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»Ich darf nur den Rücken wenden, so machst du sicher dumme Streiche. »Und du tyrannisierst mich himmelschreiend. Aber warte nur, mit nächstem Mai brenne ich dir durch, und dann magst du mir meinetwegen bis in die Schweiz nachlaufen. Tags darauf standen die Fenster des Krankenzimmers im Hellwig'schen Hause weit offen. Ein durchdringender Moschusduft quoll hinaus in die Straße, und ein Mann in Trauerkleidung schritt durch die Stadt, um den Honoratioren im Auftrage der trauernden Witwe anzuzeigen, daß Herr Hellwig vor einer Stunde das Zeitliche gesegnet habe. Unter dem grünverhangenen, nach der Hausflur mündenden Fenster, da, wo vor fünf Jahren die schöne unglückliche Frau des Taschenspielers die Pein tiefer Demütigung erlitten hatte, stand der Sarg mit Hellwigs sterblichen Ueberresten. Man hatte die Hülle des ehemaligen Kauf- und Handelsherrn noch einmal mit allem Glanze des Reichtums umgeben. Massiv silberne Handhaben schimmerten am Totenschreine, und das Haupt des Heimgegangenen ruhte auf einem weißen Atlaskissen. – Schrecklicher Kontrast! Neben dem eingefallenen Totengesichte dufteten frisch abgeschnittene Blumen, junges, unschuldiges Leben, bestimmt, vor der Zeit zu sterben, zur Ehre des Toten! Viele Leute kamen und gingen, flüsternd und geräuschlos Der da lag, war ein reicher, angesehener und sehr freigebiger Mann gewesen, aber nun war er ja tot. Fast aller Augen huschten scheu und rasch über die bleichen, zerstörten Züge und konnten sich nicht satt sehen an dem Prunke, dem letzten Aufflackern irdischer Herrlichkeit. Felicitas kauerte in einer dunklen Ecke, hinter den Kübeln mehrerer Oleander und Orangenbäume. Zwei Tage hatte sie den Onkel nicht sehen dürfen, das Sterbezimmer war fest verschlossen gewesen, und nun kniete sie da auf den kaltem Steinfliesen und starrte hinüber auf dies völlig fremde Haupt, dem der Tod selbst das Gepräge unbegrenzter Gutmütigkeit weggewischt hatte . Was hatte das Kind vom Sterben gewußt!

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ab 21 Studenten Kennenlernen Darmstadt Darmstadt Diese herausfordernden Mienen und leichtfertigen Bewegungen, diese Augen, die respektablen Leuten unverschämt und dreist ins Gesicht starren, – das sind Erbstücke einer elenden, zuchtlosen Mutter. Art läßt nicht von Art, und was hinterm Zaune geboren ist, das wird sein Lebtag nicht ehrbar . Ich hab's erfahren; neun Jahre lang hab' ich mir keine Mühe verdrießen lassen, dem Herrn eine Seele zuzuführen – dies verstockte Geschöpf hat alle meine Sorgfalt zu schanden gemacht. »Ach, Tantchen, das ist ja nun bald überstanden! begütigte die Regierungsrätin, während sie Kaffee einschenkte und herumreichte. »Noch einige Wochen, und der böse Störenfried verläßt dein Haus für immer . Ich fürchte leider auch, daß der gute Same auf steinigen Boden gefallen ist – ein edler Zug steckt ganz gewiß nicht in einer Seele, die, undankbar genug, bisher nur danach gestrebt hat, die Fesseln der Moral und guten Sitten abzuwerfen . Uebrigens wollen wir, die wir das Glück haben, von gesitteten Eltern abzustammen, nicht zu streng mit ihr ins Gericht gehen – der Leichtsinn steckt ihr im Blut . Wenn Sie in Jahr und Tag wieder auf Reisen gehen, Herr Frank,« wandte sie sich scherzend an den Rechtsanwalt, »so kann es sich schon ereignen, daß Sie unter einem fremden Himmelsstriche Tantchens ehemalige Hausgenossin als Grazie auf dem Seile oder im Zirkus bewundern dürfen. »So sieht sie nicht aus!

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über 54 Partnervermittlung Ohne Anmeldung Leipzig Eine Ahnung ging ihm auf, wo er sich befinde, und allmählich, ganz allmählich wurde diese Ahnung zur sichersten Gewißheit, und die Furcht, den Dämonen der Nacht wieder einmal zum Spielzeug gedient zu haben, verschwand nach und nach; die Lippen zitterten, und es ging etwas über das verwilderte Gesicht, über die benarbte Stirn, was nichts mehr mit dem Königreich Dar-Fur zu tun hatte. Leonhard Hagebucher hatte sich aufgerichtet und horchte und rief dann: »Mein Gott, da sind ja wieder einmal die Erdflöhe dem Alten über das junge Gemüse geraten! Mein Gott, mein Gott! Und dann sank er wieder zurück und legte beide Hände auf das geschwärzte Gesicht, und dann – dann hat er geweint, trotzdem daß er ein starker Mann und nahe an sechs Fuß hoch war und mehr erlebt hatte als das ganze Dorf Bumsdorf und die Stadt Nippenburg dazu. Gestern waren es Abu Telfan, die schwarzen Freunde mit der Peitsche aus der Haut des Rhinozeros, Moskitos, Riesenschlangen, Kopfabhacken, Bauchaufschneiden, Sumpffieber, Affen- und Gallaneger-Braten. Heute hieß es Bumsdorf, Elternhaus, deutsches Kaffeebrennen, deutscher Westwind – Spatzen – Schlafrock und Pantoffeln, das war der Unterschied! Draußen auf der Treppe flüsterte Lina: »Horch, Mama, er regt sich, er ist erwacht! Und beide dumme Dinger erhoben sich schwindelnd und kratzten an der Kammertüre und riefen zwischen Lachen und Weinen: »Guten Morgen, Leonhard! Und Leonhard rief etwas ganz Ähnliches zurück, hinzufügend, daß er in fünf Minuten bei ihnen sein werde. Darauf war es, als sei in dieser verflossenen Nacht ein neues Volkslied in einem der Schwalbennester unter dem Dachrande geboren worden und nehme jetzt seinen Flug in die Welt hinaus – es war aber nur Fräulein Lina Hagebucher, welche singend die Treppe hinunter- und hinaus in den Garten sprang und ihren Vater an den Schößen seines Schlafrocks aus seinen Erbsenfeldern hervorzog. »Er wird sogleich kommen, er wird sogleich hier sein! sprach der Alte, die Brille zurechtrückend. »Es soll mich wundern, wie er bei Tageslicht aussieht; gestern in der Abenddämmerung und beim Lampenschein – nun, wir wollen sehen. »Das wollen wir, Papa! rief Lina und richtete sich mit glänzenden Augen empor. »Erwacht, erwacht, erwacht! rief Leonhard, seine Mutter unter der Haustür in die Arme schließend und sie küssend, grade unter dem alten wackern Worte: Gesegnet sei dein Eingang und dein Ausgang.

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über 30 Menschen Kennenlernen Bielefeld Würzburg

ab 39 Menschen Kennenlernen Bielefeld Würzburg Etupes, den 26. Oktober 1782. Mit den letzten, blassen Rosen aus Etupes sende ich diesen Gruß, Du Einzige, zu Dir. Ich ging allein durch die verwachsenen Laubengänge, und, tiefer Andacht voll, sank ich vor dem Tempel der Venus in die Kniee. Wie eine Erleuchtung kam es über mich: seitdem ich Dich einstmals dort fand, Delphine, habe ich Dich nie verloren! Straßburg, den 3. Der Kurier brachte mir heute früh die erschütternde Nachricht, daß der Neffe des Kardinals, der Prinz Rohan-Guéménée Bankrott gemacht hat. Ich teile sie Dir, Geliebteste, unverzüglich mit, [330] weil auch Deine Freundin Clarisse ihr Vermögen dabei verloren haben dürfte. Zahllose arme Leute, unter anderem seine eigene Dienerschaft, die dem Prinzen in ehrfürchtigem Vertrauen ihr bißchen Erspartes überließen, hat sein verbrecherischer Leichtsinn an den Bettelstab gebracht. Daß die Empörung eine allgemeine ist und, statt des Zorns gegen die Vorrechte der Stände den persönlichen Haß gegen den einzelnen Aristokraten züchtet, ist nur allzu begreiflich. Ich habe heute, zum Teil auch infolge dieses Ereignisses, sehr viel Korrespondenz zu erledigen und muß mich daher des Glücks Deiner Nähe berauben. Sieh, meine Delphine, nun steht dieser Satz schwarz auf weiß auf dem Papier, damit Du selber erfahren sollst, daß ich nahe daran war, Dich zu belügen! Nein: es gibt keine Arbeit, die mir die Möglichkeit nehmen könnte, Dich, – und wäre es nur auf Minuten –, in meine Arme zu schließen. Aber zuweilen ist mir, als könnte ich mich vor mir selbst nicht mehr sehen lassen, geschweige denn vor Dir! Gestern, als der Marquis zum ersten Male, seit ich in Straßburg bin, den Abend mit uns verbrachte und das Gespräch nur schwerfällig von der Stelle kroch, von Pausen unterbrochen, die endlos schienen, wobei Du jedesmal von wachsender Glut überhaucht das Köpfchen senktest, während er, schmal, müde, grau, die [331] blassen Hände auf dem dunklen Samt der Armlehne matt ausgestreckt, mit den tief in ihren Höhlen ruhenden Augen langsam von Dir zu mir herüberblickte, – da fühlte ich mit nagendem Schuldbewußtsein das Entsetzliche unsrer Lage. Nicht daß wir uns lieben, Geliebte, ist Schuld, sondern daß wir es vor ihm verbergen, wie ein Verbrechen!

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über 49 Single.de Gutscheincode 2014 Münster Unter solchem Selbstgespräche war er bis an das Haus gekommen, dessen Tür sich im selben Augenblick öffnete, wie wenn sein Erscheinen von der Portierloge her bereits bemerkt worden wäre. Wirklich, ein kleines Mädchen sah neugierig durch das Guckfenster und schien auf seinen Gruß zu warten. Er nickte denn auch und stieg die Treppe hinauf. Gleich auf dem ersten Absatz traf er den von Cécile kommenden Geheimrat: »Ah, Herr von Gordon«, grüßte dieser. »Les beaux esprits se rencontrent. Die Gnädigste fühlt sich unwohl; leider, oder auch nicht leider; je nachdem, wie man's nehmen will. Sie wissen, es ist ihr ewig Weh und Ach. Und er lachte, während er unter nochmaliger legerer Hutlüftung an Gordon vorüberging. Dieser war von der Begegnung aufs unangenehmste berührt, und um so unangenehmer, als ihm an dem Diner-Tage nicht entgangen war, daß Cécile viel Entgegenkommen für ihren geheimrätlichen Tischnachbar gehabt hatte. Sein frivoler Witz machte sie lachen, und was seine kaum die nötigsten Schranken innehaltende Dreistigkeit anging, von der Rosa gesprochen hatte, so hatte Gordon gerade lange genug gelebt, um zu wissen, daß die Dreisten die Vorhand haben. Und nun war er die Treppe hinauf und zog die Klingel. »Die gnädige Frau wird sehr erfreut sein«, empfing ihn die Jungfer und meldete: »Herr von Gordon. »Ah, sehr willkommen. Cécile war wirklich leidend, hatte den Lieblingsplatz auf dem Balkon aber nicht aufgegeben. Die kleine Bank mit den zwei Kissen war fortgeräumt, und statt ihrer stand eine Chaiselongue da, darauf die Kranke ruhte, den Oberkörper mit einem Shawl, die Füße mit einer Reisedecke zugedeckt, in die das Wappen der St. Arnauds oder vielleicht auch das der Woronesch von Zacha eingestickt war. Auf einem Tischchen daneben stand ein phiolenartiges Fläschchen samt Wasser und Zuckerschale. Gordon, als er sie so sah, war tief bewegt, vergaß alles und wollte Worte der Teilnahme sprechen.

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über 28 Leute Aus Augsburg Kennenlernen Oberhausen „Einen Augenblick“, sagte Harst … „Herr Lüning stellte an Ihre Kochkunst wohl sehr hohe Anforderungen? Die blitzsaubere Köchin erwiderte schlicht: „Mehr der Menge als der Güte nach, Herr Harst …“ „Danke …“ – Die Köchin verschwand. Dwars warf Harald einen prüfenden Blick zu. „Ich glaube“, meinte er leise, „wir sind auf derselben Fährte, Herr Harst …“ [56] „Vor fünf Minuten vielleicht, jetzt nicht mehr“, gab Harald zur Antwort. „Ihr Wild ist Lüning, das meine ist jetzt der weiße Maulwurf … Begleiten Sie uns bitte, Lüning muß uns einlassen. Sie werden doch gewiß Lünings Vorleben nachgespürt haben. Was ermittelten Sie? „Nichts – – oder nur Nebel, Unklarheiten … Nur das eine dürfte feststehen: Lüning trägt diesen Namen zu Unrecht. Wie er wirklich heißt, war bisher nicht zu ergründen. Dwars pochte dann sehr energisch an die Flügeltür der Bibliothek. Es wurde sofort geöffnet, und vor uns stand bleich und gebeugt mit verfallenem Gesicht der Generaldirektor. „Sie sollten mich wirklich nicht belästigen, meine Herren, ich fühle mich sehr krank“, sagte er klanglos und gleichgültig. „Bitte, treten Sie trotzdem näher, wenn es sein muß …“ Die langgestreckte Bibliothek hatte drei hohe Bogenfenster, die Wände waren mit hohen Bücherregalen bestellt, vor dem Kamin standen zwei Klubsessel, in der einen Fensterecke war eine Klubecke mit einem runden Tisch hergerichtet, dort hatte Lüning gefrühstückt. Wir setzten uns zu ihm. Der junge Dwars zögerte, dann erklärte er nachsichtig: „Herr Lüning, würden Sie sich durch drei Spezialärzte untersuchen lassen? Ich möchte Sie schonen. Ich halte es für angebracht, daß Sie … eine Anstalt aufsuchen. Die Beweise gegen Sie sind erdrückend.

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über 57 Single Frauen Aus Bernburg Dortmund Sie wissen am besten, daß ich nichts weiß. Und nun bin ich zu alt zum Lernen. Nicht wahr, viel zu alt? In diesem Augenblicke wurden die Flügeltüren geöffnet, und Gordon brach ab, weil er sah, daß General von Rossow auf Cécile zukam, um ihr den Arm zu bieten. Kraczinski, Hedemeyer, Wandelstern und einige andere folgten mit und ohne Dame. Die Plätze waren so gelegt, daß Gordon seinen Platz zwischen der Baronin und Rosa hatte. »Gerettet«, flüsterte diese. »Gerichtet«, antwortete er mit einem Seitenblick auf die Baronin, eine hochbusige Dame von neunundvierzig, mit Ringellöckchen und Adlernase, die sich, ärgerlich über das Geflüster zwischen Gordon und Rosa, mit Ostentation von Gordon ab- und ihrem anderen Tischnachbarn zuwandte. Sie nannte das »ihre Revanche nehmen«. Die Revanche war aber nicht von Dauer, und ehe noch das Tablett mit dem Tokaier herumgereicht wurde, setzte sie, wie das ihre Gewohnheit war, bereits höchst energisch ein und sagte mit einer ans Männliche grenzenden Altstimme: »Sie waren in Persien, Herr von Gordon. Man spricht jetzt soviel von persischer Zivilisation, namentlich seit den umfangreichen Übersetzungen Baron Schacks (jetzt Graf Schack), eines Vetters meines verstorbenen Mannes. Ich kann mir aber nicht denken, daß diese Zivilisation viel bedeute, da persische Minister hier im Königlichen Schlosse, wenn auch freilich durch kulturelle Gebräuche dazu veranlaßt, eine ganze Reihe von Hämmeln eigenhändig geschlachtet und die Schlachtmesser an den Gardinen abgewischt haben. »Ich halte dies für Übertreibung, Frau Baronin. »Sehr mit Unrecht, mein Herr von Gordon. Ich hasse Übertreibungen, und was ich sage, ist offiziell. Übrigens mißverstehen Sie mich nicht. Ich gehöre nicht zu der Gruppe devotest ersterbender Leute, die königliche Schloßgardinen ein für allemal als ein Heiligtum ansehen. Im Gegenteil, ich hasse mißverstandene Loyalitäten!

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ab 48 Frauen Aus Dem Ausland Kennenlernen Kostenlos Nürnberg ein nächstes Mal würde mich töten, – vergiss das nicht! Und dann küsste sie ihn auf die Stirn . ihre Herzen hatten sich wieder gefunden . und ihre Liebe vereinigte ihre Seelen und ihre Körper – – – 10. Ganz von allem Verkehr und jeder Geselligkeit sich zurückziehen ging nicht gut an, – auch besuchte Lea leidenschaftlich gern das Theater. Wo immer die beiden erschienen, erregten sie das denkbar grösste Aufsehen. Man zerbrach sich den Kopf darüber, was dieses junge, schöne Weib bewogen haben mochte, sich an den hässlichen, abschreckenden Mann zu fesseln. Sein Reichtum konnte es nicht sein, denn sie besass selber mehr, als sie brauchte. Was dann aber? Dass es Liebe sein könne, schien denn [74] doch auf jeden Fall ausgeschlossen. Merkwürdig war es allerdings, dass die junge Frau anscheinend nur Augen für ihren Mann hatte, und für die fernere Umgebung nur das allerkonventionellste Lächeln. Die sonderbarsten Gerüchte waren über die beiden im Umlauf. Einige meinten, er habe sie hypnotisiert, damit sie ihn heiraten solle, denn es sei doch nicht auszudenken, dass ein vernünftiges Mädchen sich ohne zwingende Gründe an einen solchen Mann kette. Andere behaupteten, sein wunderbares Geigenspiel habe sie hingerissen und sie wäre seine Frau geworden unter der Bedingung, dass er ihr täglich vorspiele. Wieder andere wollten wissen, dass die Räumlichkeiten in ihrer Wohnung stets künstlich verdunkelt seien, damit die arme junge Frau das schreckliche Gesicht ihres Gatten nicht zu sehen brauche . jeder aber schwor darauf, die Ehe wäre entschieden eine platonische, denn andernfalls müsse man die Frau, die ja die besten Partien in Hamburg hätte machen können, für wahnsinnig halten. Alle Welt beschäftigte sich also mit dem ungleichen Paar, als ob sie in der kleinsten Provinzstadt lebten. Ludwig und seine Frau kümmerten [75] sich indes äusserst wenig um das Interesse, das sie erregten, – – sie gingen ganz ineinander auf.

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