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Er fühlte sich leicht und frei, ungefähr wie ein Mann, der lange Zeit eine Büchsenkugel in der Seite trug, nun endlich das unbequeme Bleistück in der Hand hält, es mit aller Muße betrachten und, wenn er will, es an der Uhrkette befestigen oder die tiefsten philosophischen Untersuchungen über das Verhältnis desselben zu seinem physischen und moralischen Menschen anstellen kann. »Es soll mich wundern, was Täubrich-Pascha dazu sagt! sprach Leonhard Hagebucher, in der Kesselstraße vor seiner eigenen Haustür anlangend, und dann kam ihm ein Gedanke, welcher ihn um so schneller die Treppe hinauftrieb. »Teufel, wir haben uns auch ja sonst noch allerlei Konfessionen zu machen. O sedes sapientiae, wie kam der Bursche dazu, den Leutnant Kind in dieser Weise der Gesellschaft des Herrn von Betzendorff zu präsentieren? Eilig trat er in seine Stube und fand den Jerusalemitaner mit den Armen auf dem Gratulationsbogen und mit der Nase auf dem Gratulationsstrauß in vollständigster Geistesabwesenheit liegen und erschrak selbst heftig vor dem Angstschrei, den der träumende Schneider von sich gab, als er ihm, um ihn aufzurütteln, die Hand auf die Schulter legte. Einen gellen Schrei stieß der Pascha hervor, fuhr auf vom Tisch und gegen die entfernteste Wand, von welcher aus er verstörte Blicke umherwarf und mit den hagern Armen und Händen windmühlenhaft abwehrende Bewegungen machte. Ich bin es! Besinnen Sie sich, Täubrich! schrie der Afrikaner. Wer? O Jesus, Erbarmen! Hagebucher nahm die Lampe vom Tische, trat mit derselben vor den Schneider hin, beleuchtete sich und ihn und sagte: »Überzeugen Sie sich gefälligst, daß niemand die Absicht hat, Sie zu fressen oder mit Ihnen durch den Schornstein auf und davon zu fahren. Fassen Sie sich – wen glaubten Sie vor sich zu sehen? »Immer ihn – meinen – guten Freund – den Herrn Leutnant – Kind! ächzte der Schneider.

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ab 33 Singles Braunschweig Kennenlernen Nürnberg ›Dies erzähle ich, damit alle wissen, daß du nicht falsch gegen mich gewesen bist‹, sagte sie dann und wendete sich an den Bräutigam. ›Aber jetzt will ich mich gleich mit dir trauen lassen. Denn du bleibst der, der du bist, wenn du auch ins Unglück gekommen bist; und was dich auch erwartet, das will ich gemeinsam mit dir tragen. « Als der Vater mit seiner Erzählung zu Ende war, waren sie gerade bei der langen Gasse angelangt, die nach Älvåkra führte. Gudmund sagte mit einem wehmütigen Lächeln zu ihm: »So wird es uns nicht ergehen. – »Wer weiß«, antwortete der Vater und richtete sich im Wagen auf. Er sah den Sohn an und mußte wieder staunen, wie schön der an diesem Tage war. »Es sollte mich nicht wundern, wenn ihm etwas Großes und Unerwartetes widerführe«, dachte er. Es sollte eine Kirchenhochzeit sein, und eine Menge Leute hatten sich schon bei den Brauteltern versammelt, um im Hochzeitszuge mitzufahren. Auch viele Verwandte des Amtmanns waren von weit und breit gekommen. Sie saßen in ihrem besten Staat auf dem Flur, bereit zur Fahrt in die Kirche. Wagen und Kutschen standen im Hof, und man hörte, wie die Pferde im Stalle stampften, während sie gestriegelt wurden. Der Dorfspielmann saß allein auf der Treppe der Scheuer und stimmte die Fiedel. An einem Fenster im oberen Stockwerk stand die Braut fertig angekleidet und hielt Ausschau, um den Bräutigam zu sehen, bevor der sie erspäht hätte. Erland und Gudmund stiegen aus dem Wagen und sagten sogleich, daß sie mit Hildur und ihren Eltern allein sprechen müßten. Bald standen sie alle in einem kleinen Zimmer, wo der Amtmann sein Schreibpult hatte. »Ich denke, Herr Amtmann, Sie haben in den Zeitungen von jener Schlägerei in der Stadt gelesen, bei der ein Mensch ermordet wurde, in der Nacht vom Freitag auf Samstag«, sagte Gudmund so rasch, als leiere er eine Lektion herunter. – »Ja freilich habe ich davon gelesen«, sagte der Amtmann.

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ab 33 Kennenlernen Deutsch Arabisch Mannheim Die Frau da drunten aber stand auf dem Boden der starren Ueberzeugung, auf dem hohen Piedestal der eigenen Unfehlbarkeit – in dieser wandellosen, eisigkalten Region gibt es keinen Zweifel, keine Kämpfe, kein inneres Ringen, daher die äußere Versteinerung, die man eine gute Konservation zu nennen pflegt. Eine auffallende Veränderung zeigte das alte Haus aber doch: die Rouleaux in der großen Erkerstube des ersten Stockes waren seit einigen Wochen stets aufgerollt und Blumentöpfe standen auf den Fenstersimsen. Der Blick der Vorübergehenden suchte pflichtschuldigst nach wie vor zuerst das Fenster mit dem Asklepiasstocke, und Frau Hellwig konnte der ehrerbietigen Grüße stets sicher sein, aber dann huschten die Augen verstohlen hinauf nach dem Erker. Dort, inmitten der steinernen Fenstereinfassung, erschien häufig ein reizendes Frauengesicht von förmlich blendender Frische, ein Kopf voll aschblonder Locken, mit blauen Taubenaugen, die fast kinderhaft groß und rund in die Welt schauten, und dieser Kopf saß auf einem blühenden Leibe vom schönsten Ebenmaße, den meist ein weißes Mullkleid umhüllte. Manchmal, freilich nicht oft, erhielt das liebliche Bild im Fensterrahmen aber auch eine entstellende Zugabe – eine Kindergestalt war dann auf einen Stuhl geklettert und sah neugierig über die Schultern der Dame hinunter auf den Marktplatz; es war ein armes, durch die Skrofelkrankheit furchtbar entstelltes Köpfchen; die Hand, welche das spärliche, weißblonde Haar so sorgfältig in zierliche Ringel kräuselte, machte sich vergebliche Mühe – unter dem künstlichen Lockenbau trat die Häßlichkeit des fahlen, aufgedunsenen Gesichtchens nur um so grotesker hervor, und der stets höchst elegante Anzug war auch selten geeignet, die unförmliche Taille und die aufgetriebenen Gelenke des Kindes zu verbergen. Allein bei allem Kontraste in der äußeren Erscheinung waren beide doch Mutter und Kind, und um des letzteren willen waren sie nach Thüringen gekommen. Innerhalb der letztverflossenen neun Jahre nämlich hatte ein Ingenieur seine Wünschelrute ziemlich nahe dem Weichbilde der Stadt X. spielen lassen; der moderne Mosesstab hatte dem Boden einen bitteren Quell entlockt, der an der Luft, wenn auch nicht zu Gold und Silber, so doch zu sehr schätzenswerten Salzkrystallen erhärtete. Das war ein Fingerzeig für die Bewohner von X. Sie etablierten ein Soolbad, das im Vereine mit dem ausgezeichneten Renommee der Thüringer Luft sehr bald Hilfesuchende aus aller Herren Länder herbeizog. Die junge Dame war auch in die Stadt gekommen, um ihr Kind in der Salzflut zu baden, und zwar auf Anraten des Professors Johannes Hellwig in Bonn . Ja, die Frau da drunten hinter dem Asklepiasstocke hatte viel für ihren Sohn gethan! Sie hatte es durchgesetzt, daß er frühzeitig unter das Regiment des strenggläubigen Verwandten am Rhein gekommen war; sie hatte es nie geduldet, daß er während seines siebenjährigen Fernseins auch nur ein einziges Mal auf Ferien nach Hause kommen durfte; sie hatte jeden Morgen pünktlich und regelrecht seinen Namen auf dem Betstuhle genannt und war nie müde geworden, die Zahl und Beschaffenheit seiner Hemden von der Ferne aus streng zu kontrollieren – und da war er nun auch ein berühmter Mann geworden. Es würde übrigens dem jungen Professor bei all seiner Berühmtheit und Wohlerzogenheit schwerlich gelungen sein, einen seiner Patienten in der geschonten Erkerstube seiner Mutter unterzubringen, wären nicht seine beiden Schützlinge Tochter und Enkelin jenes strenggläubigen Verwandten am Rhein gewesen, auf welchen Frau Hellwig große Stücke hielt. Nebenbei hatte auch die schöne junge Frau den Vorzug eines hübschen Titels – sie war die Witwe eines Regierungsrates in Bonn. Es konnte der Welt gegenüber ganz und gar nichts schaden, wenigstens eine kleine Regierungsrätin in der Familie zu haben, da Herr Hellwig sich stets starrköpfig geweigert hatte, seine Gattin zu einer Frau Kommissionsrätin oder dergleichen zu machen.

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über 51 Partnersuche Koblenz Kostenlos Ludwigshafen Am Rhein Liane mußte all ihren Muth, ihre Vernunft aufbieten, um Mainau nicht zu bitten, daß er an Schönwerth vorüberfahre und sie noch in dieser Nacht nach Wolkershausen bringe. … In dem Augenblicke, wo der Wagen vor dem Schlosse hielt, stand Frau Löhn, wie aus der Erde gewachsen, am Schlage. „Seit einer Stunde ist Alles vorüber, gnädige Frau,“ flüsterte sie mit fliegendem Athem. „Der mit dem geschorenen Kopfe ist vorhin auch wieder mitgekommen. Er ist im Stande und verlangt mir heute Nacht noch die Schmucksachen für den alten Herrn ab; das erste Mal ist’s auch so gewesen. „Ich komme,“ sagte Liane. Sie sprang aus dem Wagen, während Frau Löhn über den Kiesplatz nach dem indischen Hause zurückkehrte. Jetzt trat ein schwerer, ein furchtbarer Moment an die junge Frau heran: sie mußte Mainau den Vorgang an Onkel Gisbert’s Sterbebette mittheilen; sie mußte ihm Alles sagen, was sie wußte, dann sollte er mit ihr hinübergehen und das verhängnißvolle, kleine, silberne Buch selbst an sich nehmen. Er hatte die Beschließerin nicht bemerkt und führte Liane ahnungslos nach ihren Appartements. Beide prallten zurück, als sie aus dem blauen Boudoir in den anstoßenden Salon traten – auf dem Tische, inmitten des Zimmers, brannte eine Lampe, und daneben stand der Hofmarschall, aufrecht, in kerzengerader Haltung, nur die Rechte leicht auf die Tischplatte stützend. „Verzeihen Sie, gnädige Frau, daß ich in Ihre Räume eingedrungen bin,“ sagte er mit monotoner, kalter Höflichkeit. „Aber es ist zehn Uhr vorüber. Ich war im Zweifel, ob Ihr Gemahl geneigt sein würde, mir heute noch einige Augenblicke, behufs einer Auseinandersetzung, zu gewähren, und da es geschehen muß, so habe ich es vorgezogen, ihn hier zu erwarten. Mainau ließ den Arm seiner Frau fallen und trat mit festen Schritten auf den alten Herrn zu. „Da bin ich, Onkel! Ich wäre auf Deinen Wunsch auch sehr gern hinaufgekommen. Was hast Du mir zu sagen? fragte er gelassen, aber mit der Haltung eines Mannes, der nicht gewillt ist, sich irgend eine Ungehörigkeit bieten zu lassen.

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ab 31 Berlin Singles Discography Hannover Das verleiht ein angenehm geordnetes Gefühl, dabei kann man den Kopf nach hinten sinken lassen und die Augen schließen . die Gedanken vergehen . Diese Decius mit der Familieneigentümlichkeit – sich zu opfern – wie die Gicht in anderen Familien – sehr – aristokratisch. – Das ist sehr erfrischend. Wenn ich erwache, dann kann ich wieder bis zum Abend arbeiten. Wenn es unten auf der Straße lebhaft wird, die Kinder zu lärmen beginnen, ein Geschwirr ganz hoher schriller Stimmen wie von einer Schar betrunkener Vögel und wenn bunte Abendlichter aus dem Nebenzimmer in mein Schreibzimmer kommen, wenn der weiße Gipskopf der Marietta Strozzi errötet – dann mache ich meinen Spaziergang – der Gesundheit wegen. Die Luft in den Straßen ist eine bedrückende, staubige Zimmerluft. Die Vorstadt ist unerträglich mit ihren grau und rot gestreiften Überbetten, die sich in den geöffneten Fenstern lüften, mit ihren heißen, dampfenden Menschen. Draußen setze ich mich in einen der kleinen Biergärten. Das Buch spricht in mir weiter und über meinem Schoppen hinweg sehe ich die Menschen und die bunten Plakate an den Bäumen und die Radfahrer wie ferne fremde Bildchen, die mich nichts angehen. Wenn die Laternen angesteckt werden, bleich und glasig in der Dämmerung, gehe ich heim und die ganze Nacht liegt vor mir für die Arbeit. Ich kann das Fenster an meinem Schreibtisch öffnen. Unten auf der Straße wird es immer stiller – ein »gute Nacht« höre ich zuweilen und das Zuschlagen der Haustüre. Die Lichter in den Fenstern erlöschen. Dort über die niedrigen Dächer ragt ein hohes Haus. Dort im vierten Stock entkleidet sich ein Mädchen bei offenem Fenster. Das Viereck des Fensterrahmens ist voll des gelben Lampenlichtes und ich sehe eine weiße Gestalt, die vor einem Spiegel steht und ihr langes, sehr schwarzes Haar emporhebt, um es auf dem Scheitel aufzubinden. Dann erlöscht auch dieses Licht und ich bin mit meinem Buch allein.

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über 30 Online Partnersuche Junge Leute Bremen „Das ist die Verlobung, Juliane – ich werbe um Dich in tiefer, inniger Liebe,“ sagte er feierlich ernst. „Nun mache aus mir, was Du willst! Du sollst Zeit und Gelegenheit haben, Dich zu prüfen, ob Du mich dereinst auch wirst lieben lernen, die Du jetzt nur in echt weiblicher Milde und Barmherzigkeit verzeihst. … Wer mir noch vor einem halben Jahre gesagt hätte, daß ein Frauencharakter mich bezwingen würde! … Nun, Gott sei Dank, noch bin ich jung genug, um mein Lebensschiff zu wenden und glücklich zu werden! Sieh, so wie ich Deine schmiegsame Gestalt jetzt halte, wie sie mich nicht mehr zurückweist mit Händen und Augen, so hingebend bist Du nun auch meine – Liane. Er führte sie in das blaue Boudoir. „Himmel, wie magisch! Sein Blick flog über die glänzenden Wände, um dann wie trunken auf dem lieblichen Antlitze seiner jungen Frau zu ruhen. „Ist das wirklich das verhaßte Zimmer mit den penetranten, erstickenden Jasmindüften und den Polstern der Faulheit? Auf dem Tische brannte nur eine Lampe unter rothem Schleier – ein rosiger Schein färbte schwach die Atlasfalten. Mainau hatte dieses Zimmer früher ganz anders, ja feenhaft beleuchtet gesehen – Liane wußte von Leo, daß die Appartements der „ersten Mama“ stets in einem Lichtmeer geschwommen hatten. Mit stürmisch klopfendem Herzen sagte sie sich, daß es nur die Morgenröthe der neuen Glückseligkeit sei, die dem Mann an ihrer Seite plötzlich Alles verkläre. War ihr doch auch, als flimmere es magisch um jeden weißen Azaleenkelch in der dunkelnden Fensternische, ja, als müsse ein Flüstern von dort ausgehen, ein seliges Flüstern der kleinen Blumenseelen, die sie, umstürmt von Kämpfen aller Art, dennoch treu gepflegt, und die nun ihr verschämt schweigendes Glück sehen konnten, besser als er, der sich noch ungeliebt glaubte. „Und nun die einzige und letzte Frage, bezüglich des Vergangenen, Liane! sagte er, in leidenschaftlicher Bitte ihre Hände an seine Brust ziehend. „Du weißt nun, was mich vorhin droben im Salon so hart, so wahnwitzig ungerecht gegen Dich gemacht hat; Du weißt auch, daß ich in Wirklichkeit an eine Schuld Deinerseits nie geglaubt – stünde ich sonst hier?

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über 49 Zum Ersten Kennenlernen Duden Braunschweig „Du lieber Gott,“ meinte sie dann, „wie wird’s auf dem Schlosse ausschauen? Da wird der Weihnachtsmann auch gerade nicht aus Reichenbach gekommen sein. – – Lieschen saß schon ein Viertelstündchen plaudernd neben Nelly am Kamin; ihr gegenüber lehnte Army im Sessel; er war mit seinen Gedanken beschäftigt, und nur dann und wann lauschte er, wenn eines der Mädchen mit heiterem Auflachen ihn aus seinem Brüten weckte. „… Und Mutter, die bekam vom Vater eine Pillenschachtel,“ berichtete jetzt Lieschen; „oben darauf stand geschrieben: ‚Die beste Medicin‘, und darin lag Reisegeld nach Italien – Du weißt doch, Nelly, der Doctor hat Mama schon immer gesagt, sie sollte den Winter nicht hier verbringen, aber sie sträubt sich mit aller Gewalt dagegen, jetzt nun hat sie halb und halb nachgegeben –“ „Sie geht doch wohl nicht allein? „Nein, jedenfalls geht Papa mit, und –“ „Nun, und? „Und ich,“ setzte Lieschen zögernd hinzu. „Und freust Du Dich denn nicht? rief Nelly erregt. „O, nach Italien, wie schön muß es da sein! „Nein, ich bliebe lieber hier bei der Muhme; ich bin ja ganz gesund, und schöner wie bei uns kann es dort wohl auch nicht sein. „O Lieschen, Du kleiner Unverstand! tadelte Nelly. „Nein, weißt Du, Nelly, Du sollst mich nicht für unverständig halten, aber sieh, ich habe noch einen anderen Grund, Du darfst mich aber nicht verrathen, denn noch habe ich Vater nichts davon gesagt. Sieh, da ist die Bertha von unserem Oberinspector in der Mühle drüben, die ist brustleidend; der Doctor sagt, es kann nur ein Aufenthalt in Vevey oder Montreux sie retten; sie ist viel kränker als die Mutter, und nun möchte ich gern, daß die Bertha an meiner Statt mit ginge; ich bin noch jung, ich komme schon noch einmal hin nach der ‚bella Italia‘, um mit Deiner Großmama zu reden. Army stand plötzlich auf und trat an’s Fenster. Das junge Mädchen hatte leise gesprochen, aber es war trotzdem jede Silbe deutlich in sein Ohr gedrungen. Da war sie immer noch, die alte gutherzige Liesel, die ihr Butterbrod den armen Kindern und ihre blanken Kupferdreier, welche die Muhme so sorgfältig sammelte, dem ersten besten Handwerksburschen schenkte; sie schüttelte noch genau so halb trotzig, halb verschämt den Kopf wie damals, wenn sie gescholten wurde.

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ab 29 Christa Appelt Internationale Ehe Und Partnervermittlung Gmbh Bochum Um weise zu werden, sollten sich diese Damen ein Beispiel an der Gräfin von Escaldasor in Pavia nehmen; Herr von Lescu, der später zum Marschall von Foix ernannt wurde, damals Student in Pavia (man nannte ihn den Protonotar de Foix, weil er der Kirche geweiht war; später aber gab er doch die lange Robe auf und griff nach den Waffen), war verliebt in jene schöne Dame, weil sie damals den Preis der Schönheit über alle Schönen der Lombardei davontrug; sie sah sich umworben, wollte ihn aber nicht auf verletzende Art abweisen und ihn auch nicht verabschieden; denn er war ein naher Verwandter jenes großen Gaston de Foix, des Herrn von Nemours, vor dessen großem Namen damals ganz Italien zitterte. Als einmal zu Pavia ein großes Prunkfest stattfand, zu dem sich alle großen Damen, dazu die schönsten der Stadt und der Umgebung, mit den ehrbaren Edelleuten zusammenfanden, erschien die Gräfin, schön unter allen anderen, prachtvoll gekleidet in eine Robe von himmelblauem Atlas, die ganz bedeckt und besät war, im Füllstich wie Umrissen, mit Flammen und Schmetterlingen, die darum herumflatterten und sich darin verbrannten; alles in Gold- und Silberstickerei, wie denn auch niemand so schöne Stickereien herstellen konnte, als die guten Sticker von Mailand; sie trug daher auch vor der ganzen Gesellschaft den Preis davon. Als der Herr Protonotar de Foix sie zum Tanze führte, war er begierig, sie nach der Bedeutung der Sinnbilder auf ihrem Kleide zu fragen, indem er vermutete, es sei ein geheimer Sinn darunter verborgen, der ihm mißfallen könne. Sie antwortete ihm: »Mein Herr, ich habe mir mein Kleid so machen lassen, wie es die Gendarmen und Reiter mit ihren zänkischen und fehlerhaften Pferden machen, die stampfen und hinten ausschlagen; sie setzen ihnen eine große silberne Klingel auf die Kruppe, damit durch dieses Signal den anderen, wenn sie sich in Gesellschaft und in einem Haufen befinden, bekannt wird, sich vor diesem bösen Pferd, das ausschlägt und von dem sie nicht getroffen sein wollen, in acht zu nehmen. Ähnlich warne ich mit den flatternden Schmetterlingen, die sich in den Flammen verbrennen, die ehrbaren Leute, die so gütig sind, mich zu lieben und meine Schönheit zu bewundern, mir nicht allzu nahe zu kommen und auch nichts anderes mehr zu wünschen wie den Anblick; sie gewinnen dabei nichts, genau wie die Schmetterlinge, sie verlangen nur und verbrennen und haben weiter nichts davon. Diese Geschichte steht in den Gesprächen des Paolo Jovio. Auf diese Weise gab die Dame ihrem Anbeter zu verstehen, sich rechtzeitig in acht zu nehmen. Ich weiß nicht, ob er sich ihr noch mehr näherte, oder wie er es machte; er bat aber trotzdem, als er in der Schlacht von Pavia auf den Tod verwundet und gefangen genommen worden war, zu dieser Gräfin in ihre Wohnung nach Pavia gebracht zu werden, wo er von ihr sehr gut aufgenommen und gepflegt wurde. Nach drei Tagen starb er, zur großen Betrübnis der Dame; so hörte ich es Herrn von Montluc erzählen, als wir einmal im Laufgraben vor La Rochelle lagen, zu nächtlicher Weile, als er plauderte und ich ihm von jenen Symbolen erzählte; er versicherte mir, er habe die überaus schöne Gräfin gesehen, sie liebte besagten Marschall sehr, und er wurde auf höchst ehrenvolle Weise von ihr gepflegt; übrigens wußte er nicht, ob sie ein anderes Mal noch weiter gegangen waren. Dieses Beispiel dürfte im Hinblick auf verschiedene Damen, die ich anführte, genügen. Nun gibt es noch Hahnreie, die sind so gutmütig, daß sie ihren Frauen durch gute und fromme Leute Vorhaltungen machen und sie zur Besserung und Bekehrung ermahnen lassen; dann heucheln sie Tränen und heucheln Worte, sie tun große Gelübde und versprechen goldene Berge an Reue, es niemals wieder zu tun; aber ihr Eid hält nicht lange vor; denn die Gelübde und Tränen solcher Damen sind nicht mehr wert als die Schwüre und Ableugnungen Verliebter, wie ich deren gesehen habe. Ich kannte eine große Dame, der ein großer Fürst, ihr Souverän, den Schabernack spielte, einen Franziskaner anzustellen, der ihren seines Amtes halber in einer Provinz weilenden Gemahl aufsuchen sollte, als käme er selbst vom Hofe her, um ihn von den tollen Liebschaften seiner Frau zu benachrichtigen und von dem bösen Gerücht, das über das ihm von ihr zugefügte Unrecht im Umlauf wäre; er solle sie an die Pflichten ihres Standes und Alleinseins rechtzeitig erinnern und die sündige Seele wieder zur Ordnung rufen. Der Gatte war über solche Botschaft und solch süßen Liebesdienst sehr verblüfft; er bedankte sich jedoch nur dafür und gab ihm Hoffnung, dafür Sorge tragen zu wollen; aber er behandelte darum seine Frau nach seiner Rückkehr nicht schlechter; denn was hätte er dabei gewonnen? Wenn sich eine Frau einmal auf diese Bahn begeben hat, läßt sie sich nicht mehr davon abbringen; genau wie ein Postgaul, der sich so sehr an den Galopp gewöhnt hat, daß er ihn nicht mit einer andern Gangart tauschen könnte. Ach, wieviel ehrbare Damen hat man schon gekannt, die auf der Tat ertappt, gescholten, geschlagen wurden; man überredete und ermahnte sie, mit Gewalt wie mit Milde, es nie wieder zu tun; sie versprechen es, schwören und beteuern, keusch zu werden, und dann handeln sie nach dem Sprichwort: passato il pericolo, gabbato il santo, und kehren toller denn vorher in den Liebeskrieg zurück; man kennt sogar verschiedene, die, irgendeinen nagenden Wurm in der Seele spürend, von selbst die heiligsten und feierlichsten Gelübde leisteten, sie aber nicht hielten, sondern bereuten, reumütig zu sein, wie Herr du Bellay Joachim du Bellay unter Franz I. von den reumütigen Kurtisanen sagt. Solche Frauen versichern, es sei sehr schwer, eine so süße Gewohnheit für nun und immerdar von sich abzutun, da sie ja doch nur so kurze Zeit auf der Welt seien. Ich verweise dabei gern auch auf ein paar schöne Mädchen, die jung bereuend den Schleier nahmen und ins Kloster gingen, und auf das, was sie antworteten, wenn man sie auf Glauben und Gewissen fragte, und wie sie sehr oft wünschten, ihre hohen Mauern würden niedergeworfen, damit sie entfliehen könnten.

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