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Reinhold dagegen stand so fassungslos, als habe er die ganze Umgebung vergessen. Wenn ihm die jetzige Erscheinung seiner Frau auch nicht mehr fremd war, sie sah doch anders aus bei dem matten Lampenschimmer im Gartensaal der Villa Fiorina, bei dem düsteren Regenlichte der Veranda an jenem Sturmtage, und in dem halbdunklen Hintergrunde der Theaterloge. So hatte er sie noch nie gesehen, wie heute. Im blendenden Lichtmeer des Salons, im duftigen Festgewande und trotz des Ortes und der Umgebung wehte es zu ihm herüber, wie eine Erinnerung an jene traumhaft schöne Morgenstunde in Mirando, wo das Meer so tiefblau um die Terrasse des Schlosses wogte und der Blüthenduft aus den Gärten herüberzog, während die weiße Gestalt drüben an der Marmorbalustrade lehnte – freilich, ihr Antlitz war auch hier abgewandt, aber jetzt wandte sie es einem Anderen zu. Bei dem Anblick Cesario’s, der noch immer seinen Platz an ihrer Seite behauptete, zerstob Traum und Erinnerung; vor Reinhold tauchten die Worte seines Bruders auf, die ihm seit jener Unterredung alle Ruhe raubten. „Vielleicht für einen Anderen,“ klang es in seinem Inneren. Ein heißer drohender Blick fiel aus Cesario, und mit einer heftigen Bewegung in den kaum verlassenen Kreis zurücktretend, entzog er sich dem Gruße oder der Anrede des jungen Marchese. Dieser sah ihm betroffen nach. Er kannte nicht entfernt den Grund dieses plötzlichen Ausweichens, aber er ahnte längst schon, daß hier mehr zu Grunde lag als nur eine Feindschaft zwischen Rinaldo und Erlau, die er früher angenommen hatte. Es war ihm nicht entgangen, daß irgend eine geheime Beziehung zwischen seinem Freunde und Ella stattfand, und das heutige Zusammentreffen bestätigte nur zu sehr diese Annahme. Cesario war zu stolz, um wie Beatrice seine Zuflucht zum Spioniren zu nehmen, und so ertrug er denn eine Ungewißheit, deren Lösung von Ella oder dem Consul zu verlangen er noch kein Recht hatte, und die Rinaldo ihm nicht lösen wollte. Der deutsche Handelsherr war beinahe fremd in der Gesellschaft, dennoch begann die Erscheinung seiner Begleiterin bereits Aufsehen zu erregen. Erlau hatte allerdings die Stirn gerunzelt bei dem unerwarteten Anblicke Reinhold’s; da er aber sah, daß Ella scheinbar ganz ruhig blieb, so gewährte ihm das Zusammentreffen eher eine Genugthuung. Der Consul war augenscheinlich sehr stolz auf seine schöne Pflegetochter und bemerkte sehr wohl die bewundernden Blicke und flüsternden Bemerkungen, welche ihr überall folgten. Er sagte sich, daß auch der einstige Gatte diese Blicke sehen, diese Bemerkungen hören müsse, und mit einem kaum verhehlten Gefühl des Triumphes schritt er an der Gruppe vorüber. Die Menge der auf- und abwogenden Gäste und die zahlreichen Gesellschaftsräume machten es für die, welche sich nicht sehen wollten, leicht, einander auszuweichen. Es mochte ungefähr eine Viertelstunde seit dem Erscheinen Erlau’s vergangen sein, als Capitain Almbach herantrat, um ihn zu begrüßen. „Sind Sie denn überall, Herr Capitain? fragte der Consul überrascht.

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über 45 Dating Cafe Pforzheim Göttingen „So gering denken Sie von der Treue? ich halte sie nicht für Ermüdung, sondern für Bewahrung des ganzen Seins. „Dazu gehört daß dem ganzen Sein ein Spielraum geöfnet werde um zur Bewahrung seiner Selbst zu gelangen. Davon ist bei Unsereinem nicht viel die Rede! er füllt seinen engen Wirkungskreis, er bekleidet sein Amt, er thut seine fest vorgezeichnete Pflicht; sich selbst auszuleben mit individuellen Bestrebungen und Richtungen - ach! dahin gelangt man nicht! In solchen Verhältnissen giebt es wirklich keine andre Treue als die der Gleichgültigkeit oder der Gewohnheit; - und aus Gewohnheit, glaub' ich, ist mir die Heimat lieb. „Dereinst wird es aus Ueberzeugung sein! entgegnete Cornelie zuversichtlich. Sie werden reisen, werden fremde Länder und Völker, Sitten und Gebräuche kennen und dann erst die Heimat lieben lernen. Darum sind Reisen so bildend, weil man ohne sie stets geneigt ist die Fremde zu überschätzten oder zu verachten, je nachdem es einem schlecht oder gut in der Heimat gegangen ist. Hinter die Berge [203] oder über die Meere verlegen wir gern das Glück, und ich bin fest überzeugt, daß ein großer Theil des lockenden Reizes, den Amerika auf arme Auswandernde übt dem Umstand zuzuschreiben ist, daß sie übers Weltmeer nur dahin gelangen können. Wie immer wenn Cornelie sprach verfiel Leonor in Nachsinnen über ihre Gedanken, ihre Worte, und zuletzt Träumerei über den Klang ihrer Stimme. Dazu kam, daß sie die Gewohnheit hatte ihren Blick nicht wegzuwenden vom Antlitz der Person mit der sie sprach. Diese Gewohnheiten kann sehr leicht einen harten, forschenden, inquirirenden Ausduck geben, doch ihr schönes aber kurzsichtiges Auge legte nur seinen Blick wie einen milden Lichtstral über den Gegenstand, der ihm grade entgegen trat. Diese Milde, diese Gelassenheit und Gleichmäßigkeit wirkten übermächtig, wie höhere Gewalten, auf Leonor. Sie muß ungeheure magnetische Kraft haben, sprach der Arzt in ihm. Genug, immer fühlte er sich Cornelie gegenüber in sein innerlichstes Wesen hinein - und zum Kern dermaßen zusammengedrängt, daß ihm die gewöhnlichen Worte, die mit den Außendingen tändeln, den Dienst versagten. Das Urtheil, welches er in solchen Momenten unwillkürlich über sich selbst fällte: sie muß mich für stupid halten!

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ab 45 Single Düsseldorf Dating Paderborn [3] Die Affenkönigin. Wollte man meines – na, ich will schon sagen „Freundes“ Gabara Charakter zerlegen, so müßte man dazu mit dem Seziermesser sehr in die Tiefe gehen. Sein verwittertes Nomadengesicht, seine großen strahlenden jugendlichen Augen, die hohe Stirn, der strenge Mund mit den etwas nach unten gezogenen Wulstlippen lassen keinerlei Schluß auf seine Seelenmerkmale zu, es sei denn den einen der Gesamtpersönlichkeit: Ein Mann, wie geschaffen zum Häuptling eines Stammes der wandernden Gallas, die sich selbst gern Guasasso-Galla oder auch Ilmorma, Männer, nennen. Er hat als Jüngling, als junger Krieger die Mahdistenkriege mitgemacht, er hat sogar am 9. März 1889 in der Schlacht bei Metemmeh mitgefochten, in der Kaiser Johannes von Abessinien den Tod fand, er hat eigentlich nichts anderes kennen gelernt als räubern, plündern, ewigen Streit mit [4] den Wollo-Gallas, die er verächtlich als „abessinische Sklaven“ bezeichnet, – er ist noch heute das, was seine Väter waren: Ein Banditenführer größten Maßstabes, nur … schlauer als seine Ahnen, zivilisierter und daher diplomatischer. Wenn er jedoch in seinem hohen Bocksattel auf noch höherem Dromedar sitzt und seine moderne Repetierbüchse über dem Schenkel hält, den Kopf zurückgebogen hat und zwischen den beiden Lücken der Vorderzähne hindurch den schrillen Pfiff erklingen läßt, der sich nicht anders anhört wie das Knallen einer sehr langen Peitsche eines Zirkusstallmeisters, – wenn sein mit dem englischen Orden geschmücktes Lieblingstier die Ohren blitzschnell nach vorn richtet und zum ersten Sprunge ansetzt und dahinfegt über die Steppe wie eine der freien, wilden Gazellen … Oder wenn er gar – wieder ein anderer Mann mit anderem Gesicht – einen englischen Kolonialbeamten empfängt, umgeben von den Stammesältesten und einigen hundert Kriegern, – wenn der Mr. Soundso sich dann erkundigt, ob vielleicht Gabaras Leute aus Versehen eine Karawane nachts angehalten und sich Kleinigkeiten aus den mitgeführten Waren „geborgt“ hätten, dann … ja dann zwinkert Seine Hoheit der Heiitsch der Guasasso-Galla so etwas mit den Augen, spitzt die dicken Lippen, schüttelt empört den Kopf, und Mr. Soundso empfiehlt sich höflichst und weiß genau, [5] daß Gabara entschieden der bessere Diplomat ist. Trotzdem … Ein Galla bleibt ein Galla … Meine Galla sind Heiden, sind nicht Mohammedaner wie die Wollo-Galla, sind nicht fanatisch, halten Treue, so lange es ihnen von Vorteil, lügen nur, wenn es nicht nötig ist, betrachten ihre Raubzüge[1] als gottgesegnetes anständiges Gewerbe und sind nur gerade so weit roh und brutal, wie dies alle Hirtenvölker sein mögen … Trotzdem … – Ich will Gabara nicht unrecht tun, ich kenne ihn noch zu wenig, ich habe auch seine Gentlemanseite aufleuchten sehen, als er in der Oase der Toten mit so edlem Freimut die blutigen Vorgänge von einst schilderte, – – ich werde eben abwarten. Wir haben in dieser einen Woche die Livin-Steppe durchquert, wir haben nicht allzu lange gerastet, seit zwei Tagen haben wir den großen Troß der Buckelrinder, Fettschwanzschafe, Mähnenschafe, Pferde, Esel, Weiber, Kinder und Krieger hinter uns gelassen und sind mit nur zwanzig auserlesenen Leuten und dem buckligen, unheimlichen Oberpriester und Zauberer Homra, einem Greise, der niemandem sein von Krankheit zerfressenes Gesicht zeigt, der stets ein Gesichtstuch wie ein Tuareg trägt und in seinem wollenen Umhang aus bunten Streifen und der hellgelben Lederkappe, aus einem Nashornmagen gefertigt und mit Pflanzensaft gefärbt, wie ein [6] Clown oder ein Teufel auf seinem Tiere hockt, – so sind wir zu zweiundzwanzig in die Vorberge gelangt, hinter denen sich das Gebirgsmassiv des abessinischen Hochlandes auftürmt und wie ein dunkles Rätsel mich anzieht … – Man hat über Südabessinien bisher, so sagte mir mein Freund Sir Forrester, wenig gedruckt, – und er muß es wissen, er ist ein großer Gelehrter von fabelhafter Vielseitigkeit. Man hat, sagte er, über die bequem zugänglichen Teile Abessiniens, in denen man heute genau so sicher reist wie in Amerika etwa – Eisenbahnbanditen sollen vorkommen! – sehr, sehr dicke Bücher verfaßt mit sehr klaren schönen scharfen Photographien, – – aber diese Bücher, meint er, und das will doch schon etwas heißen, wenn er das meint, sind so trocken wie Hartbrot in der Wüstenluft und so nüchtern wie ein dreckiger Wollo-Galla nach einer Bandwurmkur. Bitte: Band – wurm – kur! Scherz beiseite, die Sache ist bitter-ernst. Die Wollo-Galla sind nämlich Rohkostanhänger, Rohfleischesser, Rindfleischliebhaber, – in Deutschland nennt man so was „Gehacktes“ … Sie leiden alle, alle an diesem unliebsamen Innengast von sieben bis zehn Meter Länge. Tatsache. Dafür hat ihnen auch die allgütige Mutter Natur in ihren Bergen und Hochsteppen „abführende“ [7] Kräuter und Bäume beschert – so viele, wie es in keinem anderen Lande gibt. Ich nenne nur die Pflanze, von der das Rhizinusöl stammt. Aber hierfür werde ich wenig Liebhaber finden, fürchte ich.

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über 53 Single Spiel Kostenlos Hannover Nun wird er dessen schlanke, bebende Weichheit nie wieder fühlen! Die zarten Glieder nie wieder fühlen! Den Mund, den köstlichen, frischen Mund, der hingegeben, hingeschmolzen an dem seinen gehangen hatte, nie wieder küssen! Nie wieder diese lieben, dummen, süßen, zärtlichen, schmeichelnden Worte der Liebe hören! Es war ja alles Lüge! Aber welche gute, liebe, liebevolle Lüge war es! Lüge, für ihn ersonnen, ihm gehörig, für ihn bestimmt, ihn einzulullen, ihn glücklich und selig zu machen! Nie wieder! Das war verloren! Und er drehte sich um und rannte, so schnell er konnte, durch die verwunderten, stoßenden Leute durch, nach Hause, zu seiner Lili. Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle 16. Lili war nicht zu Hause. Er suchte sie in ihrem Zimmer, dann in der ganzen übrigen Wohnung. In der Küche war Frau Quadderbacke. Sie saß neben dem Herde und glotzte stumpfsinnig vor sich hin. Sie schien ihn nicht zu verstehen. »Wo Lili ist?

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ab 24 Partnersuche Im Internet Schweiz Hamm Ich fand sie nur sehr wenig verändert und noch so schön, daß sie willentlich oder tatsächlich wohl noch eine Todsünde hätte begehen können. Sie erkundigte sich bei mir sehr und leidenschaftlich nach Neuigkeiten von dem seligen Herrn Großprior, und wie er gestorben sei; man hätte ihr gesagt, er sei vergiftet worden; dabei verfluchte sie hundertmal den Elenden, der die Tat begangen hatte. Ich sagte ihr, das wäre nicht der Fall, und sie möchte ihre Gedanken davon befreien; er sei an einer Lungenentzündung gestorben, die er sich in der Schlacht von Dreux geholt, wo er wie ein Cäsar den ganzen Tag gekämpft hätte; am Abend beim letzten Angriff hatte er sich im Gefecht sehr erhitzt, er schwitzte, und da es fror, daß Steine davon barsten, zog er sich eine heftige Erkältung zu; er holte sich den Keim zu seiner Krankheit, und einen Monat oder sechs Wochen später starb er daran. Mit Worten und Gebärden drückte sie aus, daß sie ihn sehr bedauerte. Es ist zu bemerken, daß er zwei oder drei Jahre vorher zwei Galeeren unter dem Befehl des Kapitän Beaulieu, eines seiner Schiffskapitäne, ausgeschickt hatte. Er hatte das Banner der Königin von Schottland gehißt, das man in den Gewässern der Levante niemals gesehen oder gekannt hatte, worüber man sehr erstaunt war; denn das von Frankreich zu nehmen, davon konnte wegen des Bündnisses mit den Türken keine Rede sein. Der Herr Großprior hatte dem besagten Kapitän Beaulieu aufgegeben, in Neapel zu landen und in seinem Auftrag die Frau Marquise und ihre Töchter zu besuchen, welchen dreien er eine Menge Geschenke von allen möglichen kleinen Merkwürdigkeiten schickte, die es damals am Hof und im Palast, in Paris und in Frankreich gab; denn der Herr Großprior war die Freigebigkeit und Großartigkeit selbst: dem entsprach der Kapitän Beaulieu und brachte ihr alles, er wurde ausgezeichnet empfangen und dafür mit einem schönen Geschenk belohnt. Die Frau Marquise fühlte sich für dieses Geschenk und für die Erinnerung, die er ihr noch widmete, so sehr verpflichtet, daß sie es mir nochmals wiederholte, wie sehr verbunden sie ihm dafür wäre. Um seinetwillen erwies sie wiederum einem gascognischen Edelmann, der damals auf den Galeeren des Herrn Großpriors war, eine hohe Freundlichkeit; als wir fortfuhren, mußte er krank bis auf den Tod in der Stadt bleiben. Das Glück war ihm so hold, daß ihn jene Dame, als er sich in seiner Not an sie wandte, dermaßen unterstützen ließ, dass er durchkam; sie nahm ihn in ihr Haus auf und beanspruchte seine Dienste, und als auf einem ihrer Schlösser ein Verwalterposten frei wurde, verlieh sie ihm denselben und verheiratete ihn mit einer reichen Frau. Manche von uns wußten nicht, was aus dem Edelmann geworden war, wir hielten ihn für tot, als wir aber jene Fahrt nach Malta machten, fand sich unter uns ein Edelmann, der sein jüngerer Bruder war, der eines Tages ganz absichtslos von der Hauptangelegenheit seiner Reise zu mir redete, die darin bestand, Nachrichten über einen seiner Brüder einzuholen, der bei dem Herrn Großprior gewesen und vor mehr als sechs Jahren krank in Neapel zurückgeblieben war, und seitdem habe er nichts mehr von ihm erfahren; ich erinnerte mich auch gleich wieder und erkundigte mich bei den Leuten der Frau Marquise nach ihm, die mir von ihm und seinem Glück erzählten: sofort berichtete ich es seinem Bruder, der mir sehr dafür dankte; er ging mit mir zu jener Dame, die sich noch mehr nach ihm erkundigte und ihn dahin schickte, wo er seinen Bruder fand. Das war ein schöner Dank, den sie dem Andenken an eine, wie gesagt, schöne Erkenntlichkeit, eine immer noch lebendige Freundschaft weihte; denn sie bereitete mir darum einen noch freundlicheren Empfang und unterhielt mich sehr von den vergangenen Tagen und von einer Menge anderer Dinge, die ihre Gesellschaft sehr schön und liebenswürdig gestalteten; denn sie plauderte vortrefflich und gut und sprach vorzüglich. Sie bat mich hundertmal, nirgendwo anders zu wohnen oder zu essen als bei ihr, aber ich wollte es nie: denn es lag nicht in meiner Natur, aufdringlich oder frech zu sein. Ich besuchte sie an jedem der sieben oder acht Tage, die wir dort waren, und war ihr höchst willkommen, und ihre Kammer stand mir stets ohne Schwierigkeit offen. Als ich ihr Lebewohl sagte, gab sie mir Empfehlungschreiben an ihren Sohn mit, den Herrn Marquis von Pescara, damals General im spanischen Heer; außerdem nahm sie mir das Versprechen ab, daß ich bei der Rückkehr vorbeikäme, um sie wiederzusehen, und daß ich dann nirgends anders wohnen sollte als bei ihr. Ich hatte aber soviel Unglück, daß die Galeeren, die uns zurückbrachten, uns erst in Terracina ans Land setzten, von wo wir nach Rom gingen, und daß ich nicht zurückkommen konnte; ich wollte auch an dem Feldzug gegen Ungarn teilnehmen; als wir aber in Venedig waren, erfuhren wir den Tod des großen Sultans Soliman. Da verfluchte ich hundertmal mein Mißgeschick, daß ich nicht ebensogut nach Neapel zurückgekehrt war, wo ich meine Zeit sehr gut verbracht hätte. Möglicherweise wäre mir durch Vermittlung jener Frau Marquise ein hohes Glück widerfahren, sei es durch Heirat oder sonstwie; denn sie erwies mir die Güte, mich zu lieben. Ich glaube, mein unheilvolles Schicksal wollte es nicht, es wollte mich wieder nach Frankreich zurückführen, damit ich dort auf immer elend sein sollte; hier hat mir das Glück niemals gelächelt, es sei denn, daß es mir den Ruf eines Ehrenmannes bescherte; aber Mittel und Rang, wie viele meiner Kameraden, besitze ich nicht und muß mich sogar von noch viel niedrigeren übertreffen lassen, von denen ich sah, daß sie sich glücklich geschätzt hätten, wenn ich mit ihnen bei Hofe, in einem Zimmer des Königs oder der Königin oder in einem Saal, wenn auch auf der Seite oder über die Achsel hinweg, ein Wort zu ihnen gesagt hätte; und heute sehe ich sie aufgebläht wie Kürbisse und hoch gestellt, obgleich ich nichts mit ihnen zu schaffen habe und sie in nichts für höher achte als mich, noch auch ihnen um eines Nagels Länge in etwas nachgeben wollte.

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über 57 Vorteile Am Single Sein Frau Regensburg Da hab' ich oft die Zähne zusammengebissen und im Herzen zu meinem Gott gebetet, er möge dieses verruchte Treiben strafen nach seiner Gerechtigkeit! Er hatte bereits gerichtet . O, wie wunderbar sind seine Wege! – Es war gestohlenes Geld, das sie verpraßten – ihre Seelen sind zwiefach verloren! Der Professor war regungslos mitten im Zimmer stehen geblieben. Er hatte diese Art Auffassung so wenig vorausgesehen, daß er einen Augenblick fassungslos schwieg. »Wie du die Großmutter dafür verantwortlich machen kannst, daß sie unbewußt diese veruntreuten Gelder benutzt hat, begreife ich nicht, Mutter,« sagte er nach einer kurzen Pause entrüstet. »Dann sind auch unsere Seelen verloren, denn wir sind bis auf den heutigen Tag im Genuß der Zinsen verblieben . Uebrigens wirst du bei dieser Ansicht um so mehr mit mir einverstanden sein, daß wir uns das sündhafte, unehrliche Geld so bald wie möglich vom Halse schaffen und es bei Heller und Pfennig zurück geben. Vorhin, bei ihrem grenzenlosen Erstaunen, war Frau Hellwig sitzen geblieben und hatte einfach ihre Hände zusammengeschlagen; jetzt stützte sie dieselben auf die Armlehnen des Stuhles und fuhr mittels eines Ruckes empor. »Zurückgeben? wiederholte sie, als zweifle sie, recht gehört zu haben.

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