über sich in den Lüften, und er sah, daß eine Eule den Schritt des andern hoch zu seinen Häupten begleitete. Der Wald wich und schrumpfte in sich zusammen. Verkrüppelte Kiefern waren seine letzten Verkünder und Herolde. Dann hörten auch sie auf, im Winde zu tönen, und Knieholz wucherte wie riesiges Moos über den Felsen. Sie hatten den Kamm erreicht.

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über 56 Single Männer Ende 20 Braunschweig In der Mitte des Gemaches stand der Tisch mit einem weißen Tuch gedeckt, und neben der hell brennenden Lampe stand in einem Wasserglase ein Blumenstrauß, so schön, wie ihn der Kunstgärtner in dieser Jahreszeit für weniges Geld einem guten Freunde liefern konnte. Vor dem Strauße lag ein großer Bogen weißen Postpapieres, und auf demselben stand in großen Charakteren geschrieben: »Ich gratuliehre! und darunter der Name: »Felix Täubrich«, samt der schlauen Bemerkung: »In seiner Abwesenheit. Eine Träne konnte Leonhard Hagebucher aus dem einfachen Grunde nicht aus dem Auge wischen, weil sich keine darin sammelte; aber der schlimmste der Baggaraneger hätte er sein müssen, wenn er noch den kleinsten Rest von Rachgier mit zu diesem geschmückten Tische genommen haben würde. Kopfschüttelnd, lächelnd, mit dem Hute auf dem Kopfe stand er vor diesem Altar der innigsten Zuneigung und malte sich aufs lebendigste aus, welche Tänze und Sprünge der arme, gute, wackere Gesell, der träumende Schneider Felix Täubrich, genannt Täubrich-Pascha, um diesen Strauß und dieses Blatt aufführte, ehe er, das Herz voll der schönsten Hoffnungen und blühendsten Phantasien, sich auf den Weg zum Herrn von Betzendorff machte. Und nun wäre beinahe doch die Träne gekommen mit der Vorstellung, in welcher schlechten Narrenwelt dieser echte, wahre Narr, dieser der Gottheit so wohlgefällige Narr, dieser ganz und gar närrische Täubrich-Pascha aus Jerusalem jetzt hinter den Stühlen stehe und aufwarte. Da hielt er denn seine Rede und trug den Papierbogen mit dem Glückwunsch wie sein Konzept in der Hand. Ganz direkt an den Pascha hielt er seine Rede, wandte sich häufig an den Tisch und ließ es bei den eindringlichen Stellen an den nötigen Gesten nicht fehlen. »Sie wünschen mir Glück, Täubrich, und ich nehme den Wunsch mit dem besten Dank an. Sie will nicht und hat ihre Gründe dafür, welche wir gelten lassen müssen. Wir haben uns beide getäuscht, Felix Täubrich, aber in den Mund der Kinder haben die Götter eine große Macht gelegt; mit einer törichten Hoffnung bin ich ausgezogen, ein vollgerüttelt und -geschüttelt Maß der Weisheit bringe ich heim. Ich danke Ihnen herzlich für Ihre wohlgemeinte Gratulation, nie ist eine solche mehr der Zeit und den Umständen gemäß abgestattet worden. Wir bleiben immer Kinder, und so klug wir auch werden mögen, wir behalten immer die Lust, mit scharfen Messern und spitzen Scheren zu spielen. Nun lassen Sie mich räsonieren, Täubrich!

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über 36 Single Party Elbe Elster Erfurt

ab 26 Single Party Elbe Elster Erfurt In der Nacht noch fuhren wir nach Wien, wo wir zunächst unseren Aufenthalt nehmen wollten. Meinen Eltern gab ich erst von hier Nachricht von dieser bedeutungsvollen, folgenschweren Wendung meines Schicksals. So war ich also in die Ehe »gestiegen«. Der studentische Ausdruck ist wohl für diesen so plötzlichen, so leichtfertigen, gewissermaßen improvisierten Abschluß meines bewegten Jünglingslebens nicht ganz unpassend. Und dann? Dann kamen zwölf Jahre eines schweren Martyriums für uns beide, die mir harte, schwere äußere Kämpfe und noch viel bitterere, schmerzlichere seelische Leiden brachten, die jedoch auch eine läuternde, heilsame Wirkung auf mich ausübten und mich zum ernsten, fleißigen Manne reiften. Unsere gleichen heißen und impulsiven Temperamente und gleich empfindlichen Nerven und die so klaffend große Verschiedenheit unserer Erziehung, unserer Gewohnheiten und Anschauungen schufen vom ersten Tage unserer Ehe an bis zum Schluß scharfe Konflikte, verbitternde, oft recht geräuschvolle Auseinandersetzungen. Flora war eine brave, fleißige, vor keiner Anstrengung und Arbeit zurückscheuende, eine mir in den schwersten Zeiten stets treu und opferbereit zur Zeite stehende Frau. Aber unsere Ehe war und blieb ein beständiger aufreibender, die Nerven aufs äußerste zermürbender Kampf, der mich um und ummodelte, mir keine Ruhe, keine seelische Sammlung zur gedeihlichen Arbeit ließ, der mich seelisch aufs tiefste darniederdrückte, ja, mich dem Wahnsinn, dem Selbstmord nahebrachte, bis endlich infolge gegenseitiger friedlicher Vereinbarung die Stunde der Erlösung schlug und die äußere gesetzliche Scheidung der seelischen Trennung folgte. In einer zweiten Heirat lernte ich dann das Glück der Ehe kennen in seiner ganzen Schönheit, Tiefe und Vollendung, freilich auch neue Wirrungen, neues Kämpfen und Ringen mit dem Zwiespalt der seelischen und körperlichen Natur des Mannes, das wohl keinem Ehemann ganz erspart bleibt. Doch davon ein andermal! Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle Einleitung Die Mandragola des Machiavelli, ein Spiegel italienischer Sitten zur Zeit der Renaissance, ist bekannt. Das Motiv hat später Lafontaine zu einer seiner lustigsten Geschichten verwendet. Im vierten Abschnitt läßt er Liguro einen falschen Offizier, einen Kammerdiener und einen falschen Arzt zu einer komischen Liebesexpedition in Schlachtordnung aufstellen, und dazu sagt Liguro: »A la corne droite, on placera Callimaque; je me placerai au bout de la corne gauche, le docteur entre les deux cornes; il s'appellera saint Coucou.

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über 56 Bekanntschaften Weiblich Ab 60 Würzburg

über 37 Bekanntschaften Weiblich Ab 60 Würzburg Hier hämmert das Herz, Rotspecht, am Baume der Brunst. Die Füße zerstampfen die Narzissenbeete und Getreideäcker, bis die Engerlinge aus dem zerwühlten Humus ans Licht fliegen und der blinde Maulwurf ihnen folgt. Diese spitzen, weißen Zähne: zerbeißen lebende Küken gern. einer Frau die Kehle durchbeißen in der Umarmung und im letzten Schauer ihr Blut trinken. Ich bin die Kraft, die Wildheit und die Würde. Ich sehe nichts, was meiner Anbetung wert wäre außer mir. [152] Er fiel vor seinem eigenen Spiegelbilde nieder und erwies ihm göttliche Ehren. Der Bildhauer Dörfler ward beauftragt, ein Standbild des Kurfürsten in Lebensgröße zu schaffen. Der Kurfürst ließ für die Statue einen eigenen Tempel, ganz in Marmor, errichten. Täglich wurden Messen vor seinem Bilde gelesen und ihm göttliche Ehren zelebriert. Das Standbild wurde jeden Tag mit derselben Kleidung bekleidet, wie er sie gerade trug: bald purpurrot, bald orangegelb, bald silbergrau. Am Tage des Vollmondes wurde im Tempel ein heiliges Gelage veranstaltet, bei dem Perlhühner, Flamingos, Pfauen, Auerhähne und Fasanen dem kurfürstlichen Gotte geopfert wurden. Der Kurfürst hielt die Zeremonien als sein eigener Oberpriester und schnitt den kreischenden Vögeln mit einem goldenen Messer, dessen Knauf den kurfürstlich-brandenburgischen Adler zeigte, die Kehle durch.

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